Zum Inhalt springen

Header

Audio
Gesundheitsdirektor Martin Pfister zu den Gründen für die verschärften Massnahmen
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 10.07.2020.
abspielen. Laufzeit 02:39 Minuten.
Inhalt

Wegen steigender Zahlen Zug verschäft die Corona-Massnahmen im Ausgang

  • Weil im Kanton Zug die Zahl der Coronafälle wieder ansteigt, verschärft die Regierung die Massnahmen.
  • In Clubs und Bars sind ab Montag im Innern nur noch 30 Gäste erlaubt.
  • Bei Veranstaltungen ab 300 Personen sind zudem Masken oder der Sicherheitsabstand zwingend.

Der Zuger Regierungsrat nehme die Entwicklung des Coronavirus mit Beunruhigung zur Kenntnis, teilte die Gesundheitsdirektion am Freitag mit. Seit Anfang Monat stieg die Zahl der Neuinfizierten von 25 auf 43. Es gelte, die Ausbreitung zu bremsen, bevor es zum exponentiellen Wachstum komme.

Telefonnummern werden überprüft

Weil es in Clubs und Bars schwierig sei, die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, seien verschärfte Auflagen nötig. So gilt neu eine Obergrenze von 100 Personen, wovon sich maximal 30 im Innenraum des Lokals aufhalten dürfen.

Ausgangs-Kontrolle während der Coronakrise
Legende: Neu wird in den Zuger Clubs und Bars auch kontrolliert, ob die angegebene Telefonnummer korrekt ist. Keystone

Die Betreiber sind nach wie vor verpflichtet, die Kontaktdaten aller Gäste für ein allfälliges Contact Tracing zu sammeln. Neu müssen die Namen der Gäste anhand eines Ausweises geprüft und kontrolliert werden, ob die angegebene Telefonnummer korrekt ist.

Sicherheitsabstand oder Maskenpflicht

Weiterhin ohne Auflagen können kleinere Anlässe bis 30 Personen stattfinden. Feste von Familien und Freunden sind bis 100 Personen ohne Einschränkung möglich.

Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen müssen in Sektoren mit bis zu 30 Personen im Innern aufgeteilt werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird oder keine Masken getragen werden. Ab 300 Personen sind entweder der Mindestabstand von 1.5 Metern oder Schutzmaske zwingend.

Andere Kantone verschärften bereits

Die Regierung hofft, dass dank der neuen Einschränkungen auch das Contact Tracing weiterhin möglich ist. Diese Woche hatten bereits die vier Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn die Massnahmen verschärft.

Seit Donnerstag gilt dort eine Obergrenze von 100 Personen in Restaurants und bei Veranstaltungen bis Ende dieses Jahres, um die Rückverfolgung nicht zu überlasten und das Ansteckungsrisiko zu vermindern. Gesamtschweizerisch liegt diese Grenze bei 300. Das Tessin hatte die Maximalzahl von Gästen in Clubs bereits am vergangenen Freitag heruntergesetzt.

Regionaljournal Zentralschweiz, 10. Juli 2020, 17:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
    Gut so. Mir scheint, ein Grossteil der Bevölkerung könne nur schwarz-weiss Denken und Handeln. Grautöne dazwischen scheint es da nicht zu geben. Will heissen, nun ist's ja wieder gut, Abstände werden nicht mehr eingehalten, wenn ich mir Platz mit einem Schritt nach vorn verschaffe, rückt die Person hinter mir einfach wieder dicht auf, im Laden, in den ÖV, etc. Auch wenn man über mathematische Nuancen diskutieren möchte, so ist und bleibt COVID19 unser Begleiter, verlangt ein anderes Verhalten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Michel Ebinger  (Michel Ebinger)
    Der Regierungsrat kennt immer noch nicht den Unterschied zwischen absoluten und relativen Zahlen! Wir haben keine Erhöhung der Fallzahlen sondern eine massive Erhöhung der getesteten Personen. Lieber Regierungsrat seit Mai sind unverändert 1 % der getesteten positiv, ist das wirklich so schwer zu verstehen oder wollt ihr es einfach nicht verstehen. Wann bemüht ihr Euch endlich mal die Statistiken des BAG anzuschauen und Vernunft an zu nehmen oder wollt ihr die Gesellschaft auf Jahre zerstören
    Ablehnen den Kommentar ablehnen