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Royaler Rassismus? So reagiert der Palast auf die Vorwürfe von Meghan und Harry

  • Die britische Königsfamilie will die Vorwürfe von Herzogin Meghan und Prinz Harry «sehr ernst» nehmen.
  • «Die ganze Familie ist traurig darüber, wie schwierig die vergangenen Jahre für Harry und Meghan gewesen sind», heisst es in einer kurzen Mitteilung des Buckingham-Palasts.
  • Die angesprochenen Themen, besonders der Rassismus-Vorwurf, seien besorgniserregend.

Obwohl die Erinnerung teilweise anders sei, würden die Vorwürfe von der Familie privat aufgearbeitet. «Harry, Meghan und Archie werden immer sehr geliebte Familienmitglieder sein», heisst es weiter.

Meghan und Harry hatten in einem am Sonntagabend (US-Ortszeit) ausgestrahlten Interview mit US-Talkshow-Legende Oprah Winfrey schwere Vorwürfe gegen die Königsfamilie erhoben. Unter anderem hatten sie der Familie mangelnde Unterstützung vorgeworfen und sie rassistischer Gedankenspiele bezichtigt.

Als sie mit Sohn Archie schwanger gewesen sei, habe es Bedenken gegeben, «wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird», erzählte Meghan. Von welchem Royal diese Aussagen kamen, wollte das Paar nicht sagen – lediglich Queen Elizabeth II. (94) und ihr Mann Prinz Philip (99) wurden später ausgenommen. Das Interview hatte auf beiden Seiten des Atlantiks Aufsehen erregt.

Echo der Zeit, 6. März 2021;

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Das ist das Palast-Statement zu Herzogin Meghan und Prinz Harry. Quelle Gala: "Die ganze Familie ist erschüttert darüber, zu erfahren, wie herausfordernd die letzten Jahre für Harry und Meghan gewesen sind. Die angesprochenen Themen, insbesondere das der Hautfarbe, sind beunruhigend. Während manche Wahrnehmungen abweichen, wird das Thema sehr ernst genommen und im familiären Kreis privat besprochen. Harry, Meghan und Archie werden für immer geliebte Mitglieder der Familie bleiben."
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Oprah Winfreys Interview ist so weit weg vom Skandal wie Montecito von London. Meghan und Harry bleiben geschäftstüchtig vage, denn wer sind sie schon ohne Königshaus. Das mediale Echo: gigantisch. Die amerikanische Presse ist begeistert, die britische bestürzt. Ob alles der Wahrheit entspricht was die beiden verlauten liessen, sei dahin gestellt. Hoffentlich geht der Schuss nicht nach hinten los. Oprah Winfreys ist mit dem Interview einige Millionen reicher geworden. Sie sollte das Geld spenden
  • Kommentar von Patrick Lohri  (Patrick Lohri)
    Ich finde es ja schon bezeichnend, dass ausgerechnet die priviligiertesten und reichsten der Welt ständig mit Rassismus-und-sonstigen-Vorwürfen um sich schlagen!
    1. Antwort von Adrian Thum  (DeckartRick)
      Aber genau dort kommt es ja her! Schwerwiegende Vorwürfe kommen meist von etablierten, wohlhabenden und eben privilegierten Schichten. Warum? Weil sie sich in einer Position sehen, sich dies zu erlauben, mit dem Gedanken, nicht alleine mit dieser Meinung oder Ansicht dazustehen, zumindest aus den eigenen Kreisen. Moralisch natürlich völlig verkehrt, weil genau aus den selben Schichten auch die Vorgaben von entsprechendem Verhalten diktiert wird.