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Zentralschweiz Zweiter Wolf im Kanton Uri aufgetaucht

In Uri ist neben dem Wolf, der Mitte Juli zum Abschuss freigegeben worden ist, noch ein zweiter unterwegs. Davon gehen die Behörden aus, nachdem praktisch gleichzeitig in unterschiedlichen Kantonsteilen Schafrisse festgestellt worden sind.

Wolf in einem Wald
Legende: Die Urner Regierung hatte im Juli einen Wolf zum Abschuss freigegeben. Keystone

Beat Annen, Vorsteher des Amtes für Forst und Jagd, bestätigte gegenüber Radio SRF einen Bericht der «Neuen Urner Zeitung»: Im Maderanertal hinter Bristen wurde am Dienstag ein von einem Wolf gerissenes Schaf entdeckt. Das Maderanertal liegt im Osten Uris, nahe der Grenze zu Graubünden. Der zum Abschuss freigegebene Wolf hält sich dagegen im Westen im Gebiet Surenenalp an der Grenze zu Engelberg OW auf, wo er weiter aktiv ist.

Diesen Sommer 50 Schafe gerissen

Da es in den beiden Gebieten praktisch zur gleichen Zeit Risse gegeben habe, gehen die Behörden von zwei verschiedenen Wölfen aus.

In diesem Sommer sind im Kanton Uri rund 50 Schafe gerissen worden. Die kantonalen Wildhüter und ihre Helfer haben 60 Tage Zeit, um das Tier zu erlegen. Die Jäger lauern dem Tier im Raum der Surenenalp auf. Fast jede Nacht sind dort fünf bis zehn Jäger im Einsatz. Eine Wolfsjagd sei aber keine leichte Sache, sagte Annen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Ca.10'000 Schafe/J lassen wegen Fahrlässigkeit ihrer Halter oft auf grausame Weise ihr Leben. Dagegen sind die 2-300 von Wölfen gerissenen nicht erwähnenswert. Den Wolf zum Abschuss freigeben, weil er sich nimmt, was man ihm ohne Herdenschutz auf dem Tablett serviert? Und da behaupten Leute noch , Menschen hätten Vorrang und die CH sei zu klein. Falsch, sie ist menschlich überladen, darum schrumpft die Artenvielfalt in Fauna+Flora dramatisch, obwohl ihre Erhaltung in der BV geschrieben steht!
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  • Kommentar von Astrid Etter (Raja)
    Was für ein Theater wieder und zum Glück ist eine Wolfsjagd keine leichte Sache, das wär's ja noch. Und dann schreibt man noch hin wo die Jäger auflauern, da kommen sicher noch mehr, auch die nicht berechtigt sind zu schiessen. Ich wünsche dem Wolf viel Glück und hoffe er ist schlauer als die Jäger.
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