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Legende: Audio «Die Schanze könnte zur Bauruine werden, wenn wir jetzt keine andere Lösung finden», sagt Daniel Kälin, Verwaltungsrat der Schanze Einsiedeln AG. abspielen. Laufzeit 02:23 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 19.05.2019.
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Kein Ausbau Skischanzen in Einsiedeln stehen vor ungewisser Zukunft

  • Die Stimmbürger des Bezirks Einsiedeln haben am Sonntag einen Kredit für den Ausbau der Schanzenanlage abgelehnt.
  • Es ging um 1.1 Millionen Franken, welche die Zukunft der Schanzen hätten sichern sollen.

Beiträge an die Schanze in Einsiedeln

Einsiedeln: Beiträge an die Schanzen in Einsiedeln

  • JA

    29.3%

    1'814 Stimmen

  • NEIN

    70.7%

    4'369 Stimmen

Die Abfuhr für den Ausbau der Schanzen fiel ziemlich deutlich mit 4369 Nein zu 1814 Ja aus. Die Schanzen bleiben auch in Zukunft reine Sommerschanzen. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 57 Prozent.

Der abgelehnte Kredit hätte Investitionsbeiträge von je 200'000 Franken an die Stiftung Einsiedler Schanzen und zehn jährliche Betriebsbeiträge von 70'000 Franken an die Schanzen Einsiedeln AG umfasst.

Wir haben nicht mit einer solchen Ohrfeige gerechnet.
Autor: Daniel KälinVerwaltungsrat Schanzen Einsiedeln AG

Die drei Schanzen können nur im Sommer genutzt werden, für den Winterbetrieb sind sie nicht eingerichtet. Lediglich die kleinste Schanze wird im Winter genutzt und vom Skiclub Einsiedeln präpariert.

Daniel Kälin, Verwaltungsrat der Schanzen Einsiedeln AG, sagt zum klaren Abstimmungs-Resultat: «Wir haben nicht mit einer solchen Ohrfeige gerechnet.» Jetzt würden die Verantwortlichen nochmals mit allen Partnern das Gespräch suchen – also mit Kanton, Bund, Bezirk Einsiedeln und Swiss-Ski. «Die Schanzen könnten zur Bauruine werden, wenn wir jetzt keine andere Lösung finden. Aber das wird kein einfaches Spiel für alle», so Kälin weiter.

Schwierige finanzielle Vergangenheit

Die Skisprungschanzen gibt es seit rund 15 Jahren. In wirtschaftlicher Hinsicht haben die Schanzen eine äusserst bewegte Vergangenheit. Mehrmals geriet die Anlage in eine finanzielle Schieflage. Die Verantwortlichen haben die Flucht nach vorne angetreten und wollten die Schanzen wintertauglich machen.

Die Rechnungsprüfungs-Kommission des Bezirks Einsiedelns lehnte den Ausbau ab. Ein weiterer Ausbau mache keinen Sinn, wenn die langfristige Finanzierung nicht gewährleistet sei, argumentierte sie. Ausserdem sei die Kommission der Meinung, dass die Schanzen nie selbstständig kostendeckend betrieben werden können.

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