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Legende: Audio USA: Anpassungen bei der Vergabe von Green Cards abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus HeuteMorgen vom 13.08.2019.
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Zugang zur Green Card US-Regierung zieht die Schraube bei der Einwanderung an

Die USA verschärfen die Regeln bei der Vergabe von Green Cards. Betroffen sind vor allem ärmere Menschen.

Bereits heute können die US-Einwanderungsbehörden hilfsbedürftigen Einwanderern eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung, eine so genannte Green Card, verweigern. Und zwar dann, wenn diese nicht nachweisen können, dass sie finanziell auf eigenen Beinen stehen und dem Staat nicht zur Last fallen werden.

Die neuen Regeln verschärfen und konkretisieren nun aber die Gründe, mit denen eine Green Card verweigert werden kann. Wenn ein Antragsteller Lebensmittel-Beihilfen, Mietzuschüsse oder Leistungen der staatlichen Krankenversicherung Medicaid beantragt oder bezieht, kann sein Gesuch für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung abgelehnt werden.

Einwanderungsbeamte können eine Green Card aber selbst dann verweigern, wenn sie zum Schluss kommen, dass es wahrscheinlich erscheint, dass der Green Card-Bewerber im folgenden Jahr staatliche Unterstützung beantragen wird.

Vor allem ärmere Einwanderer betroffen

Kritiker bemängeln, dass die neuen Regeln ärmere Einwanderer benachteiligen und dass auch Einwanderer, deren Kinder US-Bürger sind, von wichtigen staatlichen Leistungen ausgeschlossen werden. Verschiedene Organisationen wollen deshalb gerichtlich dagegen vorgehen.

Bereits ohne neue Regeln wurden in der Regierungszeit von Präsident Donald Trump immer häufiger Anträge auf Green Cards mit dem Verweis auf Hilfsbedürftigkeit abgelehnt. Waren es im ersten Amtsjahr noch 164 Ablehnungen, stieg die Zahl letztes Jahr bereits auf über 5500 an. Die verschärften Regeln sollen Mitte Oktober in Kraft treten. Sie gelten nicht für Flüchtlinge und Asylbewerber.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Mohammed Mueller  (ProudMuslim)
    Wer braucht schon eine Greencard ? Vermutlich schlecht gebildete aber die mit guter Bildung bleiben in ihrem Land. Den mexikanern zb. geht es in Mexico beser. Auch ein Grund wieso immer mehr zurück wandern, selbst Amis ziehen nach mexiko, weil es deren Wirtschaft nun besser geht. Und in jedem land wo man eine Aufenthaltsgenehmigung will braucht man erstens einen Arbeitsvertrag und so und so viel Geld auf dem Konto teils auch Sprachnachweise.
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  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Solange DT an der Macht ist, brauche ich keine Greencard und ich nehme an, so geht es noch vielen anderen.
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    1. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Dann müssen Sie noch einige Jahre warten. Nehme an, Sie fliegen, pardon rudern, bis dahin auch nie in die Staaten.
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    2. Antwort von Urs Petermann  (Rhf)
      Jürg Brauchli: ich habe noch Reiseziele in den USA; aber solange DT an der Macht ist, sind Reisen in die USA für mich ein No-Go!
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  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    Es zeigt sich hier einmal mehr die US-Scheinheiligkeit, die nicht von Trump stammt, aber von diesem ans Tageslicht gezerrt wird.
    Einerseits profitiert die Wirtschaft und der Staat von diesen Einwanderer, da sie die schlecht bezahlten Jobs in der Landwirtschaft, Gastronomie, etc machen und Steuern zahlen. Andererseits wird alles getan, die Einwanderung dieser Geringverdiener zu verhindern. Es werden sich wohl kaum genügend US-Bürger oder "genehme" Migranten finden, die diese Jobs übernehmen.
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