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Wintersaison mit Zertifikat oder ohne?
Aus 10 vor 10 vom 20.09.2021.
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3G auf der Skipiste Die Ski-Schweiz wartet noch immer auf Planungssicherheit

In Österreich gilt in der kommenden Wintersportsaison auf den Skipisten die sogenannte 3G-Regel. Zieht die Schweiz jetzt nach?

In Österreich gilt in der kommenden Wintersportsaison auf den Skipisten die 3G-Regel. Unter dem Motto «Strenge Regeln, sicherer Winter» soll sich der Totalausfall der letzten Wintersportsaison nicht wiederholen. Dank Nachweis-Pflicht soll es Abstandsregeln und Kapazitätsbeschränkungen für die Skilifte nicht geben, eine FFP2-Maskenpflicht jedoch schon.

Auch wenn die Regeln für ungeimpfte Wintersportler verschärft werden könnten, wenn die Auslastung der Intensivstationen mit Corona-Kranken steigen sollte: Die österreichische Regierung hat für Planungssicherheit gesorgt.

Die Gäste wollen wissen, ob sie in die Skigebiete können und mit welchen Auflagen.
Autor: Mario Bislin Geschäftsführer Bergbahnen Flumserberg

Soweit ist die Schweiz noch nicht – die Wintersportgebiete hierzulande warten noch auf klare Anweisungen. «Wir haben einfach keine Planungssicherheit», sagt etwa Mario Bislin, Geschäftsführer Bergbahnen Flumserberg. «Die Gäste wollen wissen, ob sie in die Skigebiete können und mit welchen Auflagen – das ist für uns entscheidend.»

Die Branche verhandelt mit dem BAG

Ob die Schweiz mit der 3G-Regel nachzieht, ist noch offen. Die Gespräche mit den betroffenen Kantonen und Branchen sind bereits im Gange, schreibt das Bundesamt für Gesundheit auf Anfrage. «Ein Entscheid soll möglichst bald gefällt werden. Damit soll den Beteiligten ein möglichst grosser Planungsspielraum eingeräumt werden.»

Ein Entscheid soll möglichst bald gefällt werden.
Autor: Stellungnahme BAG

Für Hans Wicki, Präsident von Seilbahnen Schweiz, ist die Diskussion um eine Zertifikatspflicht noch verfrüht. Die letzte Saison habe gezeigt, dass die Seilbahnen kein Hotspot gewesen seien. «Unser Ziel ist Planungssicherheit für die Gäste und Bergbahnen. Aber auch mit Massnahmen, die getragen werden.»

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Aus dem Archiv: Die Fideriser Heuberge und die Zertifikatspflicht
17:00 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 31.08.2021.
abspielen. Laufzeit 17:00 Minuten.

Als erstes Schweizer Skigebiet haben die Fideriser Heuberge im Prättigau bereits vor Wochen eine Zertifikatspflicht angekündigt. Das Zertifikat sei das beste Werkzeug, um Gäste und Mitarbeitende zu schützen. Und man wolle so einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten, so die Verantwortlichen.  

Andere Skigebiete sind skeptisch, verweisen auf den Kontrollaufwand. Mario Bislin von den Bergbahnen Flumserberg sagt: «Unser Skigebiet hat zehn Zugänge. Wir müssten also an zehn verschiedenen Orten Posten aufstellen.» In den Restaurants der Skigebiete herrsche zudem bereits die Pflicht, das Zertifikat vorzuweisen. Und in Gebieten mit offenen Sesselliften sei die Ansteckungsgefahr tief.  

10vor10, 20.9.2021, 21:50 Uhr;

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Foletti  (Giuseppe Mazola)
    Wer mir dem Auto auf der Autobahn fahren will braucht eine Vignette, wer mit Seilbahnen befördert werden will, braucht das 3G Zertifikat.
    So einfach ist das.
    Beides ist freiwillig!
    Wenn man aber weder das eine oder das andere tun will, kann man weder mit dem Auto auf die Autobahn, noch kann man Orte besuchen wo ein 3G Zertifikat verlangt wird.
    Es ist zu hoffen, dass das Österreichische Modell auch in den Skigebieten der Schweiz eingeführt wird.
  • Kommentar von David Estevez  ((El Cid))
    Nun seien Sie doch nicht gleich so eingeschnappt! Was ist - für einen richtigen Skifahrer - schon so ein kleiner Picks? Danach die Schönheit der Berge, das unaufgeregte Getue der Gleichgesinnten in einem sichereren Umfeld geniessen ohne gleich hinter jedem Sozialkontakt den Sensenmann zu wittern. Springen Sie über Ihren Schatten und ermöglichen Sie unseren Skigebieten eine minimale Planung. Impfen Sie sich, vor allem Ihnen zu Liebe.
  • Kommentar von Esther Jordi  (ejejej)
    @SRF News
    "Mario Bislin von den Bergahnen Flumserberg sagt: ..."
    Ob da wohl Ahnenkult betrieben wird?
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Esther Jordi Grüezi Frau Jordi. Wie es um den hiesigen Ahnenkult steht, konnten wir nicht herausfinden - das verschollene B haben wir aber gefunden und an seinen ursprünglichen Platz gebracht ;) – Danke für den Hinweis! Liebe Grüsse, SRF News