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Zentralschweiz: Die wichtigsten kommunalen Abstimmungen und Wahlen in Kürze
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 25.09.2022. Bild: Keystone/Alexandra Wey
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Kommunale Abstimmungsresultate Resultate aus Zentralschweizer Gemeinden von A bis Z

Die Zentralschweiz hat abgestimmt und gewählt. Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse aus den Gemeinden.

Luzern

Buchrain: Die Suche nach einem Sozialvorsteher oder einer Sozialvorsteherin geht weiter: Bei der Wahl vom Sonntag sind alle Kandidierenden unter dem absoluten Mehr geblieben. Am 30. Oktober findet nun ein zweiter Wahlgang statt. Die Wahlen wurden nötig, nachdem der bisherige Sozialvorsteher Stephan Betschen (FDP) zurückgetreten ist.

Grosswangen: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben den Sonderkredit in der Höhe von 5.1 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung des Betagtenzentrums Linde klar gutgeheissen – mit 1200 Ja-Stimmen gegenüber 185 Nein-Stimmen. Anpassungen gibt es unter anderem in der Demenzabteilung.

Luzern: Die Stadt Luzern stimmt einer neuen Energie- und Klimastrategie zu, wie sie das Stadtparlament vorgeschlagen hat. Damit sind konkrete Massnahmen verbunden: So ist es künftig verboten, neue Öl- oder Gasheizungen einzubauen. Im Gegenzug dazu soll es viel mehr Solaranlagen und Fernwärmenetze geben.

Meggen: Gemeindeversammlungen sind in der Luzerner Agglomerationsgemeinde bald Geschichte: Die Stimmberechtigten haben einer Initiative der SVP zugestimmt, die die Abschaffung der Gemeindeversammlung verlangt – über sämtliche politischen Geschäfte wird damit künftig an der Urne abgestimmt. Das Resultat fiel mit 51 Prozent Ja-Stimmen und 49 Prozent Nein-Stimmen knapp aus. Die Stimmbeteiligung lag bei 65.2 Prozent. Der Gemeinderat hatte sich im Vorfeld für die Beibehaltung der Gemeindeversammlung ausgesprochen.

Meierskappel: Das Schulhaus Höfli kann ausgebaut werden. Die Stimmberechtigten sagen mit 474 zu 144 Stimmen deutlich Ja zu einem Sonderkredit von rund 3.3 Millionen Franken. Damit soll unter anderem ein zweistöckiger Anbau realisiert werden. In Meierskappel ist die Zahl der schulpflichtigen Kinder in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Um- und Ausbauarbeiten sollen 2024 abgeschlossen sein.

Nidwalden

Stansstad: Das Stimmvolk heisst einen Kredit in der Höhe von 5.4 Millionen Franken für die Sanierung und Neugestaltung von Zentrumsfreiräumen mit gut 61 Prozent Ja-Stimmen gut. Damit wird unter anderem die Seepromenade mit Sitzgruppen und einem Wasserspiel aufgewertet. Die Stimmbeteiligung lag bei 53.9 Prozent.

Schwyz

Alpthal: Bei der Wahl des Säckelmeisters der Gemeinde Alpthal hat im ersten Wahlgang niemand das absolute Mehr erreicht. Daher kommt es am 27. November zu einem zweiten Wahlgang. Wahlvorschläge können bis am Mittwoch, 28. September, 9 Uhr, eingegeben werden. Eine stille Wahl ist möglich. Aktuell amtet Gemeindepräsidentin Luzia Bühner interimistisch als Säckelmeisterin. Der ehemalige Gemeinderat Roger Durler war im Juni zwar zum Säckelmeister gewählt worden, hatte die Wahl aber nicht angenommen.

