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Promo auf dem Zweirad Leuthard ist mit dem Velo da

Um den Bundesbeschluss Velo zu befeuern, sattelt die Bundesrätin in Olten aufs Zweirad um. Das tue sie auch sonst.

Legende: Video Doris Leuthard auf dem Velo (ein Video der sda) abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus News-Clip vom 27.08.2018.

Um das Ja zum Bundebeschluss Velo zu unterstützen, ist Bundesrätin Doris Leuthard am Montagmorgen in Olten Velo gefahren. Der Gegenvorlschlag zur Velo-Initiative kommt am 23. September an die Urne.

Leuthard ist nicht die einzige, die im Sinne der Vorlage auf das Velo umsattelt. Ihr Parteikollege und Regierungsrat Roland Fürst erläutert auf dem Zweirad, was der Bundesbeschluss den Kantonen brächte. Und Peter Goetschi, Zentralpräsident des TCS erklärt, warum auch der grösste Schweizer Mobilitätsclub die Initiative begrüsst.

Zuständigkeitsbereich der Kantone

Der Bund könnte Grundsätze über Velowegnetze festlegen. Zudem erhielte er bei einer Annahme die Möglichkeit, Massnahmen von Kantonen und anderen Akteuren in dem Zusammenhang zu unterstützen.

Anders als die zurückgezogene Veloinitiative von Pro Velo Schweiz rührt der Velo-Artikel weder an der heutigen Zuständigkeit der Kantone, noch verpflichtet er den Bund zu neuen Subventionen.

Sauberer und sicherer

Nach Ansicht von Doris Leuthard lohnt sich der Einsatz des Bundes aus verschiedenen Gründen. Velos entlasteten den öffentlichen Verkehr und trügen zur Reduktion von Abgasen, CO2 und Lärm bei. Weiter werfen die Befürworter der Initiative den Aspekt der Sicherheit in die Waagschale. Ein gutes Velonetz könnte die Situation auf den Strassen und Radwegen entschärfen. Während die anderen Verkehrssteilnehmer immer sicherer unterwegs sind, steigt die Zahl der Velounfälle seit 2010 stark an.

Der Gegenvorschlag hat gute Chancen an der Urne. Gemäss einer Umfrage im Auftrag der SRG wollen 64 Prozent der Stimmberechtigten der Verfassungsänderung zustimmen, 26 Prozent sind dagegen.

Unnötig und unnötig teuer

Widerstand ist nicht in Sicht. Die SVP hat sich zwar im Nationalrat gegen die Verfassungsbestimmung ausgesprochen und auch auf Parteiebene die Nein-Parole beschlossen – dies, weil die Initiative unnötig sei und bloss hohe Kosten veursache. Im Abstimmungskampf ist die SVP bisher aber kaum präsent. Ein Nein-Komitee ist nicht geplant.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von robert mathis (veritas)
    Velofahren gut und recht wenn auch die minimalen Strassengesetze eingehalten würden bes. die Ebikes ein Horror für jeden Autofahrer ...
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  • Kommentar von Herbert Vetsch (Realist1968)
    Alles schön und gut, nur man sieht überall, wo es solche separaten Radwege gibt, fahren die Gümmeler trotudem auf der Strasse. Rigoros sollten diese dann, wenn schon für zig Millionen Radwege gebaut werden, diese auf die Wege gedrängt werden, so wie es das Gesetz eigentlich vorschreibt.
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    1. Antwort von Margrit Holzhammer (Margrit Holzhammer)
      Zudem wissen viele Velofahrer nicht was ein Rotlicht oder eine Stoppstrasse bedeutet und dass das Trottoir primär den Fussgängern gehört.
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    2. Antwort von M. Keller (MK)
      @Holzhammer - Fussgängerstreifen nicht vergessen. Wenn es rot ist, ab aufs Trottoire und dann über den Fussgängerstreifen und wieder zurück auf die Strasse. Anhalten und Absteigen ist nicht mehr. Und das Schlimmste daran; die Polizei schaut dem zu und hält lieber ein Autofahrer an, weil ein Licht nicht richtig funktioniert. Dies sind Tatsachen.....
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Und wo genau soll diese Initiative zum Tragen kommen? In den Kantonen SH + TG zB ist kein Bedarf, da gibt es ein bestens ausgebautes Velowegnetz, ausgestattet mit 4 m breiten Flüsterbelägen, Billardteppichen gleich. Das Einzige das auf dem Weg von Schaffhausen nach Kreuzlingen fehlt sind die Raststätten und Ladestationen für Motörlipedaleure.
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