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Behindertengerechte Bahnhöfe SBB verspätet sich beim Umbau grosser Bahnhöfe

In fünf Jahren sollten 70 Prozent der Schweizer Bahnhöfe behindertengerecht umgebaut sein, bis jetzt sind es rund 40 Prozent. Bei grossen Bahnhöfen kommt es aber zu Verzögerungen.

Legende: Audio SBB: Verzögerung mit behindertengerechten Bahnhöfen abspielen. Laufzeit 01:15 Minuten.
01:15 min, aus HeuteMorgen vom 06.12.2018.

Inzwischen sind 41 Prozent der rund 1800 Haltestellen und Bahnhöfe in der Schweiz so umgebaut, dass behinderte und auch altersbedingt eingeschränkte Reisende selbstständig ein- und aussteigen können. Das kommt rund 60 Prozent aller Reisenden zugute.

Es werden in den nächsten fünf Jahren schweizweit fast 600 Bahnhöfe umgebaut.
Autor: Andreas WindlingerBundesamt für Verkehr

Weil die Bahnen dabei im Hintertreffen sind, wollte das zuständige Bundesamt für Verkehr eine genauere Planung. Diese liege nun vor, sagt Sprecher Andreas Windlinger: «Es werden nächstes Jahr schweizweit fast 600 Bahnhöfe umgebaut. Das ist sehr ambitiös und wird auch zu grossen Bauarbeiten führen, die dann natürlich für die Reisenden auf bemerkbar sind.»

Spätere Umbauten bei grossen Bahnhöfen

Ambitioniert, doch machbar. Laut Bundesamt wären dann in fünf Jahren 74 Prozent der Haltestellen so umgebaut, dass gut 80 Prozent der Reisenden stufenlos ein- und aussteigen könnten.

Doch insbesondere bei einigen grossen Bahnhöfen werden diese Umbauten wohl erst bis Ende 2026 stattfinden – also bis zu drei Jahre später, als es das Behindertengleichstellungsgesetz eigentlich vorsieht. Zu diesen Bahnhöfen gehören unter anderem Bern, Lenzburg, Morges, Neunburg und ein Teil des Bahnhofs Zürich.

Grossen Nachholbedarf gibt es auch bei den Busunternehmen. Hier sind aber die Kantone und Gemeinden zuständig.

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