Die Aargauer Gemeinde Suhr leidet unter dem Verkehr: Täglich zwängen sich über 20’000 Fahrzeuge durch die Gemeinde. Ein wichtiger Grund dafür ist die besondere Lage von Suhr, wo sich die Autobahn A1 sowie die Verkehrsachsen West-Ost und die Nord-Süd-Verbindung ins Wynental kreuzen.
Nun über das Projekt «Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr», kurz Veras, abgestimmt. Geplant sind knapp fünf Kilometer neue Strassen, ein Tunnel, eine neue Brücke über das Flüsschen Wyna und zahlreiche Strassenüberführungen. Das Projekt wird voraussichtlich 384 Millionen Franken kosten – das teuerste Strassenprojekt, das es im Kanton Aargau je gab.
So soll es in Zukunft in Suhr aussehen
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Bild 1 von 6. Kein Warten mehr am Bahnübergang: Mit Veras sollen Strasse und Zug sich nicht mehr in die Quere kommen. Bildquelle: Visualisierung/Kanton Aargau.
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Bild 2 von 6. Dafür soll eine neue Überführung über die Bernstrasse sorgen. Bildquelle: Visualisierung/Kanton Aargau.
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Bild 3 von 6. Fast fünf Kilometer neue Strassen beinhaltet das Verkehrsprojekt Veras. Bildquelle: Kanton Aargau.
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Bild 4 von 6. Mit Veras soll ein 843 Meter langer Tunnel gebaut werden. Bildquelle: Visualisierung/Kanton Aargau.
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Bild 5 von 6. Damit wird die Gemeinde Suhr in Richtung Südost umfahren. Bildquelle: Visualisierung/Kanton Aargau.
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Bild 6 von 6. Im Projekt ist auch eine neue Unterführung für den Fuss- und Veloverkehr geplant. Bildquelle: Visualisierung/Kanton Aargau.
Befürworterinnen und Befürworter (u.a. SVP, FDP, Mitte, EVP) sehen Veras als wegweisendes Verkehrsprojekt zur Entlastung der Region und zur Anbindung des Wynentals.
Gegnerinnen und Gegner sprechen von Symptombekämpfung, die Umfahrung werde Mehrverkehr produzieren. Allerdings ist Links-Grün gespalten: Mehrere regionale Parteien sind für das Projekt, die kantonalen zum Teil dagegen.