Bezirk Höfe: Der Bezirk Höfe kann die Schulanlage Riedmatt in Wollerau erneuern. Das Stimmvolk hat die nötigen Ausgaben von 28.8 Millionen Franken mit knapp 74 Prozent Ja-Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 53.8 Prozent. Das Sekundarschulhaus erhält damit einen neuen Westtrakt. Unter anderem entstehen grössere Schulräume und die bestehende Gebäudehülle wird erdbebensicher gemacht. Die Arbeiten sollen im Sommer 2023 starten und 2026 abgeschlossen sein.

Gersau: Bei der Ersatzwahl für ein Mitglied im Bezirksrat hat der Parteilose Hans Osswald das Rennen gemacht. Er hat 245 Stimmen auf sich vereinigen können. Das absolute Mehr betrug 228 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38.6 Prozent.

Ingenbohl Brunnen: Hauchdünnes Ja zum Hochkreisel für 46 Millionen Franken – die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben mit 1887 Ja zu 1881 Nein dem Baukredit für die Realisierung der Basis- und Groberschliessung von Brunnen Nord zugestimmt. Die Gemeinde beteiligt sich mit 10 Millionen, den Rest übernehmen Kanton, Bezirk sowie Grundeigentümer. Der Volksentscheid ist rechtskräftig, sobald über die noch hängige Stimmrechtsbeschwerde abschliessend entschieden ist.

Uri

Altdorf: Bei den Wahlen im Gemeinderat für die zweijährige Amtszeit 2023/24 in Altdorf gab es eine Vakanz zu füllen. Gewählt sind Gemeindepräsident Pascal Ziegler (bisher) sowie als Mitglieder Marian Balli (bisher), Esther Imholz (bisher), Marlies Rieder-Dettling (bisher), Bernhard Schuler (bisher), Werner Walker (neu) und Sebastian Züst (bisher). Die Stimmbeteiligung lag bei 32.8 Prozent.

Bürglen: Der Gemeinderat für die Amtsperiode 2023/2024 steht. Neue Gemeindepräsidentin wird die bisherige Vizepräsidentin Claudia Gisler-Walker. Weiter gewählt wurden Miriam Christen-Zarri, Alois Arnold, Martin Arnold, Urban Gisler, Adrian Lauener und Horst Mempel. Die Stimmbeteiligung lag bei 33.6 Prozent.

Erstfeld: Michele Paganini amtet neu als Mitglied des Schulrats. Er ist mit 167 Stimmen gewählt worden und hat damit punktgenau das absolute Mehr erreicht.

Göschenen: Die Gemeinde kann die Zentrale des Elektrizitätswerkes für 200'000 Franken sanieren und erneuern. Die Stimmberechtigten haben die Vorlage mit 174 Ja zu 4 Nein klar gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung lag bei 60.5 Prozent. Die Zentrale gilt als Herzstück der Stromversorgung von Göschenen.

Seedorf: In der Urner Gemeinde ist es zu Ersatzwahlen im Gemeinderat für die Amtsperiode 2023/24 gekommen. Gewählt sind Toni Stadelmann als Präsident sowie Urs Bissig, Daniel Gisler und Andrea Oberholzer-Arnold als Mitglieder. Die Stimmbeteiligung lag bei 37.3 Prozent.

Sisikon: In der Urner Gemeinde haben sich die Gemeinderatsmitglieder Sebi Gisler, Erich Planzer und Claudia Zwyer zur Wiederwahl gestellt. Sie wurden allesamt im Amt bestätigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 50.6 Prozent.

Wassen: Die Gemeinde hat ihre Exekutive neu bestellt. Bereits im Vorfeld in stiller Wahl gewählt worden ist Gemeindepräsident Beat Baumann. Bei den verbleibenden vier Sitzen kam es zu Kampfwahlen: Gewählt sind Stefan Baumann-Walker (bisher), Max Herger, Karin Gamma-Keiser und Brigitte Gamma-Teuscher (bisher). Markus Inderbitzin schaffte den Sprung in den Gemeinderat nicht.

Regionaljournal Zentralschweiz, 25.09.2022, 12:03 Uhr;

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