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Harvey Weinstein verlässt Gericht
Aus News-Clip vom 12.12.2019.
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Zivilrechtliche Vereinbarung Harvey Weinstein zahlt 25 Millionen an Frauen – aber nicht selbst

  • Der frühere Filmproduzent Harvey Weinstein hat eine Vereinbarung über Entschädigungszahlungen an dutzende Frauen geschlossen.
  • Die Summe von 25 Millionen Dollar soll zwischen mehr als 30 Frauen aufgeteilt werden.
  • Weinstein muss für die Vereinbarung weder eine Schuld eingestehen, noch in die eigene Tasche greifen.
  • Durch die Vereinbarung kommt Weinstein allerdings nicht um seinen Strafprozess in New York herum, der im Januar beginnen soll.
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Aus dem Archiv: Harvey Weinstein wird angeklagt
Aus Tagesschau vom 25.05.2018.
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Die Millionensumme soll unter Schauspielerinnen und früheren Angestellten Weinsteins aufgeteilt werden. Die von diesen Frauen erhobenen Anschuldigungen reichen von sexueller Belästigung bis Vergewaltigung. Die Vereinbarung muss noch von allen Parteien unterzeichnet und von einem Gericht genehmigt werden.

Weinsteins Fluchtgefahr

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Nachdem Harvey Weinsteins elektronische Fussfessel in den vergangenen Monaten wiederholt kein Signal gesendet hat, ist Richter James Burke zu einer neuen Einschätzung gelangt, was den Umfang der Fluchtgefahr bei Weinstein betrifft. Er erhöhte Weinsteins Kaution von einer auf zwei Millionen Dollar. Die Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche eine drastische Erhöhung auf sogar fünf Millionen Dollar gefordert.

Laut dem US-Webportal «TMZ» muss Weinstein dafür keinerlei Schuld eingestehen. Auch muss Weinstein die Entschädigungen laut «TMZ» nicht selber bezahlen. Dies werden die Versicherer seines bankrotten früheren Filmstudios übernehmen.

Weinstein muss sich dennoch strafrechtlich verantworten: Der im Januar geplante Prozess in New York betrifft zwei Fälle, die von der Vereinbarung ausgeschlossen sind.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Mit Geld, sind solch kriminelle Taten nicht zu sühnen! Solche Täter gehören auf jeden Fall hinter Gitter! "Kuscheljustiz" entscheidet gegen die Opfer und zeigt damit, dass die Justiz "vorsintflutlich" denkt und handelt und sexuelle Übergriffe weiterhin als "Kavaliersdelikte" taxiert!?
  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Wer versteht die amerikanische Rechtsprechung, ich nicht. Nicht nur in diesem Fall kann man mit Geld Untecht unter den Tisch wissen. Sollten nicht alle vor dem Richter gleich behandelt werden? Scheint nicht der Fall zu sein.
  • Kommentar von Stefan Wälchli  (Stewi)
    Der eine geht an Krücken, der andere ist offiziell erblindet (Cosby), der Dritte dreht über sich selbst ein Werbevideo (Spacey).