- In der Stadt Zug soll das Areal rund um das Einkaufszentrum Metalli weiterentwickelt werden.
- Mit den geplanten Aufstockungen, Ersatzbauten und dem neuen Hochhaus sollen vor allem Wohnungen und Dienstleistungsflächen geschaffen werden.
- Gegen den Bebauungsplan hat ein Komitee das Referendum ergriffen – daher kommt es nun zur Urnenabstimmung.
Der Gebäudekomplex Metalli steht an zentraler Lage im Zuger Stadtzentrum. 1987 wurde das Areal als Einkaufszentrum eröffnet, auf dem Areal der namensgebenden ehemaligen Metallwarenfabrik.
Unter den charakteristischen Arkaden und der glasüberdachten Halle sind über 60 Verkaufsgeschäfte vereint. Dazu kommen Büros, Restaurants, ein Hotel und Wohnungen.
Jetzt soll das Areal weiterentwickelt und – der kantonalen Strategie entsprechend – verdichtet werden.
Das Zuger Stadtparlament stellte sich an der entsprechenden Abstimmung mit 34 zu 1 Stimmen bei 1 Enthaltung hinter den Bebauungsplan.
Widerstand dagegen gibt es von einem Referendumskomitee. Kritik gibt es unter anderem am geplanten 80-Meter-Hochhaus. Weiter setzt das Komitee ein Fragezeichen hinter die versprochenen preisgünstigen Wohnungen.