Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

«Alltäglicher Sexismus» Bundesrat will Sexismus in der Gesundheitsversorgung untersuchen

  • Nicht nur beim Lohn, auch in der Gesundheitsversorgung werden Frauen benachteiligt. Davon ist die Genfer SP-Nationalrätin Laurence Fehlmann überzeugt.
  • Der Bundesrat ist bereit, der Frage auf den Grund zu gehen. Er hat sich bereit erklärt, ein Postulat dazu anzunehmen.
  • Ein Bericht soll aufzeigen, inwiefern Frauen in der medizinischen Forschung, Prävention und Versorgung benachteiligt werden.
Legende: Video Aus dem Archiv: Herzinfarkt wird bei Frauen öfter nicht erkannt abspielen. Laufzeit 07:50 Minuten.
Aus Nouvo SRF vom 21.06.2019.

In seiner am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme weist der Bundesrat jedoch auch gleich darauf hin, dass die Umsetzung möglicher Massnahmen mehrheitlich nicht in der Kompetenz des Bundes liege.

Laut Fehlmann zeigen aktuelle Untersuchungen, dass Frauen vom Gesundheitspersonal nicht genügend ernst genommen werden. Beispielsweise würden bei Frauen Herzinfarkte und Schlaganfälle oft übersehen. Zudem würden Forschungsprojekte und klinische Versuche allzu oft ausschliesslich mit Männern durchgeführt. Fehlmann spricht von «alltäglichem Sexismus».

Zur Ablehnung empfiehlt der Bundesrat eine Motion von SP-Nationalrätin Bea Heim (SO). Sie möchte dem Bundesrat einen verbindlichen Auftrag zum gleichen Thema erteilen. Es gebe Hinweise darauf, dass den geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Medizin nicht ausreichend Rechnung getragen werde, schreibt dieser in seiner Stellungnahme. Er erinnert aber auch Heim an die Zuständigkeiten. Der Bundesrat könne der Motion daher nicht Folge leisten.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

21 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.