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Legende: Audio Verunsicherung in Freiburg – nun reagiert die Regierung abspielen. Laufzeit 09:38 Minuten.
09:38 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 03.06.2019.
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Neue Technologie Kanton Freiburg zieht bei 5G die Schraube an

Der Kanton will mehr Transparenz – und den Betroffenen in jedem Fall Einsprachen ermöglichen.

Bis anhin konnten im Kanton Freiburg Gesuche für das Erstellen einer Mobilfunkantenne im vereinfachten Verfahren durchgeführt werden. Das heisst: Unter anderem war eine Publikation in einem Amtsblatt nicht nötig, somit gab es auch keine Einsprachen. Neu braucht es in jedem Fall eine Baubewilligung für die Installation oder die Anpassung bestehender Mobilfunkantennen. Das teilte die kantonale Baudirektion am Montag mit.

Was ist 5G?

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Da wir immer mehr Daten über das Mobilfunknetz versenden, kommen die aktuellen Mobilfunkantennen an ihre Grenze. Der mobile Datenstrom verdoppelt sich in der Schweiz aktuell von Jahr zu Jahr. Um diese Daten-Mengen künftig noch verarbeiten zu können, braucht es eine neue Technologie: 5G.

5G ist wichtig für den Ausbau des sogenannten Internet der Dinge wichtig. Beispiel selbstfahrende Autos: Sie sind auf einen zuverlässigen, unterbrechungsfreien und schnellen Datenstrom angewiesen. Die neue Technologie liefert das.

Gesuche für 5G- Antennen müssen somit im Amtsblatt veröffentlicht werden, wodurch betroffene Personen die Möglichkeit haben, Einsprachen einzureichen. Damit will der Kanton eine «transparente Information der Bürgerinnen und Bürger sowie der kantonalen und kommunalen Behörden» sicherstellen.

Legende: Video Aus dem Archiv: Was bringt 5G? Ein Nutzer erzählt. abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus ECO vom 30.04.2019.

Dieser Entscheid sei unabhängig von den national laufenden Diskussionen über die Auswirkungen von 5G getroffen worden, schreibt der Kanton Freiburg in einer Mitteilung. Die bisherigen Verfahren hätten bei einem Teil der Bevölkerung zu einem unnötigen Misstrauen geführt.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Millionen/Milliarden werden für neue Technologien, wie auch 5G "locker freigemacht und angeblich investiert. Das alles nützt aber gar nichts, wenn Ökosystem -Umwelt - Klima, die "Lebensgrundlage" der Menschheit, weiter vielfältig von uns allen zerstört werden! Einsicht zur Umsicht und verantwortungsbewusster Prioritätensetzung uns aller bedarf es, um unsere "Lebensgrundlage" zu retten! Prioritäten richtig setzen.
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  • Kommentar von Hans Fisch  (TopTip)
    Völliger Schwachsinn mit welchen Argumenten, wie Vergleichen da versucht wird etwas zu beschwichtigen was in der Tat höchst gefährlich ist !
 5G und das kann ich als Ingenieur und Hochfrequenztechniker bezeugen ist in seiner Auswirkung absolut gefährlich. Kein Vergleich zu 4G oder früheren Entwicklungsstufen! 
Wie auf jeder Zigarettenschachtel muss zwingend folglich auf jedem 5G- Handy stehen: Ist tödlich !!
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    1. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Was soll an 5G denn bitteschön so gefährlich sein im Vergleich zu 4G? Wen sie Hochfrequenztechniker sind dann werden Sie dies wohl noch etwas genauer erläutern können. Mit den aktuelle verwendeten Frequenzen sehe ich bei 5G mehr Vor- wie Nachteile für Mensch, Tier und Umwelt. Nur weil es neu und schneller ist stahlt es nicht mehr wie 4G. Die Strahlung unterscheidet sich auch nicht von 4G, abgesehen davon, dass Handys gezielter angepeilt werden und rundherum die Strahlung geringer ist.
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Man gewöhnt sich sehr schnell an alles, was die Bequemlichkeit fördert, das ist auch so designed. Dass dieses aber automatisch 'S'Guetä' isch, ist eine andere Angelegenheit. Schneller ist ein Kriterium. Ein vordergründig erfahrbares. NutzerInnen können den schnellern Seitenaufbau sehen. So wie es Menschen, Pflanzen gibt, die genauso die Frequenzen wahrnehmen können. In letzter Zeit wird die eine Seite als die "Normale" angesehen und die andere Seite als "Störefriede" diskreditiert.
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    1. Antwort von Denise Casagrande  (begulide)
      Antigone Kunz: exzellent formuliert und auf den Punkt gebracht.
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