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Einkäufe möglichst frühmorgens oder in den Abendstunden erledigen
Aus HeuteMorgen vom 23.07.2020.
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Hundstage und Coronagefahr Senioren sollen nicht zusätzlich geschwächt werden

Die kommenden Hitzetage können vor allem für ältere Menschen zum Problem werden. Basel bietet deshalb eine Hitze-Hotline an.

Der Sommer in der Schweiz war dieses Jahr zwar noch nicht aussergewöhnlich heiss, in den letzten Tagen hat das Thermometer aber doch an einigen Orten die 30-Grad-Marke überschritten. Unter anderem in Basel, einer der statistisch gesehen heissesten Regionen der Schweiz.

Rechtzeitig zum Temperaturanstieg hat das Basler Gesundheitsdepartement nun zusammen mit Pro Senectute erstmals eine Hitze-Hotline, Link öffnet in einem neuen Fenster aufgeschaltet.

Angesprochen sind die rund 20‘000 Menschen im Kanton Basel-Stadt, die über 75 Jahre alt sind. Bei der Hitze-Hotline sollen sie sich beraten lassen können, wie sie mit tropischen Temperaturen am besten umgehen.

Hintergrund ist die Coronakrise

Von Montag bis Freitag ist die neue Basler Hitze-Hotline jeweils zu Bürozeiten besetzt. Wer dort anruft, spricht mit einem Mitarbeitenden von Pro Senectute und kann alles fragen, was ihn oder sie rund ums Thema Hitze beschäftigt.

Dass der Kanton Basel-Stadt ausgerechnet jetzt ein solches Angebot für Seniorinnen und Senioren lanciert, sei durchaus vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu sehen, sagt Michael Hensler von Pro Senectute Basel.

«Mit den Erfahrungen durch die Coronakrise möchte man versuchen, dass ältere Personen durch die Hitzewelle, die jetzt ansteht, nicht zusätzlich geschwächt werden und sich somit einer zusätzlichen Gefahr aussetzen.»

Ältere oft auf sich allein gestellt

Gerade Senioren müssten vorsichtiger sein, dass ihr Körper nicht überhitzt. Denn Symptome wie Übelkeit oder Schwindel seien bei ihnen häufig ausgeprägter. Entsprechend müssten ältere Menschen mehr auf sich achten.

«Man muss deutlich vorsichtiger sein», sagt Hensler. Denn einerseits sei die Empfindung der Hitze weniger stark. Das heisst, ältere Personen müssten dafür sorgen, dass sie genug Flüssigkeit zu sich nehmen. «Andererseits haben sie oft grössere Schwierigkeiten, sich zu organisieren. Sie müssen ihren Alltag stärker organisieren, sie sind sehr oft auch auf sich allein gestellt.»

Die Mitarbeitenden der Hitze-Hotline würden in solchen Fällen raten, Einkäufe und Pendenzen möglichst früh am Morgen oder in den Abendstunden zu erledigen, sagt Hensler. Wer das nicht allein bewerkstelligen könne, dem vermittle Pro Senectute auch direkte Hilfe – nicht nur über eine Hotline.

HeuteMorgen, 23.07.2020, 06:05 Uhr

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    Fängt das wieder an, mit die älteren!? Wenn ich dann, wie letzte Sonntag im Thun, am Morgen um 08:30 im Bus Richtung Schwimmbad oder am See. Eine grössere Gruppe junge Menschen, natürlich cool ohne Masken und Bier am saufen und ohne Distanz, Dann bin ich nicht erstaunt das die Corona sich noch weiter ausbreitet. Und da liegt das vermeidbare Risiko. Also lässt die ältere in Ruhe und schaut und berichtet über dehne die Corona verbreiten,
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  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Ja, ich protestiere gegen die Hundstage! Sie kompromittieren unsere demokratische Freiheit und sind von Bill Gates gesteuert, denn mittels von Satelliten angereicherte Sonnenstrahlung beeinflusst unser Bewusstsein! :-)
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    1. Antwort von Franz Giger  (fjg)
      besorgen sie sich eine speziell mit Klimafunktion ausgestattete Hitzemaske.
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  • Kommentar von Patricia Mutaleno  (Patricia Mutaleno)
    Meine Mutter ist eines der vielen Verdingkinder und sie musste im Sommer auf dem Feld helfen. Ohne Sonnenschutz, Barfuss u.s.w. Die gesundheitlichen Folgen sind, wie bei den vielen anderen Betroffenen, enorm und behindern sie in ihrem Alltag. Anyway, das Problem bei unseren Senioren ist die Sturheit und das zu wenig trinken. Und eine Kopfbedeckung wäre auch nicht verkehrt. :) Liebe Senioren, niemand will euch bevormunden. Die jüngere Generation möchte nur helfen.
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    1. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Sie nennen das helfen, wenn man Senioren selbst im Aussenbereich eines Kursschiffes zwingt, eine sie beim Atmen behindernde Maske zu tragen oder sie sogar in Altersheimen einsperrte, obwohl das Einschleppen des Coronavirus fast ausschliesslich über das Pflegepersonal passierte? All diese Massnahmen dienen / dienten ja ausschliesslich dazu, die jüngeren zu schützen und ihnen ggf. einen Platz auf der Intensivstation freizuhalten, was sich im Nachhinein sogar als überflüssig erwies.
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    2. Antwort von Halbeisen Charles  (chh)
      Es gibt dumme Senioren und es gibt blitzgescheite, die wesentlich besser qualifiziert sind als sie. Genau wie in allen anderen Altersgruppen.
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    3. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Und a propos "helfen auf dem Feld": Das mussten vor einigen Jahrzehnten praktisch alle Kinder von Bauernfamilien, z. T. sogar unter noch härteren Bedingungen als die Kinder, die aus welchen Gründen auch immer, in Heimen untergebracht wurden und keine eigentliche Verdingkinder waren. Verdingkinder sind Kinder, die von Händlern den Eltern abgekauft und weiterverkauft wurden. Und übrigens, sogar auch in Nichtbauernfamilien war es üblich, dass die Kinder mindestens im Haushalt mithelfen mussten.
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    4. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Das tut mir leid für ihre Mutter; meine hat als Jugendliche Grippekranke gepflegt und gottlob gesund geblieben. Aber: es gibt auch viele andere Seniorinnen und Senioren, die ganz von allein wissen, erfahren haben, was, wie, wann ihnen jetzt gut tut. Manche "Hilfen" von Jüngeren möchten wir eventuell eher nicht! (und dies, obwohl wir als Kinder im und ausserhalb vom Kindergarten keinen Kurs in Datenkompetenz hatten! -mein Gott, was heute alles zusammenkommt an news!)
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