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Solothurn will Wasserqualität besser überprüfen
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 12.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:08 Minuten.
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Pestizide im Wasser Solothurn will Gewässerqualität besser überwachen

Das Problem: Die Wasserqualität der Solothurner Bächen und Flüssen lässt zu wünschen übrig. Unter anderem lassen sich Pflanzenschutzmittel nachweisen. Die Konzentration ist zwar für den Menschen aktuell unbedenklich, für Insekten, Insektenlarven oder kleine Fische kann sie aber tödlich sein.

Die Lösung: Das Ziel des Kantons Solothurn ist es, die Risiken von Pestiziden für Mensch und Umwelt zu halbieren. Der Kanton hat bereits 31 Massnahmen beschlossen, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu gehören zum Beispiel die Kontrolle der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln oder die Auflösung von Altbeständen in privaten Haushalten.

Die Messung: Um zu messen ob die Massnahmen auch den gewünschten Effekt haben, nimmt der Kanton Solothurn ab kommendem Jahr zusätzlich fünf neue Messstationen in Betrieb. Diese überwachen die chemische Wasserqualität kontinuierlich. Diese Messstationen befinden sich am Limpach in Messen, am Mülibach in Buchegg, am Moosbächli in Etziken, an der Dünnern in Olten sowie an der Sternenbergquelle in Hofstetten-Flüh.

Die Bauern: Am Montagabend präsentierte das kantonale Amt für Wasser sein Vorhaben mit den Messstationen vor etwa 40 Bauern in Messen. Peter Brügger, Sekretär des Solothurner Bauernverbandes, begrüsst die geplanten Messungen: «In den Medien sind die Bauern aktuell häufig am Pranger, aber es wird nicht darüber geredet, welche Verschmutzungen von anderen Orten im Wasser landen. Aber das soll uns nicht daran hindern, Massnahmen zu ergreifen, um Pflanzenschutzmittel im Wasser zu reduzieren.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Leo Degelo  (Leo Degelo)
    Naja, kleine Fische und Föten sehen genau gleich aus in ihrem Ei.
    Warum jetzt unser Trinkwasser für die einen unbedenklich ist und für die anderen tödlich, entzieht sich meiner Logick. Logisch wäre für mich hingegen, wenn wir überall auf Chemie verzichten würden. Beim Bauer, wie auch bei den Gartenbesitzern, Gemeinden, Forstbetrieben, SBB, etc.
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