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Klimademo in Lausanne
Aus News-Clip vom 09.08.2019.
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Abschluss des Klimatreffens 2500 Menschen an Klimademo in Lausanne

  • Mehr als 2500 Menschen haben in Lausanne gegen den Klimawandel demonstriert.
  • Der Protestzug bildete die Schlussveranstaltung eines fünftägigen Treffens von 450 Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten in Lausanne mit dem Namen «Smile for Future».
  • In einer Abschlusserklärung einigen sich die Aktivistinnen aus 38 Ländern auf drei Kernforderungen.

Für die Teilnehmer des fünftägigen Jugend-Klimagipfels «Smile For Future» in Lausanne ist Matthäi am Letzten. Die Menschheit stehe an einem Scheideweg in der Geschichte. Der Zusammenbruch der Gesellschaft und der Ökosysteme stehe bevor und die Zeit laufe ab.

Um dieser Entwicklung einen Riegel zu schieben, formulierte die Tagung drei abschliessende Kernforderungen: Zum einen müsse die Klimagerechtigkeit und -gleichheit gewährleistet werden. Ferner soll der globale Temperaturanstieg unter 1.5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau gehalten werden. Und schliesslich sollen in der Klimapolitik die besten verfügbaren wissenschaftlichen Arbeiten berücksichtigt werden.

Unterschiedliche Menschen mit einem Ziel

Seit Montag hatten sich die jungen Aktivistinnen an der Universität Lausanne versammelt. Auf dem Programm standen Konferenzen, Workshops und Plenarsitzungen. Ziel der Veranstaltung war es, einen globalen Zusammenhalt der Klimaaktivisten zu schaffen und deren Protest international zu koordinieren. Auch die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg nahm am Gipfel teil.

Trotz ihrer Unterschiede teilten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gipfels aus 38 Ländern und mit 29 Sprachen die gleichen Anliegen, Ziele und Werte, hiess es an der abschliessenden Medienkonferenz. Eine sehr unterschiedliche Gruppe hinter einer gemeinsamen Botschaft zu versammeln, sei das charakteristische Merkmal dieser Bewegung.

«Wir haben die Wahl»

In der siebenseitigen, unverbindlichen Lausanner Erklärung heisst es: «Was in den nächsten Monaten und Jahren geschieht, wird bestimmen, wie die Zukunft der Menschheit aussehen wird. Unser kollektives Aussterben ist ein erschreckend realistisches Ergebnis. Politiker auf der ganzen Welt ignorieren den Notfall. Aber wir haben eine Wahl».

Immerhin 2500 Menschen haben die Wahl getroffen und bei sengender Hitze zum Abschluss der Tagung an einem Protestzug teilgenommen.

Vom Bahnhofplatz aus marschierten die Demonstrantinnen gemäss Polizeiangaben nach Vidy am Genfersee. Auf Plakaten und Bannern waren Parolen wie «Unser Erde, unsere Verantwortung», «Streik für das Klima» oder «Es gibt keinen Planeten B» zu lesen. Die Kundgebungsteilnehmenden skandierten antikapitalistische Parolen. Einige sangen: «Wir sind unaufhaltsam, eine andere Welt ist möglich.»Der Kampf geht weiter

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Die Klimabewegung will Taten sehen
Aus Tagesschau vom 09.08.2019.
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In den nächsten Wochen und Monaten will die Bewegung weitere Menschen mobilisieren. Rund um die UNO-Klimakonferenz im September sollen die Proteste weltweit intensiviert werden.

So bleibt auch der schwedischen Umweltaktivistin Thunberg wenig Zeit, um Lausanne kennenzulernen. Die 16-Jährige musste schnell weiterreisen, um ihren Kampf gegen die globale Erwärmung fortzusetzen. Sie wird unter anderem zum UNO-Klimagipfel am 23. September in New York erwartet.

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89 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Da tun sich ideoligische Abgründe auf. Die einen glauben an Gott, die anderen daran, dass mit einem null CO2-Ausstoss das Klima gesteuert werden könne. Nun, ein alter Grieche hat mal gesagt: Gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens.
  • Kommentar von Marti Müller  (marchman)
    Ausser heisser Luft(Co2) und gekwängel hat diese Veranstaltung nichts gebracht.
    Unglaublich das eine 16jährige Journalisten rausgeworfen kann wenn diese zu kritisch sind!
    Das zur gefährlichheit dieses kindes und ihrem PR Apparat
  • Kommentar von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
    Der Klimawandel ist seit gut 40 Jahren bekannt, und jetzt wird gegen Jugentliche gehetzt, die endlich Taten statt Worte sehen wollen. All die peinlichen Angriffe sind aber immer noch nur Worte, um nichts tun zu müssen.
    1. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      mit Verlaub Herr Steiner, 40 Jahre? Der Klimawandel findet seit Anbeginn der Erde statt und ganz findige Köpfe wussten das schon vor tausend Jahren oder sogar mehr. Nur, damals konnte man mit Schreckenszenarien noch nicht das grosse Geld verdienen.
    2. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      @Christmann: Wir sprechen hier nicht vom zyklischen Klimawandel, sondern vom menschgemachten. Das wissen Sie genau!
    3. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      gesichert menschengemacht ist lediglich die aktuelle Hysterie. Am 8.8.1975 war es 40 Grad warm.
    4. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Kennen Sie den Unterschied von Einzelereignissen und langfristigen Trends? Das ist das Problem der ganzen Debatten... Gibt leider keine freundliche Beschreibung dafür.
    5. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      ja wissen sie Koller, der langfristige Trend zeigt auf Klimaveränderung, ob nach unten oder oben wissen wir nicht, weder sie noch ich noch irgendwelche Klimapäpste. Tatsache, sie dürfen mich dereinst für diese Aussage behaften, wenn ich mit der Harfe in der Hand vom Himmel her grüsse.
    6. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Sie wissen es nicht. Ich hingegen kann Daten interpretieren und Schlussfolgerungen ziehen. Ja... wie schön muss es sein, keine Verantwortung tragen zu müssen.