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Legende: Audio Masern breiten sich rasend aus abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Nachrichten vom 13.08.2019.
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Warnung der WHO Masern breiten sich weltweit rasant aus

  • Bis Ende Juli 2019 wurden weltweit nach vorläufigen Zahlen fast 365'000 Masernfälle registriert. Das sind fast dreimal so viele Fälle wie im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres und mehr als im gesamten letzten Jahr.
  • In afrikanischen Ländern sei die Zahl der Fälle zehnmal höher als noch vor einem Jahr.
  • Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt, es seien Millionen Menschen weltweit in Gefahr und empfiehlt Reisenden, ihren Impfstatus zu prüfen.

In der WHO-Afrikaregion sei die Zahl der gemeldeten Fälle in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 900 Prozent gestiegen, in der Westpazifikregion um 230 Prozent, so die WHO. In der Europa-Region stieg die Zahl um 120 Prozent an. Zu dieser Region zählen neben der EU und der Schweiz auch Russland, die Türkei, Israel und die in Asien liegenden Länder Usbekistan und Aserbaidschan.

Impfempfehlung der WHO bei Reisen

Die Masern sind eine der ansteckendsten Krankheiten der Welt. Betroffen sind meist Kinder. Überlebende könnten Hirnschäden davontragen oder blind und taub werden.

Die WHO empfiehlt Reisenden, ihren Impfstatus zu prüfen. Ab einem Alter von sechs Monaten sollte jeder spätestens 15 Tage vor einer Reise in betroffene Regionen geimpft werden.

Die WHO betont, dass nur ein Bruchteil der tatsächlichen Erkrankungen auch gemeldet würden. Die aktuellsten WHO-Schätzungen über die wahren Zahlen beziehen sich auf 2017. Damals seien vermutlich 6.7 Millionen Menschen an Masern erkrankt und 110'000 gestorben. Bis 2016 waren die Masern-Zahlen weltweit rückläufig.

Legende: Video Masern – Wer sollte seinen Impfstatus überprüfen? abspielen. Laufzeit 06:37 Minuten.
Aus Puls vom 06.05.2019.

In der Schweiz liegt die Impfquote bei zweijährigen Kindern nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit bei 87 Prozent. Ziel des Bundes und der WHO ist die Eliminierung der Masern. Dafür brauche es eine Impfrate von 95 Prozent.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Lanthaler  (s.lanthaler)
    Dass es bei Ihnen gut ausgegangen ist, freut uns ja alle für Sie. Aber denken Sie nicht auch, dass diejenigen, welche vielleicht im gleiche Alter wie sie krank wurden und bei welchen die Krankheit ein anderes Ende genommen hat, nicht auch 60 weitere Jahre verdient hätten? Also da lasse ich meine Kinder lieber mal kurz mit Nadel piksen... Ist ja wohl das mindeste was man beitragen kann, um solche Krankheiten auszurotten.
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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ich bin 72. Hatte vor 60 Jahren die Masern ohne jegliche Probleme gehabt.
    Was ist denn heute so schlimm an den normalen Kinderkrankheiten ?!?
    mM: nur ein noch grösseres Investment für die Chemie-Lobby !!
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    1. Antwort von Samuel Lanthaler  (s.lanthaler)
      Es freut uns alle, dass es Ihnen gut erging, Frau Müller. Aber finden Sie denn nicht auch, dass andere Kinder in Ihrem damaligen Alter, bei welchen die Krankheit jedoch weniger glimpflich verlief, nicht auch 60 Jahre verdient hätten? Also ich lasse meine Kinder gerne mal kurz mit der Nadel piksen, wenn es dazu beiträgt, solche Krankheiten auszurotten. Ist doch das Mindeste was man persönlich zum Gesamtwohl beitragen kann.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Schätze, man wird nicht mehr um eine Impfpflicht herumkommen.
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