Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Zwischenfall im Schwarzen Meer Warnschüsse oder Waffenübung im Schwarzen Meer?

  • Russland hat nach eigenen Angaben zur Warnung eines britischen Kriegsschiffs im Schwarzen Meer Schüsse abgegeben und Bomben abgeworfen.
  • Das Schiff sei unweit der Halbinsel Krim drei Kilometer weit in russische Hoheitsgewässer gefahren.
  • Das britische Verteidigungsministerium bestreitet diese Darstellung.

Nach dem Beschuss drehte das britische Schiff laut russischer Darstellung ab. Es gab dem Vernehmen nach keine Verletzten. Das britische Verteidigungsministerium stellte den Vorfall anders dar. «Es wurden keine Schüsse auf die HMS Defender gerichtet und wir erkennen die Behauptung nicht an, dass Bomben auf ihrem Weg abgeworfen wurden», twitterte das Ministerium.

Vielmehr gehe man davon aus, dass die russische Seite eine
Waffenübung abgehalten und es für die maritime Gemeinschaft eine
Vorwarnung zu den Aktivitäten gegeben habe. Das britische Schiff
sei im Einklang mit internationalem Recht unterwegs gewesen. International wird die Annexion der Krim nicht anerkannt.

Video
Aus dem Archiv: Russland feiert Jahrestag der Krim-Annexion
Aus Tagesschau vom 16.03.2015.
abspielen

Das Moskauer Ministerium hatte zuvor erklärt, die Besatzung der britischen «Defender» habe auf Warnungen zuerst nicht reagiert. Daraufhin habe ein Grenzpatrouillenschiff Warnschüsse abgegeben. Anschliessend seien «präventiv» vier Fliegerbomben auf den Kurs der «Defender» abgeworfen worden.

SRF 4 News, 15 Uhr, 23.06.2021;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

82 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Karl Frank  (Europäer)
    Klar! Die USA sendeten dort wie immer tollpatschigen Briten, dass die prüfen wie wachsam Russen sind. Aber Russen dieses slawisch-türkisch-mogolisches Gemisch ist wie von der Steppe gewonnt immer sehr wachsam.
  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    @ SRF: Sie schreiben, "das Schiff sei unweit der Halbinsel Krim drei Kilometer weit in russische Hoheitsgewässer gefahren."
    Korrekturantrag: Es handelt sich nicht um "russische Hoheitsgewässer", sondern um ukrainische (unweit Sewastopol). Völkerrechtlich ist die Krim immer noch Ukrainisch. Weder die CH, noch die EU oder die UNO haben die Annexion der Krim je anerkannt. Ich bitte Sie den Fehler zu korrigieren. Die BBC spricht z.B. von „Russian occupied Crimean Territorial Waters“.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Fritz Meier Guten Tag Herr Meier, dieser Teil ist in der indirekten Rede verfasst und bezieht sich auf die Aussage Russlands. Bezüglich der Krim: Diesen Teil haben wir mit folgendem Satz abgehandelt: International wird die Annexion der Krim nicht anerkannt.
      Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Sinisa Markovic  (Mr. Markovic)
    Es liegt in unserer Verantwortung, also uns Bürgern der NATO Staaten und deren Freundstaaten, die Provokationen und Aggressionen der NATO zu unterbinden. Die NATO vertritt nur noch Interessen von Konzernen und nicht mehr die ihrer Bevölkerung, die sie schützen sollten und nicht in eine weitere Kriese stürzen. Widerstand gegen die NATO in allen NATO Staat und Widerstand gegen eine weitere Annäherung der Schweiz an die NATO. Zusätzlich sollten die Medien dem Bürger dienen und nicht der NATO.
    1. Antwort von Fritz Meier  (FriMe)
      Ich habe langsam das Gefühl, dass den RF-Schreibbrigaden die Fertigbausätze ausgehen. Dieses ist ein weiteres, illustratives Beispiel, wie dem Kreml langsam die Realität abhanden kommt und nur noch imstande ist, Sätze ohne Bezug zu produzieren.
      Weshalb ruft da einer für den Widerstand gegen die Annäherung d. CH an die Nato auf? Hat es in den letzten 10 Jahren jemand gegeben, der in der CH sowas propagierte? Und dass die Nato die Interessen der Konzerne vertritt, grenzt schon an Absurdität.
    2. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Nettes simples Feindbild haben Sie sich da zusammen gestrickt aber leider nicht wirklich der Realität entsprechend.