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Kommunikation mit Menschen Katzen erkennen eigenen Namen

  • Hauskatzen können ihren Namen aus anderen Wörtern heraushören.
  • Das schreiben Forscher der Sophia-Universität in Tokio im Fachmagazin «Scientific Reports».
  • Sie haben den ersten experimentellen Nachweis erbracht.
Legende: Video Aus dem Archiv: Von Katzen und ihrer Magie abspielen. Laufzeit 51:14 Minuten.
Aus DOK vom 10.03.2019.

Erst seit Kurzem wird die Fähigkeit von Katzen, mit Menschen zu kommunizieren, erforscht. Dabei habe man etwa herausgefunden, dass es Katzen verstehen, wenn ihnen ihr Halter mit dem Finger den Weg zum Fressen zeigt, so die Forscher. Zudem ändern sie ihr Verhalten, je nachdem ob ihr Besitzer grimmig oder freundlich schaut.

Kasse, Kasino, Kasimir

Das Team untersuchte insgesamt 78 Katzen. Die Forscher schauten unter anderem, wie die Tiere reagieren, wenn sie hintereinander vier allgemeine japanische Wörter hören, die ähnlich klingen wie ihr Name. Dabei nahm die Aufmerksamkeit der Katzen ab.

Wurde den Tieren aber ihr Name vorgespielt, reagierten sie. Sie bewegten ihre Ohren oder den Kopf. Der Effekt trat auch auf, wenn nicht der Katzenbesitzer, sondern eine fremde Person sprach.

Mit einem anderen Experiment konnten die Forscher zudem zeigen, dass Katzen aus Haushalten mit mehreren Artgenossen ihren Namen von denen der anderen unterscheiden können.

Zwei junge Katzen
Legende: Der Studie zufolge können Katzen ihren Namen von denen anderer Stubentiger unterscheiden. Keystone

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Franziska Beetschen2 (Himbeeri)
    Ich liebe Katzen und Vögel sind mir eigentlich egal wie Mäuse auch. Trotzdem bin ich dafür, dass man kastrieren sollte. Dies sollte wirklich vom Staat geregelt werden, da es anscheinend privat nicht funktioniert. Ich kann mir auch eine Katzensteuer vorstellen.
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    1. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      Schade Frau Beetschen, dass Ihnen die Vögel egal sind .... denn stellen Sie sich nur mal schon vor .... der Frühling wäre ein solcher wie Rachel Carson 1962 ihr Buch benannt hat - da ging es um den Einsatz des DDT'S: "Stummer Frühling", allein schon die Vorstellung ist doch ziemlich ungeheuerlich ....
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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Schon seltsam, dass es erst entdecken und forschen ist wenn es Wissenschaftler tun. Jeder Tomteur kommuniziert mit Tieren. Hunde lesen Silhoueten und Klänge oder Gefühle, das ist eine KörperZeichen Sprache, Kinder lesen auch die Körpersprache, sie schauen was du tust nicht was du sagst. Geräusche usw. Und Tiere können weinen. Selbst Bäume kommunizieren mit andern Bäumen und wenn man weiss wie wohl auch mit dem Menschen. Das Universum kommuniziert eh über Gefühle.
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    1. Antwort von Andreas Müller (Hugh Everett)
      Wie kommuniziert denn ein Baum mit einem Menschen?
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Schon schöne Viecheleins .... Doch hinter der Eleganz und Schönheit steckt ein Raubtier, mag sie noch so fett und verpennt sein. Gibt es davon zu viele, geht es der Fauna in deren Umgebung an den Kragen .... Vielleicht sollte die Menschen in Städten wie Zürich ein paar wenige Quartierkatzen haben .... mehr nicht.
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      Ach Frau Kunz, sehen Sie die Welt immer so trauerfloorig? Fressen und gefressen werden gehört zum Verlauf der Natur. Das geht jedem Grashalm so und der findet das wahrscheinlich eben so wenig lustig, wie sein rindlicher Vertilger, wenn dieser umgehend auf der Schlachtbank landet. Auch ich, wenn er dereinst gegangen, wird von allerlei Gefleuchs verzehrt, diese wiederum von grösseren Wesen und jene von noch grösseren... und so findet sich der natürliche Kreislauf wieder....
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    2. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      Herr Ducrey, es geht mehr um die Anzahl Katzen pro Flächeneinheit .... Die kann, wie Peter Berthold es halt so klar erklärt Gespräch ‚Zu viele Katzen sind der Vögel Tod‘, dann schon mal ganz locker eine kleine Population an Reptilien einfach so auslöschen ... Die Stadt Zürich hat einfach und leider zu viele Katzen .... Und nö, je älter ich werde umso leichter und heiterer wird's ...
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    3. Antwort von Georg Spengler (Streamline500)
      Und noch mehr Menschen sind der Umwelt tot.
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    4. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      Die Einen und die Anderen, das schliesst sich nicht aus, Herr Spengler. Die Zahl der Katzen ist einfacher zu regeln als die der Menschen. Bei letzterem müssten definitiv und gezielt manche patriarchale Vorstellung über Bord geworfen werden. Denn erst diese und die Gottvaters, die da sich konkurrenzieren wünschten viel mehr Nachwuchs als eigentlich physiologisch und nahrungstechnisch sinnvoll, da diese zu a) für Eroberungs- und b) für Besiedelungszwecke sozusagen strategisch zum Einsatz kamen …..
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