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Grosse Nachfrage nach Stellen auf der Alp
Aus HeuteMorgen vom 22.04.2021.
abspielen. Laufzeit 01:30 Minuten.
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Andrang auf Alpbetriebe Mit Hund, Katze und Kind auf die Alp

  • Mit dem Frühling steht die Alpsaison bevor. Kühe, Sennen und Hirtinnen ziehen wieder in Berge.
  • Letztes Jahr gab es wegen des Ausbruchs der Corona-Pandemie grosse Unsicherheit für die Alpbetriebe.
  • Dieses Jahr wollen viele Schweizerinnen und Schweizer auf einer Alp helfen.

Wer jetzt noch Angestellte für die Alpsaison sucht, sei bereits spät dran, sagt Giorgio Hösli von der Webseite Z’Alp. Auf dieser finden sich Stellen- anbietende und -suchende für die Alpbetriebe.

Letztes Jahr sei um diese Zeit eine grosse Unruhe da gewesen: «Es war nicht klar, ob die vielen ausländischen Arbeitskräfte, also aus Italien, Deutschland und Österreich wegen der Corona-Reisebeschränkungen einreisen dürfen. Jetzt ist es viel ruhiger.»

Bergromantik – und harte Arbeit

Aber auch viele Schweizer und Schweizerinnen wollen auf die Alp. «Wenn man die Stellenbörse durchschaut, fällt auf, dass es einige Leute ohne Erfahrung hat. Und manchmal nur einen Monat bleiben wollen. Oder sogar noch Hund, Katze und Kind mitnehmen.»

Das liege aber auch den Älplern selbst. Diese würden ein romantisches Bild von ihrer Arbeit vermitteln. Kühe melken, vor dem Stall auf dem Bänkli sitzen. Die Alparbeit sei aber anstrengend, vor allem auch körperlich.

Kind mit Kühen auf einer Alp
Legende: Z'Alp gehen ist für viele Menschen mit romantischen Vorstellungen verbunden. Die Realität sieht oft anders aus. Keystone

Das bedeute aber nicht, dass jemand ohne Erfahrung keine Chancen auf einen Job auf einer Alp haben, so Hösli: «Die Alpen in der Schweiz sind sehr unterschiedlich. Daher sind auch die Arbeiten sehr unterschiedlich. Weiden zäunen, putzen, Gäste betreuen kann man auch ohne Erfahrung.» Anders ist es auf grösseren Alpen mit bis zu 100 Kühen: «Dort braucht es Leute mit Erfahrung, die wissen, wie man melkt und käst.»

Auf den Schweizer Alpen gibt es diesen Sommer aber wohl keinen Personalengpass. Dies freut alle: Die, die da arbeiten wollen. Aber vor allem jene, die eine Alpbetrieb führen.

Heute Morgen, 22.04.2021, 6 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Retour à la nature ist im Trend wird auch wieder ändern ist harte Arbeit
  • Kommentar von Emmy Müller  (Emmü)
    Leider gibt Sedan immer wieder Mitarbeiter, die nach 2 Monaten genug haben...das ist aber schwierig...durchbeissen ist halt nicht so einfach...
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Mit Sicherheit ist das Älplerleben "Schoggi Job" und wird Vielen ihre Grenzen aufzeigen!