Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Arbeitsmarkt im Corona-Tief Ein Fünftel weniger freie Stellen als letztes Jahr

  • Der Schweizer Arbeitsmarkt hat sich im ersten Quartal 2021 abgekühlt.
  • Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen nahm gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent ab.
  • Damit liegen die Stelleninserate auf ähnlichem Niveau wie 2016.
Video
Aus dem Archiv: Im Februar sind die Arbeitslosenzahlen gestiegen
Aus Tagesschau vom 08.02.2021.
abspielen

Entgegen der erwarteten Aufwärtstendenz Anfang des Jahres stagnierte die Zahl der Stellenausschreibungen wegen der Pandemie im Vergleich zum Vorquartal (+1%), teilt der Personalvermittler Adecco mit. Dabei zeigten sich regionale Unterschiede. So fällt die Entwicklung in der französisch- und italienischsprachigen Schweiz mit +8 Prozent positiver aus als in der deutschsprachigen Schweiz (-1%).

Lateinische Schweiz früher betroffen

Diese regional unterschiedliche Erholung kann den Angaben zufolge vor dem Hintergrund gesehen werden, dass die lateinische Schweiz anfangs stärker von der Pandemie betroffen war, und der Stellenmarkt dort mit dem ersten Lockdown grössere Einbussen erlitten hatte.

Arbeitslosenversicherung geht schuldenfrei in Corona-Bewältigung

Box aufklappenBox zuklappen

Die Arbeitslosenversicherung (ALV) hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Gewinn von 1.56 Milliarden Franken abgeschlossen. Dank diesem Ergebnis ist die ALV nun schuldenfrei beim Bund. Allerdings drohen wegen der Corona-Krise im Jahr 2020 milliardenschwere Mehraufwände für die Kurzarbeitsentschädigung.

Der Jahresgewinn der ALV lag 2019 mit 1.56 Milliarden Franken um knapp 400 Millionen Franken höher als 2018, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Der Gesamtertrag im letzten Geschäftsjahr belief sich auf 8.06 Milliarden Franken, der Gesamtaufwand auf 6.5 Milliarden Franken.

Wer jetzt eine neue Stelle suche, «muss nicht nur fachlich gut gerüstet sein, sondern muss auch entsprechende Sozialkompetenzen mitbringen», wird Monica Dell'Anna, CEO Adecco Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

Kommunikative Fähigkeiten sind gesucht

Besonders gefragt seien derzeit kommunikative Mitarbeitende. Denn die Kommunikation sei entscheidend, um Transformations- und Digitalisierungsprozesse voranzutreiben. Diese Prozesse würden durch die Corona-Pandemie beschleunigt, heisst es weiter.

SRF 4 News, 15.04.2021, 08.30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Es ist zu hoffen, dass vermehrt Stellen aus den Branchen des Grundbedarfs angeboten und nachgefragt werden als jene aus den Branchen des Wahl- und Luxusbedarfs.
  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Bin gespannt auf die Zuwanderungszahlen per Ende Jahr...
  • Kommentar von Bernhard Haeuser  (Bernie H)
    Dies ist erst der Anfang. Corona ist ein Brandbeschleuniger der Digitalisierung und wird uns somit noch viel mehr Jobs Kosten. Dazu kommt dass man im Homeoffice gemerkt hat, dass der Mitarbeiter genausogut in einem Billiglohnland sitzen kann. Das merkt man im Skype Meeting nicht. Also werden noch mehr Jobs in der Schweiz gestrichen.

    Aber wo sind jetzt eigentlich die Kommentare der Massnahmenbeführworter? Ach ja, die sind ja alle pensioniert und denen kann es ja egal sein.