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Ascona geht einen Schritt weiter
Aus SRF 4 News aktuell vom 17.03.2021.
abspielen. Laufzeit 03:39 Minuten.
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Als erste Tessiner Gemeinde Ascona verhängt Maskenobligatorium im Freien

  • Ascona hat am Dienstagabend als erste Gemeinde im Tessin ein Maskenobligatorium im Freien verhängt.
  • Dieses gilt ab Mitte der kommenden Woche im Ortskern sowie auf der Piazza am See.
  • Das Maskenobligatorium im Freien solle ein «covidfreies Asona» möglich machen.
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Aus dem Archiv: Schweizweit einheitliche Maskentragpflicht
Aus Tagesschau vom 18.10.2020.
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Der Gemeinderat wolle die Basis für «verantwortungsvolle Ferien» in Ascona schaffen und habe im Sinne der Gesundheit von Touristen und Einheimischen entschieden.

Könnten die Osterferien bei der Entscheidung in Ascona eine Rolle gespielt haben? «Ja, auf jeden Fall», meint Tessin-Korrespondentin Karoline Thürkauf. Es zeichne sich ab, dass sehr viele Deutschschweizer Touristen über Ostern ins Tessin kommen werden. «Die Hoteliers sprechen von einer grossen Nachfrage.»

Stadt Ascona.
Legende: Gerade bei Deutschschweizern ist Ascona sehr beliebt. Keystone

Ascona sei klein und bestehe aus einem kleinen Ortskern mit vielen engen Gässchen, direkt am See. «Der Ort ist bei Deutschschweizern sehr beliebt und ein Tourismus-Hotspot im Tessin», so Thürkauf. Die Korrespondentin kann die Diskussionen um die Maskentragpflicht nicht nachvollziehen, denn: «Andere Touristen-Hotspots wie Zermatt oder Sankt Moritz haben längst eine Maskentragpflicht.»

Neben Ascona haben auch bereits die Städte Locarno und Lugano über ein allfälliges Maskenobligatorium diskutiert.

  • Locarno hat sich gegen ein generelles Maskenobligatorium im Freien entschieden. Es würden jedoch neu Schilder aufgestellt, die auf die Verordnung auf Bundesebene hinweisen, sagte Gemeindepräsident Alain Scherrer auf Anfrage. Die Verordnung sieht ein Maskenobligatorium in belebten Fussgängerbereichen von urbanen Zentren, Dorfkernen und Wintersportorten vor. Überdies ist in Bereichen des öffentlichen Raums eine Maske obligatorisch, «sobald es zu einer Konzentration von Personen kommt, bei welcher der erforderliche Abstand nicht eingehalten werden kann».
  • Die Stadt Lugano will dem Vernehmen nach in den nächsten Tagen über ein allfälliges Maskenobligatorium entscheiden.

In Ascona ist das Tragen einer Schutzmaske im Freien ab Mitte der kommenden Woche obligatorisch.

SRF 4 News, 17.3.2021, 10:35 Uhr;

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108 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Meuri  (hmeuri)
    Das deutsche Institut für Strömungsmechanik hat in einer Studie aufgezeigt, dass eine Ansteckung im Freien beim Kreuzen/Passieren von zwei Fussgängern oder beim Radfahren hintereinander mit weniger als 10m Abstand sehr wohl möglich ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung ist zwar nicht sehr hoch aber dennoch möglich. Vor diesem Hintergrund machen Masken im Freien sehr wohl einen Sinn denn es gilt, jede noch so kleine Ansteckungsmöglichkeit zu reduzieren.
  • Kommentar von Helga Troitzsch  (heltro)
    Wenn ein 11m-Schiessen (CoV.2 Ball) auf ein Tor (Zelle mit einladendem ACE2 Rezeptor) andauert, kann ein Volltreffer erfolgen. Das Virus dockt an den Rezeptor ACE2 an, findet so den Weg ins Innere einer menschlichen Körperzelle. Das Wunder des Lebens: Das tote Virus wird i. d. Zelle zu einem lebenden Schmarotzer, es missbraucht die Zelle, verfielfältigt sich mithilfe der zelleigenen Maschinerie. Die wegweisenden ACE2-Andockrezeptoren finden sich reichlich in der Nasengängen, wenig in den Augen.
  • Kommentar von Kyriakos Xafis  ((Lau Lau))
    Heute heisst es Maske im Freien, morgen zwei Maskem übereinander, danach noch eine Unterhose darüber und vielleicht noch ein Helm! Und die wissenschaftliche Daten bleiben wo? Vielleicht ist das Ziel dass jeder Vernunft verschwindet und die Menschen nichts mehr in Frage stellen, oder?