Zum Inhalt springen

Header

Video
Das Corona-Virus erreicht Europa
Aus Tagesschau vom 25.01.2020.
abspielen
Inhalt

«Weniger gefährlich als SARS» Was über das Corona-Virus bislang bekannt ist

Ansteckungsgefahr, Übertragung, Gefährlichkeit: Die wichtigsten Fakten zum Corona-Virus auf einen Blick.

China reagiert mit der Abriegelung von Millionenstädten, um die Ausbreitung einer Lungenkrankheit zu verhindern. Die chinesische Führung hat auf höchster Parteiebene eine leitende Arbeitsgruppe zum Umgang mit der neuen Lungenkrankheit eingesetzt.

Über 1300 Menschen sind nach letzten Angaben infiziert, 41 sind gestorben. Die Zahlen können nach Befürchtungen von Experten noch deutlich steigen.

In anderen Ländern Asiens wurden einzelne Fälle gemeldet, darunter Thailand, Hongkong, Japan, Südkorea, Taiwan, Vietnam und die USA. Inzwischen erreichte das Virus auch erstmals Europa. In Frankreich wurden drei Verdachtsfälle bestätigt. Drei Patienten befinden sich in Frankreich derzeit unter Quarantäne im Krankenhaus. Was bislang über den neuartigen Erreger bekannt ist.

Übertragung: Eingeschleppt wurde das Virus bis jetzt immer direkt aus China. Ansteckungen innerhalb Europas von Mensch zu Mensch gibt es noch nicht, sagt SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel.

Ansteckungsgefahr: Das neuartige Corona-Virus ist nach Einschätzung von Experten nur beim direkten Kontakt mit Infizierten ansteckend. Also explizit nicht dann, wenn jemand nur die Türklinke anfasst, die vorher eine infizierte Person berührt hat. Die meisten Fälle betreffen nach wie vor die Millionen-Metropole Wuhan.

Symptome: Die Symptome der neuen Lungenerkrankung sind anfangs diffus und ähneln denen einer normalen Grippe. Später kommen Husten und Kurzatmigkeit dazu, so Zöfel. Bei schweren Verläufen kann es zu einer Lungenentzündung kommen. Bei Verdacht auf Ansteckung mit dem neuen Virus, bringt ein Test, den der Arzt anordnen kann, schnell Klarheit.

Gefährlichkeit: Bisher scheint das Virus klar weniger gefährlich zu sein, als SARS, das 2002 und 2003 grassierte und ebenfalls Lungenentzündungen auslöste. Die Zahl an Todesfällen liegt beim neuen Virus weit niedriger als bei SARS. Auch die Zahl der schweren Verläufe liegt weit niedriger.

Inkubationszeit: Die bisherigen Daten und die Erfahrungen mit anderen auf Coronaviren zurückgehenden Erkrankungen lassen Experten zufolge eine Inkubationszeit – also einen Zeitraum von der Ansteckung bis zu ersten Symptomen – von im Mittel etwa einer Woche annehmen.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

22 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    @singer&co: Stellen wir uns als Gesellschaften der Frage: ähnlich globaler Wirtschaftskrisen, die wesentlicher Teil des Systems sind und nicht wie behauptet die Ausnahmen sind, gibt es Parallelen, zum dominierenden mechanistisch, materiellen Medizinverständnis, das globalisiert worden ist? Ob nicht genau dies zu solchen viralen Krisen führt? Die, ich als Krisen des individuellen und sozialen Körpers und Immunsystems betrachte?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alexander Weljaminoff  (AndererMeinung)
    SRF sollte diesen Artikel dringend archivieren. Ich fand ihn schon gestern beschwichtigend und heute morgen ist es klar, dass ich richtig lag.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Ist dies nur Zufall, dass vor allem in den chinesischen Grossstädten sich solche Viren rasant verbreiten oder trägt die teilweise extreme Verdichtung bei der Unterbringung Millionen von Menschen mindestens eine Mitschuld?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
      Natürlich, wo viele Menschen zusammen kommen ist die Gefahr einer Ansteckung erhöht!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Dölf Meier  (Meier Dölf)
      Gott mag keine grossen Gebilde. So wurde bereits der Turmbau zu Babel zerstört. Grosse Städte sind menschenfeindlich.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Ansteckende Krankheiten verbreiten sich dann effektiv, wenn viele potentielle Wirte auf engem Raum leben. So wird die Herde resp. Überpopulation ausgedünnt. Ein Beispiel aus dem Tierreich wäre die Räude. Diese kann ein Rudel dezimieren und vor allem Tiere mit einem guten Immunsystem überleben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Alexander Weljaminoff  (AndererMeinung)
      Der Grund für diesen Ausbrauch liegt darin, dass sich in einer supermodernen chinesischen Stadt ein mittelalterlicher Tier- und Fischmarkt findet, in dem die Chinesen ihre kulturell bedingten Gelüste nach frisch geschlachtetem Wildfleisch stillen können. Aber ab heute ist der Verkauf von dieser Art Fleisch in China verboten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen

Mehr aus InternationalLandingpage öffnen

Nach links scrollen Nach rechts scrollen