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Ausschüttungen der SNB Sechs Milliarden von der Nationalbank an Bund und Kantone

  • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird in den nächsten fünf Jahren bis zu sechs Milliarden Franken ihres Gewinns an Bund und Kantone abliefern – so auch in diesem Jahr.
  • Bisher lag die Obergrenze bei vier Milliarden Franken.
  • Zuvor war die SNB wegen der Coronakrise unter öffentlichen Druck geraten, die Ausschüttungen zu erhöhen.
Video
Aus dem Archiv: Nationalbank meldet Megagewinn
Aus Tagesschau vom 09.01.2020.
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Auf diese Vereinbarung haben sich das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) und die Nationalbank geeinigt, wie die Bundesbehörden mitteilten. Die sechs Milliarden Franken sind das Dreifache, verglichen mit der bisherigen Vereinbarung vor der Coronakrise.

Die Gewinnausschüttung besteht gemäss der Mitteilung aus einem Grundbetrag von zwei Milliarden Franken, der ausgeschüttet wird, sofern ein Bilanzgewinn von mindestens zwei Milliarden Franken vorhanden ist. Hinzu kommen vier mögliche Zusatzausschüttungen von je einer Milliarde Franken. Diese werden vorgenommen, wenn der Bilanzgewinn 10, 20, 30 respektive 40 Milliarden Franken erreicht.

Für das Geschäftsjahr 2020 sind die Bedingungen für die maximale Ausschüttung erfüllt: Daher werden sechs Milliarden Franken an Bund und Kantone ausgeschüttet.

SRF 4 News, 29.1.2021, 19:00 Uhr;

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Manu Meier  (Manuel Meier)
    Man könnte sich ja freuen, doch leider ist das nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
  • Kommentar von Hans Meier  (comota)
    Und die SNB ihrerseits finanziert ihre Aktiven, die Gewinne machen, mit Schulden! Denn die "ausgegeben" Sichtguthaben sind Schulden.
    Und die Aktiven gehörten, bevor sie von der SNB gekauft wurden, hauptsächlich den Inländern und haben vorher für die Inländer Gewinne gemacht. Diese halten nun die Schulden der SNB.
    Anstatt, dass die Gewinne bei den Inländern sind, sind sie nun bei der SNB. Für die CH als Ganzes ein Nullsummenspiel.
    Die Gewinne der SNB machen die CH nicht reicher.
    1. Antwort von Felix Bosshardt  (fbosshardt)
      Danke für Analyse. Fehlt noch der Anteil Negativzins. Den bezahlen vornehmlich die Sparer. Diese 6 Mia die Bund und Kantone „einsacken“ sind in meinen Augen unlauter. Raubkunst wäre der richtige Begriff für solches Gebaren.
  • Kommentar von Michel Müller  (M.Müller)
    Ps. Gewinn SNB 2019 49Mia.
    Nach Herr Maurer heruntergebrochen auf 1Min. Sind.. 94'000Fr pro Minute. Da scheinen mir die 100'000 von Maurer in einem Jahr zu opfern. Es braucht keine 20Jahre und Generationen, wie Behauptet. Es braucht einfach Mut um den ganzen Gewinn der SNB einzusetzen in dieses Jahrhundert Virus Problem der Schweiz zu finanzieren. Andere Länder würden sich die Finger lecken in unserer Situation.
    1. Antwort von Jürg Suter  (Sut)
      Dieser Gewinn wurde durch uns, mit den Negativzinsen auf Sparguthaben, gemacht. Dann könnte der Herr Maurer den Coronaopfern auch etwas Unterstützung bieten.