Zum Inhalt springen

Header

Video
Coronavirus: Intensivstationen bereiten sich vor
Aus Tagesschau vom 16.03.2020.
abspielen
Inhalt

Ansteckungsgefahr im Beruf Nicht nur in Gesundheitsberufen ist die Ansteckungsgefahr gross

In Gesundheitsberufen ist das Infektionsrisiko gross. Auch in anderen Jobs birgt enger körperlicher Kontakt Gefahren.

Soziale Distanz lautet das Gebot der Stunde. Doch in vielen Berufen lassen sich die empfohlenen zwei Meter Abstand kaum einhalten. Menschen, die bei ihrem Job in engem Kontakt mit anderen Personen stehen, sind dem grössten Ansteckungsrisiko ausgesetzt.

Ordnet man alle Berufe danach, wie intensiv der Kontakt mit anderen Menschen ist, dann belegen Dentalhygieniker den ersten Rang, dicht gefolgt von Hebammen auf dem zweiten Platz. Abgeschlagen auf der anderen Seite der Skala finden sich bildende Künstler. Neben der körperlichen Nähe spielt aber auch der Kontakt mit Krankheiten eine Rolle für das Ansteckungsrisiko. Dentalhygieniker sind auch bei dieser Metrik auf dem ersten Platz, gefolgt von Krankenpflegekräften.

In der folgenden Grafik steht jede Blase für einen Beruf, die Grösse der Blasen entspricht der Anzahl Personen, die in der Schweiz diesen Job ausüben. Je weiter sich eine Blase oben rechts befindet, desto stärker sind diese Personen einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt.

Naturgemäss ist die Ansteckungsgefahr in Gesundheitsberufen gross. Berufe im Gesundheitsbereich sind blau eingefärbt. Doch auch Berufe ausserhalb des Gesundheitswesens wie beispielsweise Coiffeusen und Coiffeure sind durch ihre körperliche Nähe einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Die Massnahmen des Bundes – Schliessung von Läden, Restaurants, Bars und Schulen – tragen bereits dazu bei, dass viele Personen bei ihrer Arbeit keinem grossen Ansteckungsrisiko mehr begegnen. Für andere Berufe wie Polizistinnen und Polizisten oder Arbeiterinnen und Arbeiter in der Abfallsortierung bleibt die erhöhte Ansteckungsgefahr vorerst bestehen.

Über die Daten

Textbox aufklappenTextbox zuklappen

Die Auswertung zur körperlichen Nähe (physical proximity) und zur Ansteckungsgefahr (exposure to diseases) basiert auf der amerikansichen Online-Datenbank Occupational Information Network (O*NET), Link öffnet in einem neuen Fenster. Die Jobbezeichnungen wurden von der Standard Occupational Classification (SOC) in das in der Schweiz verbreitete Berufsklassifizierungssystem (ISC0) konvertiert. Bei der Konvertierung kommt es zur Zusammenlegung von Berufsgruppen (beispielsweise Choreographen und Tänzer). Für die Anzahl Personen pro Berufsgruppe wurden Daten vom Bundesamt für Statistik verwendet. Die Inspiration für diesen Artikel stammt von der New York Times, Link öffnet in einem neuen Fenster.

TS20; 16.03.20; 19:30 Uhr

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.