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Integration in Arbeitsmarkt Arbeit für Flüchtlinge – was der Bund tut

Flüchtlinge sollten schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden. Fragen und Antworten zu den Massnahmen des Bundes.

Was macht der Bund zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen? Um die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen zu fördern, werden vom Staatssekretariat für Migration (SEM) in Zusammenarbeit mit den Kantonen Rahmenbedingungen beispielsweise zu Praktika im ersten Arbeitsmarkt erarbeitet.

Wie sehen sie aus? Die Umsetzung der Beschäftigungs- und Integrationsprogramme liegen in der Kompetenz der Kantone. Die Vorgaben werden aber vereinheitlicht. So brauchen künftig, Flüchtlinge die Praktika oder Anlehren machen wollen, keine Bewilligung des jeweiligen kantonalen Arbeitsamtes mehr, eine Meldepflicht reicht. Dies beschleunigt den Prozess für die Arbeitgeber. Die Umsetzung ist auf den 1. Januar 2018 vorgesehen.

Was ist das Ziel dieser Massnahmen? Die Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern. Dazu sind Praktika ein wirksames Instrument. So können auch mit noch wenigen Sprachkenntnissen Arbeitserfahrungen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt gesammelt werden. Es braucht aber klare Regeln und definierte Programme, damit Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene bezüglich Lohn- und Arbeitsbedingungen geschützt sind, schreibt das SEM.

Gibt es nach wie vor kantonale Unterschiede? Ja die gibt es. Denn sowohl die Einsätze im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen sowie auch bewilligungspflichtige Praktika liegen in kantonaler Kompetenz. Unterschiedliche Regelungen sind daher nach wie vor möglich. Die Hürden, dass Flüchtlinge auch ausserhalb ihres Aufenthaltskantones arbeiten können, werden aber mit den neuen Massnahmen deutlich kleiner.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Leider gibt es zwei Kategorien von Flüchtlingen, diejenigen die arbeiten und leider auch sehr viele die gar nicht arbeiten wollen. In der CH gibt es immer noch zu viel Entschädigung und Leistungen, wenn man nicht arbeitet, da fühlen sich die Willigen als ausgenutzt und brechen vielfach ihre Vorlehre, Praxiseinsatz, usw. ab.
  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    Ab 1.1.2018? Warum nicht per sofort? Müssten sich da zu viele Angestellte des öffentlichen Dienstes zu sehr und das zu schnell umgewöhnen? Braucht es noch Teamentwicklung und interne Weiterbildungen, weil man keine Bewilligungen mehr braucht?
  • Kommentar von Klaus Waldeck  (kdwbz)
    Na dann viel Erfolg. Umsetzung ab 1.1.2018 , das nennt man langfristige Planung.