Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Mediensprecher Marco Cortesi über die Tat und den Täter abspielen. Laufzeit 01:07 Minuten.
Aus News-Clip vom 16.08.2019.
Inhalt

Familienvater niedergeschlagen 16-jähriger FCZ-Anhänger stellt sich der Polizei

  • Der Mann, der am Mittwoch in Zürich nach dem Spiel FC Zürich gegen den FC St. Gallen einen 40-jährigen Familienvater am Kopf schwer verletzt hatte, hat sich der Polizei gestellt.
  • Der mutmassliche Täter ist 16 Jahre alt und hatte FCZ-Fankleidung getragen.

Die Stadtpolizei Zürich berichtete über die Tat am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Wenige Stunden nach dem Verbreiten der Mitteilung stellte sich der Jugendliche auf einem Polizeiposten im Kanton Zürich, wie die Stadtpolizei am Freitag mitteilte.

Jugendanwaltschaft nimmt sich des Falls an

Er wurde festgenommen und der Fachgruppe Jugenddienst der Stadtpolizei Zürich zugeführt. Nach weiteren Abklärungen und einer polizeilichen Befragung wurde der Jugendliche der Jugendanwaltschaft zugeführt. Er sei aber bereits wieder auf freiem Fuss, heisst es bei der Oberjugendanwaltschaft auf Anfrage. Der Jugendliche sei geständig und es bestehe keine Verdunklungsgefahr. Gegen den Jugendlichen werde nun wegen schwerer Körperverletzung ermittelt.

Die Gewalttat ereignete sich nach dem Fussballspiel des FC Zürich gegen den FC St. Gallen. Der junge FCZ-Fan hatte den 40-jährigen Familienvater vor den Augen seiner Kinder mit der Faust niedergeschlagen, als dieser am Hardplatz in einen Bus einsteigen wollte. Dabei sei der Angegriffene so schwer verletzt worden, dass er reglos neben dem Bus liegen geblieben sei. Der unbekannte Täter flüchtete danach mit mehreren ähnlich gekleideten jungen Männern in Richtung Hardbrücke.

Legende: Video Mediensprecher Marco Cortesi zu Gewalt im Sport abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus News-Clip vom 16.08.2019.
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

45 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Der gestrige Beitrag im "Schweiz aktuell" zu diesem brutalen Fall war genau so schockierend, wie die grässliche Tat selber: Da wurde uns berichtet, dass der 16-jährige Täter nach seiner Selbstanzeige und dem Polizei-Verhör bereits wieder auf "freiem Fuss stehe", trotzdem das Opfer (der 40-jährige Familienvater) immer noch schwer verletzt und unansprechbar im Spital liegt! Was müssen wohl seine Angehörigen nach diesem "Kuschel-Justiz-Entscheid" durchmachen! Mein Fazit: Einmal mehr eine "Schande"!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Die Emotionen gehen in diesem Fall hoch. Geht es ja darum zu entscheiden, ob die kuschlige Integration durch milde Strafen eines Einzelnen wichtiger wäre, als die Gesellschaft durch die Ausschöpfung des vollen Strafmasses vor potentiellen Nachahmern zu schützen.
    Da ich nicht glaube, dass der Einzelne durch harte Massnahmen rückfällig wird, aber Nachahmer durch lasche Bestrafung geradezu motiviert werden, scheint es mir persönlich klar, dass hier das volle Strafmass ausgeschöpft werden muss!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Und immer wieder der Ruf nach harten Strafen. Das Schweizer Jugendstrafrecht hat nicht die die Bestrafung im Fokus, sondern dass die jugendlichen Täter wieder den Tritt finden. Mit 10 Jahren ist man zwar strafmündig, aber es muss das Ziel sein, solche Jugendlichen zu rechtschaffenen Mitglieder unserer Gesellschaft zu machen. Der erste Schritt war, dass er zu seiner Tat gestanden ist. Dem Vater und seiner Familie wünsche ich, dass sie dieses traumatische Ereignis gut verarbeiten können.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
      @Gebi: Das reicht einfach nicht, und das wissen auch Sie genau. Die Strafen sind gar keine. Gewiss, die Befragungen etc. sind unangenehm, aber in ein paar Wochen gibts Schwamm drüber. Und weiter gehts. Genau gleich wie bei den Sprayern und Fussballchaoten in den Stadien.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Beat Gurzeler  (B.Gurzeler, alias Rollstuhlrocker)
      Herr Gebauer, wer eine solche Tat verübt, einen Familienvater ohne
      Grund vor seinen Kindern so behandelt der hat in der Freiheit nichts mehr
      verloren, der gehört in den Jugendknast und hören Sie endlich auf alles
      schönzureden, ein 16 jähriger weiss ganz genau was er angestellt hat und
      für das soll ER auch hart bestraft werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Adrian Flükiger  (Ädu)
      @Gebi: Richtig ist, dass man diesen Sürmel nun eng begleiten muss so, dass er zu gegebener Zeit gesellschaftlich wieder integriert werden kann. Dazu gehört, dass man diesem Wunderknaben aber all das mit der nötigen Konsequenz beibringt, was Mami und Papi in der Kinderstube versäumt haben. Die sollte man ebenfalls zur Rechenschaft ziehen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Gebauer: Ein Tipp: Vor Absenden drücken, Text nochmals durchlesen. Strafmündig mit "10" Jahren? Und nun: Diesem Kerl hat man erklärt, dass er gefunden werde und es besser sei, sich selbst zu stellen. Alles andere zu glauben ist naiv. Und auf die Art, welche Ihnen vorschwebt, erreicht man genau Nichts, wie man immer mehr sieht. Der sitzt wieder bei Mama und Papa, die ebenso zur Rechenschaft gezogen, und in Nacherziehungskurse geschickt werden sollen. Auf eigene Kosten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Wer sehr, sehr eng denkt kann wahrlich zu Schluss kommen, dass es nur um diesen einen Brutaloschläger ginge.
      Geht es aber nicht.
      Es geht darum, die Konsequenzen und emotionale Barrieren für potenteille Nachahmer und potentielle Täter so hoch zu heben, dass Jugendliche mit diesen Konsequenzen nicht mehr leben wollen, weil sie damit massiv schwerer wögen, als die Freude und Begeisterung darüber, bei seinen Peers als "geile Siech" dazustehen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen