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Luzerner Taxi-Anbieter sind gegen UBER
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 06.01.2020.
abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
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Sorge wegen Uber in Luzern «Uns bleibt unter dem Strich gar nichts mehr übrig»

Am 19. Dezember 2019 hat der Fahrdienst Uber angekündigt, seinen Fahrdienst auch in der Region Luzern anzubieten (SRF berichtete.) Die offiziellen Taxi-Anbieter reagieren gar nicht erfreut auf Konkurrenz in dieser Art.

Die Hauptschwierigkeit: Uber-Fahrer bieten ihre Dienste zu deutlich niedrigeren Preisen an als herkömmliche Taxi-Unternehmen. Sejfudin Causevic, Präsident der Taxikommission der Stadt Luzern: «Uns bleibt wegen diesen günstigen Angeboten unter dem Strich gar nichts mehr übrig.»

Die Uber-Fahrer können höchstens die Fahrzeugkosten decken oder zahlen sogar noch drauf.
Autor: Sejfudin CausevicPräsident der Taxikommission der Stadt Luzern

Der tiefe Preis ist möglich, weil Uber kein direkter Arbeitgeber ist, sondern nur seine Vermittlungsdienste online anbietet. Ob die Fahrerinnen und Fahrer Sozialabgaben einzahlen oder nicht, liegt in der Verantwortung der einzelnen Fahrer.

Von den Niedrigpreisen profitieren laut Causevic aber nicht mal die Uber-Chauffeure selbst. Denn Uber sei mit den günstigsten Tarifen in Luzern eingestiegen, «damit werden nach allen Abzügen höchstens die Fahrzeugkosten gedeckt oder der Fahrer zahlt sogar noch obendrauf», ist der Präsident der Luzerner Taxikommission überzeugt.

Chauffeure sollen sich an Regeln halten

Neben dem Start in Luzern investiert Uber auch in weiteren Städte der Schweiz und verstärkt das Angebot in den bereits bestehenden Regionen Genf, Winterthur, Baden und Zug.

Der Kanton Genf versucht, gegen Uber vorzugehen: Das kalifornische Unternehmen müsse die kantonalen Gesetze und Regeln für Taxis und Transporte mit Chauffeuren sowie das Obligationenrecht einhalten, entschied der Kanton. Uber erwirkte juristisch eine aufschiebende Wirkung.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Müller  (Hans24)
    UBER soll fahren dürfen, aber mit gleich langen Spiessen für alle Markteilnehmer. D.h. inklusive allen Prüfungen, Kontrollen und (Sozial-)Abgaben wie die anderen Markteilnehmer. Wenn es dann immer noch günstiger ist = gut so, auf Kosten der Allgemeinheit aber nicht!
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  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Schlimm was unsere Vorlsvertreter sehenden Auges zugelassen haben und,ausser in Genf, auch weiterhin zulassen.
    MfG
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  • Kommentar von Willi Fetzer  (wi)
    Wo bleibt die Politik aus Bern, die endlich eingreift und diesem ÜBEL Einhalt gebietet! Zuwarten bis ALLE Taxis am Boden liegen? Es braucht gleich lange Spiesse und keinen Winkelried mehr! Oder gilt auch hier wieder einmal die kapitalistische Sichtweise 》 Gewinn dem Einzelnen, Verluste zahlt Allgemeinheit !
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