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Abstimmung Stadt Zug Geplanter Umbau der Metalli ist umstritten

  • In der Stadt Zug soll das Areal rund um das Einkaufszentrum Metalli weiterentwickelt werden.
  • Mit den geplanten Aufstockungen, Ersatzbauten und dem neuen Hochhaus sollen vor allem Wohnungen und Dienstleistungsflächen geschaffen werden.
  • Gegen den Bebauungsplan hat ein Komitee das Referendum ergriffen – daher kommt es nun zur Urnenabstimmung.

Der Gebäudekomplex Metalli steht an zentraler Lage im Zuger Stadtzentrum. 1987 wurde das Areal als Einkaufszentrum eröffnet, auf dem Areal der namensgebenden ehemaligen Metallwarenfabrik.

Luftbild eines im Bau befindlichen Gebäudekomplexes in einer Stadtlandschaft.
Legende: Ende September 1987 (Bild) wurde der erste Teil der Metalli eröffnet. Der zweite Teil der Überbauung war 1991 fertig, der neue UBS-Sitz als dritter Abschnitt im Jahr 1995. Archivbild Keystone

Unter den charakteristischen Arkaden und der glasüberdachten Halle sind über 60 Verkaufsgeschäfte vereint. Dazu kommen Büros, Restaurants, ein Hotel und Wohnungen.

Jetzt soll das Areal weiterentwickelt und – der kantonalen Strategie entsprechend – verdichtet werden.

Café-Tisch im Einkaufszentrum mit Glasdach und Passanten.
Legende: In der Passage und unter dem gedeckten Platz finden sich zahlreiche Cafés und Verkaufsgeschäfte. SRF/Michael Zezzi

Das Zuger Stadtparlament stellte sich an der entsprechenden Abstimmung mit 34 zu 1 Stimmen bei 1 Enthaltung hinter den Bebauungsplan.

Widerstand dagegen gibt es von einem Referendumskomitee. Kritik gibt es unter anderem am geplanten 80-Meter-Hochhaus. Weiter setzt das Komitee ein Fragezeichen hinter die versprochenen preisgünstigen Wohnungen.

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