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Studie der ETH Zürich Metropolen der Welt könnten sich drastisch erwärmen

  • Die Metropolen der Welt müssen sich einer Studie von Wissenschaftlern der ETH Zürich zufolge auf eine drastische Erwärmung des Stadtklimas einstellen.
  • 77 Prozent der 520 grössten Städte würden bis zum Jahr 2050 einen deutlichen Wandel der klimatischen Bedingungen erleben.
  • Die Studie, Link öffnet in einem neuen Fenster wurde am Mittwoch in Washington veröffentlicht.
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Aus dem Archiv: Bern will wissen, wo sich die Hitze staut
Aus Schweiz aktuell vom 03.06.2019.
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Auf der Nordhalbkugel würden in Grossstädten künftig Klimabedingungen herrschen, wie sie heute mehr als tausend Kilometer weiter südlich vorherrschen, heisst es in der im US-Wissenschaftsmagazin «Plos One» abgedruckten Studie.

Kampf gegen den Klimawandel

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Das Pariser Klimaabkommen von 2015 schreibt eine Begrenzung des Temperaturanstiegs unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vor. Vor diesem Hintergrund riefen die Forscher zu weiteren Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel auf.

22 Prozent der Städte müssen sich demnach sogar auf völlig neue Klimaverhältnisse einstellen. In europäischen Metropolen werden die Sommer um 3.5 Grad wärmer, die Temperaturen im Winter steigen um 4.7 Grad. London wird demnach Verhältnisse bekommen wie heute Madrid, das Klima in Paris wird den heute im australischen Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen.

Für die Studie hatten die Forscher eine vergleichsweise optimistische Schätzung des globalen Temperaturanstiegs im Zuge des Klimawandels zugrunde gelegt. Für ihre Modellrechnungen nahmen sie an, dass die Durchschnittstemperaturen um 1.4 Grad ansteigen.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Komische Rechenkünste, die sich mir gar nicht erschliessen. Zitat und Aussage; "Jedes Auto soll also mit 100'000.-- (konservativ geschätzt) subventioniert worden sein ?" Ich glaube da muss man eine sehr eigenwillige Sichtweise, sicherlich keine konservativ orientierte, haben um so was zu behaupten. Ideologische Sichtweisen machen offenbar nicht mal mehr vor exakten Wissenschaften halt, so es gilt diese Ideologien zu propagieren. Die Physik (armer Einstein) wird wohl auch noch dran kommen.
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Städte bzw. grosse Agglomerationen sind gleichsam auch typisch von Menschen gemachte Wärmespeicher. Das konnte ich seinerzeit schon auch in Paris in den 70-er Jahren sehr deutlich feststellen. Diese Erkenntnisse sind nun wirklich nicht neu, vielleicht sind selbige nur neu entdeckt worden.
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  • Kommentar von H. Wach  (H. Wach)
    Gratuliere der ETH. Seit vielen Jahren ist bekannt, dass sich über Tokio eine Wärmeglocke von 2-3 Grad C über Normal während 365 Tagen inkl. Schadstoffen bildet: Dort leben auf 622 qkm 9‘.640‘000 Einw. (Agglomeration: Auf 13‘572 qkm 37‘555‘000 Einw.!) Vergleich Schweden: Auf 449‘964 qkm leben 9‘911‘000 Einw. D.h.: Schwedens Bevölkerung lebt auf 723 x grösserer Fläche als in Tokio! Ca. Ca. 3'800 Mio.. d. Weltbevölkerung lebt in Grossstädten. Diese Wärme-Cluster führen zu Unwetterkatastrophen!!
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    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Nicht nur Tokio, Sie können das sicherlich bei allen grossen Städten gleichermassen feststellen. Es hat etwas mit der Besiedelung und der Besiedelungsdichte, sowie mit dem Bevölkerungswachstum zu tun.
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