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Nach Harrys Rückzug Die Queen bittet zum Krisengipfel

Prinz Harry und Gattin Meghan scheinen mit der Rücktrittsankündigung das Königshaus überrumpelt zu haben. Nun versucht die Queen den Schaden in Grenzen zu halten – und will mit der Familie eine Lösung ausarbeiten.

Prinz Harry und seine Gattin Meghan wollen als «führende Mitglieder der königlichen Familie zurücktreten». Mit diesem Statement hat das Paar eine Krise im Königshaus ausgelöst. Nun versucht die Queen den Schaden in Grenzen zu halten. Ein Überblick:

Wie geht es im Fall Harry und Meghan jetzt weiter? Die britische Königin Queen Elizabeth II. beruft am Montag eine Krisensitzung auf ihrem Landsitz Sandringham ein. Das berichten die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender BBC übereinstimmend.

Wer soll dem Treffen beiwohnen? Thronfolger Prinz Charles, Prinz William, Harry und die Queen sollen teilnehmen. Meghan, die Gattin von Prinz Harry, werde sich möglicherweise telefonisch zuschalten. Das berichtet BBC. Meghan hält sich derzeit in Kanada auf.

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Aus dem Archiv: Meghan und Harry sorgen für den Eklat
Aus Glanz & Gloria vom 09.01.2020.
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Was soll auf dem Landsitz der Queen besprochen werden? Mitunter soll es um die Frage gehen, wie für die Sicherheit von Harry, Meghan und ihren acht Monate alten Sohn Archie gesorgt wird, wenn sich die Familie in Nordamerika aufhält. Zudem muss auch geklärt werden, zu welchen Anlässen das Paar für die Royals noch öffentlich auftreten wird. Auf die Anrede «Königliche Hoheit» müssen die beiden möglicherweise in Zukunft verzichten.

Wie steht es um die Finanzen? Harry erhält gemäss BBC jedes Jahr von seinem Vater Charles mehrere Millionen Pfund. Das Königshaus dürfte deshalb sehr genau darauf achten, auf welche Weise er in Zukunft ein eigenes Einkommen generieren will. Aus Palastkreisen hiess es, die Queen wolle innerhalb von Tagen eine umsetzbare Lösung für das Paar finden. Dem «Telegraph» zufolge soll noch vor dem nächsten öffentlichen Auftritt Harrys am Donnerstag eine Entscheidung zustandekommen.

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Royalisten sind geschockt
Aus Tagesschau vom 09.01.2020.
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Wie präsentiert sich das Verhältnis zwischen Harry und William? Die «Sunday Times» berichtete unter Berufung auf einen Freund von Prinz William, dass Harrys Bruder traurig über die Entwicklung sei. «Ich habe mein Leben lang den Arm um meinen Bruder gelegt und das kann ich nicht mehr tun, wir sind getrennte Einheiten», sagte William demnach.

Prinz William (rechts) ist über die Entscheidung seines Bruders Harry traurig.
Legende: Prinz William (rechts) ist über die Entscheidung seines Bruders Harry traurig. Keystone

Warum kommt es überhaupt zum Treffen? Anlass für das Krisengespräch ist die Ankündigung von Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38), von ihrer Rolle als «Senior Royals» zurückzutreten und künftig mehr Zeit in Nordamerika zu verbringen. Die beiden wollen darüber hinaus «finanziell unabhängig» werden. Unklar ist, was genau die Folge sein wird, denn die beiden wollen sich nicht komplett von den Royals lossagen. Der angekündigte Rückzug des royalen Paares hatte in Grossbritannien für erheblichen Wirbel gesorgt – insbesondere deshalb, weil die Königsfamilie in die Pläne der Eheleute nicht eingeweiht war.

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Harry und Meghan geben sich das Ja-Wort
Aus Glanz & Gloria vom 19.05.2018.
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17 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Die Rolle eines "Senior Royals" ist nach meinem Kenntnisstand in der ungeschrieben Verfassung von UK nicht definiert. Die Situation ist völlig diffus. Kein Wunder, dass Teile der übernächsten Generation meutern. Die britische Monarchie macht sich lächerlich, wenn sie dieses Problem nicht endlich löst; wären die verfassungsrechtlichen Rollen dieser Millionärskinder klar definiert, müsste sich die widerlich sensationsgierige Yellow Press als Verursacher der ständigen Krise endlich im Zaum halten.
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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Das sind totale Luxusprobleme von Harry und Meghan. Millionen von Menschen geht es elend und die beiden jammern über die paar wenigen Pflichten und sozialen Engagements mit perfekter finanzieller Absicherung. Meghan hätte keinen Prinzen heiraten müssen, wenn sie sich damit nicht arrangieren wollte. Die Queen könnte den Prinzen- und Prinzessinnenjob ausschreiben. Da würden sich hunderte motivierter Paare melden, die das mit vollem Engagement und ohne mit der Wimper zu zucken bravourös tun würden.
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    1. Antwort von pedro neumann  (al pedro)
      Nicht vergessen: Ihr Vermögen wird auf 40 Millionen Euro geschätzt. Darben werden sie nicht müssen...
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  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Dafür, dass der englische Königshof nur noch Folklore darstellt, kostet er den Steuerzahler arg viel. Das müssen aber die Engländer ja selbst wissen und zahlen...
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