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Projekt Wasser 2035 nimmt neuen Anlauf
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 26.06.2020.
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Wasser für Bünztal/Reusstal Überregionales Projekt «Wasser 2035» wird neu aufgegleist

  • Das Projekt «Wasser 2035» will überregional dafür sorgen, dass die Gemeinden im Bünztal und Reusstal langfristig genügend Wasser haben.
  • Geplant war eine neue Aktiengesellschaft (AG) für eine Ringleitung, an die über 20 Gemeinden angeschlossen worden wären.
  • Nun wird es neu aufgegleist. Es gibt keine AG, keine Eigentums-Übertragungen, sondern eine andere Rechtsform, schlagen die Zuständigen vor.
  • Die Gemeinden wollten nämlich ihre Wasserleitungen nicht hergeben, sprich nicht an die AG abtreten.
  • Bis im Herbst können sich die Gemeinden zur neuen Variante äussern.

«Vom extrem trockenen April bis zum Wiederaufflammen der Chlorothalonil-Problematik in den Medien: Nur schon die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig es ist, das Thema der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser gemeinsam und mit langfristiger Perspektive anzugehen», finden die Initianten des Projekts. Das Projekt «Wasser 2035» bleibe trotz bisherigen Hürden aktuell.

Lösung für ganze Region

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Im Bünztal und Reusstal droht langfristig Wassermangel. Dies weil in der Region immer mehr Menschen wohnen, die immer mehr Wasser benötigen. Dazu kommen die vermehrten Trockenperioden.

Unter Federführung der IB Wohlen AG wurde deshalb die Vision «Wasser 2035» entwickelt: Eine Ringleitung vom Grundwasserpumpwerk Hard II bei Niederlenz soll die Wasserversorgungen im Bünztal und Reusstal untereinander verbinden.

Die Gemeinden wollten ihre Leitungen nicht der AG übertragen. Nun habe man eine neue Rechtsform gefunden, erklärte die IB Wohlen als Wasserversorgerin am Donnerstagabend. Eine interkommunale Anstalt (IKA) soll den Gemeinden besser passen. Die Technik, also die Steuerung des Ringsystems, bleibt wie bisher angedacht.

Bis im Herbst können sich die Gemeinden nun zur neuen Variante äussern. Am Schluss braucht es in jeder Gemeinde eine Gemeindeversammlung. Start des Projekts ist frühestens in zwei Jahren.

Karte
Legende: Eine Ringleitung für eine grössere Region: So könnte das aussehen. zvg

Regionaljournal Aargau Solothurn, 06:32 Uhr;

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