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Vier Astronauten starten mit neuem SpaceX-Raumschiff ins All (unkommentiert)
Aus News-Clip vom 16.11.2020.
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SpaceX-Rakete Erfolgreicher Start der «Crew Dragon» zur ISS

Das Raumschiff «Crew Dragon» des Unternehmens SpaceX ist zum ersten Mal für eine reguläre Mission ins Weltall gestartet.

Die Kapsel hob am Sonntagabend (Ortszeit, MEZ: 01:27 Uhr) mit vier Astronauten an Bord in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab. «Das Raumschiff ist unterwegs», schrieb die Nasa auf Twitter.

Start des SpaceX-Raumschiffs in Cape Canaveral

Die «Crew Dragon» des Unternehmens SpaceX startete an der Spitze einer «Falcon 9»-Rakete, deren erste Stufe nach einigen Minuten wie geplant zur Erde zurückkehrte und auf einer schwimmenden Plattform landete. Es ist ein grosser Erfolg für SpaceX. Die Kapsel wird voraussichtlich am späten Montagabend (Ortszeit) nach mehr als 27 Stunden Flug an der Internationalen Raumstation ISS andocken.

Die amerikanischen Nasa-Astronauten Michael Hopkins, Victor Glover und Shannon Walker sowie der japanische Astronaut Soichi Noguchi sollen sechs Monate an Bord der ISS bleiben und verschiedene Experimente überwachen. Auf der Station befinden sich derzeit bereits die Astronautin Kate Rubins sowie ihre russischen Kollegen Sergej Ryschikow und Sergej Kud-Swertschkow.

Biden gratuliert zuerst

Unmittelbar nach dem Start gratulierte der gewählte US-Präsident Joe Biden auf Twitter. Der Start sei ein Beleg für die Kraft der Wissenschaft «und für das, was wir erreichen können, wenn wir unsere Innovation, Einfallsreichtum und Entschlossenheit zäumen».

Joe Biden: «Beleg für die Kraft der Wissenschaft»

Der amtierende US-Präsident Donald Trump feierte erst später den «grossartigen Start» auf Twitter. Die Nasa sei bei seiner Machtübernahme ein Desaster gewesen, inzwischen sei die Raumfahrtagentur «wieder zum heissesten und fortgeschrittensten Weltraumzentrum der Welt bei Weitem geworden», schrieb Trump.

Donald Trump: «Die Nasa war ein Desaster, bis wir übernahmen»

SRF 4 News, 16.11.2020, 03.00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Benjamin Dunn  (benjidunn)
    Die NASA war leider schon immer mehr Spielball der Politik als wirkliche Raumfahrtbehörde. Dennoch hat sie Grosses erreicht und wird auch weiterhin Grosses erreichen, aber eine von der immer gerade aktuellen Administration unabhängige Finanzierung wäre halt schon toll, sonst geht das alles etwas schleppend voran. Ich hoffe auch, dass die Amerikaner (und Europäer) einsehen, dass die Raumfahrt Budgets aktuell viel zu tief angelegt sind, gerade im Vergleich zu Rüstungsausgaben, die nutzlos sind.
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  • Kommentar von Stefan Huwiler  (huwist)
    Trump ist so peinlich. SpaceX ist ein privates Unternehmen, das schon lange bevor er Präsident wurde diese und viele andere Entwicklungen betreibt. Dazu hat er rein gar nichts beigetragen.
    Fehlt nur noch, dass er es für sich reklamiert, wenn in den USA am morgen die Sonne aufgeht.
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    1. Antwort von Jaro Bels  (Gotod)
      Das Problem ist, dass er von dem Ganzen selber tief überzeugt ist. Und das ist der Grund warum solche Menschen nicht in führende Positionen kommen dürfen. In einem Betrieb nicht, und schon gar nicht so weit wie er. Da muss die Menschheit sehr gut aufpassen.
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