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Alfred Heer ist der erste offizielle Kandidat fürs Präsidium
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 28.01.2020.
abspielen. Laufzeit 03:33 Minuten.
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Kandidat für SVP-Spitze Alfred Heer wird als Präsident nominiert

Der Zürcher Nationalrat Alfred Heer möchte die SVP Schweiz führen. Ein anderer Zürcher Kandidat hat hingegen abgesagt.

  • Nationalrat Alfred Heer steigt als Kandidat für das SVP-Präsidium ins Rennen.
  • Die SVP-Parteileitung des Kantons Zürich hat den Kleinunternehmer am Dienstag offiziell nominiert.
  • Heer sitzt seit zwölf Jahren im Nationalrat und war sieben Jahre lang Zürcher Parteipräsident.

Wie die Zürcher Parteileitung in einer Mitteilung schreibt, erfüllt Alfred Heer die Voraussetzungen, um die SVP Schweiz zum Erfolg zu bringen. Der 58-Jährige habe sich als Präsident der kantonalen SVP in der Vergangenheit bewährt: Er habe die SVP des Kantons Zürich «während sieben Jahren sehr erfolgreich geführt», so die Parteileitung.

Alfred Heer hat ein sehr gutes politisches Gespür.
Autor: Benjamin FischerZürcher Parteipräsident

Der aktuelle Kantonalpräsident Benjamin Fischer betont auf Anfrage, dass Heer der richtige Mann fürs Präsidium sei: «Alfred Heer hat ein sehr gutes politisches Gespür, ist sehr bodenständig und nah beim Volk». Er spreche zudem die Landessprachen, was für das Amt vorteilhaft sei.

Weitere Kandidaten sind willkommen

Alfred Heer ist der erste Politiker, der sich offiziell als Nachfolger von Albert Rösti meldet. Weitere Zürcher Kandidaten sind fürs Präsidium aber nicht ausgeschlossen. So schreibt die Parteileitung, dass sich mehrere «bestqualifizierte Personen aus der SVP des Kantons Zürich» eine Kandidatur überlegen. Wer diese Kandidaten sind, gibt die Kantonalpartei nicht bekannt.

Ein Präsidium ist ein vollamtlicher Job – das liegt bei meinen anderen Verpflichtungen nicht drin.
Autor: Thomas MatterSVP-Nationalrat

Einige mögliche Kandidaten haben aber bereits abgesagt, wie etwa die beiden Nationalräte Gregor Rutz und Roger Köppel. Auch ihr Ratskollege Thomas Matter gibt auf Anfrage von SRF bekannt, dass er nicht antritt: «Ich gehe davon aus, dass ein Präsidium der grössten Partei im Land ein vollamtlicher Job ist. Das liegt bei meinen anderen Verpflichtungen – nicht zuletzt als Familienvater mit vier Töchtern – nicht drin», so Matter. Der Banker war lange im Gespräch als Kandidat.

Bis zum 1. Februar können die Kantonalparteien Interessenten fürs nationale Präsidium anmelden. Die Wahl des neuen Präsidenten oder der neuen Präsidentin der SVP Schweiz findet am 28. März in Basel statt.

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