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Schneemänner statt Sandburgen: Verkehrte Welt in Brasilien
Aus News-Clip vom 30.07.2021.
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Ungewöhnliche Kältewelle Im Süden Brasiliens fällt Schnee

  • Eine Kältewelle überzuckert den Süden Brasiliens.
  • Im Bundesstaat Santa Catarina hat es in mehr als zehn Städten geschneit.
  • Im benachbarten Bundesstaat Rio Grande do Sul fiel sogar in mindestens 31 Städten Schnee.
  • Gemäss Angaben von regionalen Medien freuen sich die Bewohner über die winterlichen Grüsse von Frau Holle.

Zwar schneit es in den südlichen Bundesstaaten Brasiliens im Winter immer wieder einmal, dennoch gingen Menschen bei den bisher niedrigsten Temperaturen des Jahres auf die Strasse, um die Schneeflocken zu bewundern, wie auf Fotos und Videos zu sehen ist.

Das regionale Portal «São Joaquim Online» bezeichnete die Ankunft des Schnees als «schönes Geschenk des Himmels».

Die Kältewelle ist Meteorologen zufolge polarer Luft aus dem Süden des Kontinents und dem Klimawandel geschuldet.

Die Kaltfront zieht weiter

Den Südosten mit den Metropolen São Paulo und Rio de Janeiro sollte die Kältewelle bis Samstag treffen. Für Rio wurden Windböen und bis zu vier Meter hohe Wellen vorhergesagt.

Besondere Vorsorge trafen die Städte für Obdachlose. Eine der schlimmsten Kältewellen zwischen dem tropischen Amazonas-Gebiet und dem europäisch geprägten Süden hatte etwa in São Paulo Ende der 1990er Jahre zwei Menschenleben gefordert.

Tagesschau, 30.07.2021, 12:45 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Günter Wunderle  (easy,easy)
    Klimawandel kann ja nicht seeehr ernst sein!!

    Denn, wäre es ernst, würden -

    der Verkauf von alten Autos/LKWs in den Osten oder nach Afrika würde sofort verboten.
    eFahrzeuge wären mit 80Ps für 10'000sFr erhältlich, damit Verbrennungsmotoren schnell von den Strassen verschwinden.
    Sonnenenergie auf allen Dächern Hausfassaden und Fensterfronten, etc.

    Keine unsinnigen Forderungen von Seite der Grünen.

    Aber, die die es befehlen könnten, wollen nicht auf Geld und Macht verzichten . . .
  • Kommentar von Norbert Zeiner  (ZeN)
    Nun auch noch diese von der weltweiten Klimaerwärmung ausgelöste Kältewelle auf der Südhalbkugel, nach einem viel zu kalten Winters (zB geradezu polare Temperaturen in Texas) und äusserst schneereichen Frühjahr auf der Nordhalbkugel dieses Jahres. Wo führt das noch hin, wenn die weltweiten Temperaturen um 2°C steigen, droht uns dann eine neue Eiszeit?
    1. Antwort von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
      Man kann sich über die Klimaerwärmung belustigen wie man will, sich informieren ist aber ratsamer um dadurch zu verstehen, weshalb die Erwärmung sowohl zu Dürren als auch zu Kälte führen wird. Weshalb durch die 2 Grad höhere Temperatur mehr und stärkere Unwetter auftreten, weshalb Länder überflutet werden, weshalb unser Wetter durch die Klimaveränderung letztlich unsere Lebensgrundlage zerstören wird. Es wirklich interessant, machen Sie sich kundig.
  • Kommentar von Lothar Drack  (spprSso)
    «Die Kältewelle ist Meteorologen zufolge polarer Luft aus dem Süden des Kontinents und dem Klimawandel verschuldet» steht da zu lesen, was die omnipräsenten Besserwisser kaum an der Aussage hindern wird, das habe es immer schon gegeben, so habe doch, wie ebenfalls da zu lesen sei, eine Kältewelle «etwa in São Paulo Ende der 1990er Jahre zwei Menschenleben gefordert», qed, immer schon...
    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Ja und im Winter schneit es halt nun mal hie und da, und da auf der Südhalbkugel Winter ist, sehe ich daran nichts überraschendes. Selbt die Wikipedia weiss:

      ....In den höheren Lagen im Süden des Landes fällt im Winter der Niederschlag gelegentlich als Schnee.
    2. Antwort von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
      @Müller: Und jedes Jahr lesen wir von Jahrhundert- Hitzewellen, Jahrhundertstürmen, Jahrhunderttemperaturrekorden wie neulich in Kanada und Nordeuropa etc. Haben sie gewusst, dass Kalifornien grad in der 2. Trockenheitswelle steckt? Kein Wasser mehr aus den Bergen. Gemüsegarten der USA am verdorren. Nette Zukunfsperspektiven.