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Arbeitsmarkt Schweiz Deutlich weniger Arbeitslose im März

  • Ende März waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) fast 10'000 Personen weniger als arbeitslos gemeldet als im Monat davor.
  • Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat liegt die Zahl der Arbeitslosen aber weiterhin auf relativ hohem Niveau.
  • Stark zugenommen hat die Kurzarbeit: 399'667 Personen waren im Januar davon betroffen – 36 Prozent mehr als im Vormonat.
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Aus dem Archiv: Arbeitslosenzahlen steigen merklich
Aus Tagesschau vom 08.02.2021.
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Ende März waren bei den RAV 157'968 Personen als arbeitslos gemeldet. Das teilt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit. Im März 2020 kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie waren gut 22'300 Personen weniger als arbeitslos registriert als zuletzt. Oder mit anderen Worten: Heute sind noch 16.5 Prozent mehr Personen arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote ging im Berichtsmonat verglichen mit Februar zurück: Sie sank von 3.6 auf 3.4 Prozent. Vor einem Jahr lag der Wert allerdings noch bei 2.9 Prozent. Um saisonale Schwankungen und Faktoren bereinigt fiel die Arbeitslosenquote im März leicht auf 3.3 von (abwärts revidierten) 3.4 Prozent. Ökonomen hatten in der Tendenz etwas höhere Zahlen prognostiziert.

Deutliche Zunahme der Kurzarbeit im Januar

Die Kurzarbeit, zu der aktuellste Daten allerdings erst zum Monat Januar verfügbar sind, stieg wegen des zweiten Lockdowns Anfang Jahr wieder stark an. Ende Januar waren gemäss den Angaben hierzulande 399'667 Personen von Kurzarbeit betroffen. Das ist verglichen mit Dezember 2020 eine Zunahme von knapp 106'000 Personen oder ein Plus von 36 Prozent.

Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich dabei um 12'793 Einheiten (+37 Prozent) auf 47'460, die ausgefallenen Arbeitsstunden stiegen gar um 55 Prozent. Zum Vergleich: Im März 2020 – also zu Beginn der Coronakrise – waren lediglich 3'717 Personen in 178 Betrieben von Kurzarbeit betroffen gewesen.

SRF 4 News, 9.4.21, 08 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
    Die Rahmenfrist wurde gemäss Beschluss vom 19.03.2021 des Parlaments (Anpassung des Covid-19-Gesetzes) bereits zum 2. Mal um weitere 3 Monate verlängert d.h. für die Dauer vom 01.03.2021 bis 31.05.2021 erhalten versicherte Personen maximal 66 zusätzliche Taggelder! Der Höchstanspruch liegt somit neu bei max. 706 Taggelder (ursprünglich 520) bei einer Rahmenfrist von inzwischen 2 Jahren und 9 Monaten (normal 2 Jahre)! Alle jene, welche vorher ihr Taggeld aufgebraucht haben werden ausgesteuert!
    1. Antwort von Yvonne Abt  (YvonnedieDreizehnte)
      Das stimmt so nicht bezüglich Aussteuerung. Man kann nämlich beim RAV angemeldet bleiben und trotzdem ausgesteuert sein. Das ist sogar dringend zu empfehlen. Nur so profitieren die Leute weiterhin von der Hilfe vom RAV. Was auch viele vergessen, ist die Tatsache, dass man so vom Inländervorrang profitiert. Arbeitgeber mit besonders hoher Arbeitslosigkeit müssen offene Stellen den Arbeitsämtern melden.
    2. Antwort von Pierre Bayerdörfer  (pb59)
      Ausgesteuerte die beim RAV bleiben haben nur Pflichten, aber keine (finanziellen) Rechte. Wenn man nach 2 Jahren wegen fehlender kontinuierlicher Betreuung keine adäquate Unterstützung erfahren hat, dem dürfte die Hoffnung schwinden, in der Aussteuerung einen Lösungsansatz zu erhalten. Im Übrigen ist der Inländervorrang für die meisten Inländer ein Witz, denn es nutzt niemandem, wenn man vorher über eine Stellenvakanz informiert wird. Fakt ist, meistens kommt der Billigste zum Zug.