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Legende: Video Kreuzfahrtschiff in Venedig kollidiert beinahe (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus News-Clip vom 08.07.2019.
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Sturm und Hagel in Venedig Kreuzfahrtschiff entgeht nur knapp einer Kollision

  • In Venedig ist am Sonntagabend nur knapp ein Unfall mit einem Kreuzfahrtschiff vermieden worden.
  • Die «Costa Deliziosa» ist während eines Gewitters unweit des Markusplatzes ausser Kontrolle geraten, wie italienische Medien berichten.

Wie die Hafenbehörde mitteilte, verfehlte das Kreuzfahrtschiff der Reederei «Costa Crociere» bei Sturm und Hagel nur knapp eine Jacht und andere Schiffe, die sich am Ufer «Riva Sette Martiri» befanden. Das Kreuzfahrtschiff mit rund 2800 Gästen an Bord wurde aus dem Hafen geschleppt.

Eine Notstandsirene ertönte, während Schlepper versuchten, das Kreuzfahrtschiff wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Unter den Passagieren der anderen Schiffe machte sich Panik breit, wie italienische Medien berichten.

Die Staatsanwaltschaft von Venedig leitete eine Untersuchung ein. Auch Verkehrsminister Danilo Toninelli ordnete Ermittlungen über den Vorfall an. Erneut ertönte die Forderung, Kreuzfahrtschiffe aus Venedig zu verbannen.

Zusammenstoss im Juni

Anfang Juni war in Venedig ein Kreuzfahrtschiff mit einem Ausflugsschiff im zentralen Giudecca-Kanal zusammengestossen und hatte eine Anlegestelle gerammt. Vier Menschen wurden dabei verletzt.

Stadt, Regierung und Umweltverbände können sich seit Jahren nicht auf eine alternative Anlegestelle für die Kreuzfahrtschiffe in Venedig einigen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Solange solche Monster-Schiffe auf den Meeren herumschwimmen, machen sich die bis zu 3000 (!) Touristen auf solchen schwimmenden Hotelkästen für solche Landegefahren (wie jetzt 2 Mal in Venedig) und die enorme Belastung durch Tonnen schwere Abfälle (die vorallem während der Kreuzfahrt einfach im Wasser entsorgt werden), mit haftbar! Fakt ist: Statt im offenen Meer auf kleinere Hafenschiffe umzusteigen, wollen die Passagiere möglichst nahe zu den Städten (Ausflugsorte) gebracht zu werden!
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  • Kommentar von Katharina Studer  (gino)
    Jetzt reichts!!!!!!! Muss es erst Tote geben???? Solche Riesenschiffe in solch engen Häfen.... weg damit!!
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Wirklich gehandelt wird leider erst, wenn es Tote gibt. Unglaublich! Aber auch hier, Geld ist halt das Wichtigste. Und wieviele der Touris und Kreuzfahrtschiffer sind wohl ausserhalb der Ferien dann wieder als Umwelt- u. Klimaschützer unterwegs? Ja, den eigenen Spass will man sich nicht nehmen lassen.
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    1. Antwort von Werner Kessler  (Werner Kessler)
      und es sind mit Abstand die allergrössten Dreckschleudern auf unserem Planeten, die ungefiltert Schwerölpartikel über dem Meer verteilen. Die Besitzer müssen endlich gezwungen werden, mindestens Filter einzubauen oder zeitgemässe Antriebsysteme zu nutzen, ansonsten sie die Häfen nicht mehr anlaufen dürfen.
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