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Aargau Solothurn Viele Bahnhöfe sind noch nicht behindertengerecht

Die SBB will den Bahnhof Killwangen-Spreitenbach umbauen. Unter anderem soll es Lifte geben. Damit sollen Personen mit einem Rollstuhl oder einem Kinderwagen auf die Perrons kommen. Killwangen-Spreitenbach ist nicht der einzige Bahnhof, der noch nicht behindertengerecht ist.

Es ist für viele eine Herausforderung beim Bahnhof Killwangen-Spreitenbach auszusteigen. Personen mit einem Rollstuhl, Rollator oder einem Kinderwagen haben ein echtes Problem. Während an vielen Bahnhöfen die Perrons per Rampe zu erreichen sind, gibt es in Killwangen nichts dergleichen. Auch einen Lift sucht man vergebens.

Doch nun will die SBB nachbessern. Bei der Gemeinde Killwangen liegen die Pläne auf unter anderem für Lifte und Rampen. Bis 2019 wolle man den Bahnhof umbauen, erklärt SBB-Sprecher Daniele Pallecchi gegenüber Radio SRF.

Erst Hälfte behindertengerecht

Damit kommen die Bundesbahnen einem Bundesgesetz nach. Seit 2004 gibt es ein Gesetz, welches sagt, dass Personen mit einer Behinderung Bahnhöfe nutzen können. Um dies umzusetzen habe man bis 2024 Zeit, so Pallecchi.

Killwangen-Spreitenbach ist dabei nicht der einzige Bahnhof, welcher den gesetzlichen Ansprüchen nicht genügt. Es gebe noch viele Bahnhöfe im Aargau, sagt Daniel Pallechi. Gesamtschweizerisch ist von den 800 Haltestellen erst die Hälfte behindertengerecht. Die anderen folgen nun nach und nach.

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