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Das Gebäude mit den beiden Bankomaten liegt in Trümmern
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 09.06.2021.
abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
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Beliebtes Ziel Geldautomat Grosse Verwüstung: Diebe sprengen Bankomaten in Winterthur

  • Unbekannte Täter haben am frühen Mittwochmorgen im Winterthurer Industriequartier Grüze zwei Geldautomaten gesprengt.
  • Durch die Detonation wurden sowohl die Bankomaten als auch das frei stehende Gebäude beschädigt.
  • Der Sachschaden beträgt laut Kantonspolizei über hunderttausend Franken. Den Tätern gelang die Flucht.

Die Kantonspolizei Zürich wurde morgens um 3 Uhr über die Sprengung informiert. Sofort seien Ermittler ausgerückt, sagt Mediensprecher Alexander Renner. «Doch die Täter waren bereits geflüchtet, als die Polizei vor Ort eintraf».

Die Sprengung hinterliess deutliche Spuren. «Das Gebäude mit den beiden Bankomaten wurde komplett zerstört durch die Detonation», so Renner. Einige Teile der beiden Automaten wurden mehrere Meter weit weg geschleudert.

Ob die unbekannte Täterschaft überhaupt eine Beute gemacht hat, ist derzeit noch offen. «Die Kantonspolizei geht davon aus, dass die Täter keine grösseren Geldbeträge erbeuten konnten», sagt Mediensprecher Alexander Renner auf Anfrage.

Bankomaten-Sprengung: Kein Einzelfall

Bei dem Angriff auf den Geldautomaten handelt es sich nicht um einen Einzelfall: Ende Mai wurde beispielsweise in Solothurn ein Bankomat gesprengt, zuvor machten sich Täter im aargauischen Nussbaumen an einem Bankomaten zu schaffen. Im Kanton Schaffhausen erbeuteten Diebe im Februar auf die gleiche Weise mehrere 10'000 Franken.

«Ob die heutige Tat im Zusammenhang mit anderen, ähnlich gelagerten Delikten steht, wird jetzt abgeklärt», sagt Alexander Renner. Die Kantonspolizei Zürich arbeite dafür mit der Staatsanwaltschaft zusammen.

SRF 1, Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 09.06.2021, 12.03 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Vinzenz Böttcher  (AfroKaiser)
    Vielleicht sollte man die Automaten so präparieren, dass diese bereits bei den Vorbereitungen zur Sprengung explodieren. So wird man ganz schnell keine entsprechenden Täter mehr haben.
  • Kommentar von Beat Gottschalck  (Gottschi)
    Bargeld ist definitiv ein Auslaufmodell, auch bei uns. Schweden wird bis 2030 bargeldlos, viele Läden nehmen heute schon keines mehr, nur noch Drogen werden damit bezahlt. Für Menschen, die nicht mit Krditkarten umgehen können, gibt es Debitkarten.
    1. Antwort von Margot Helmers  (Margot Helmers)
      Dann verdienen die Banken an jeder Transaktion. Ausserdem kann man im Internet gehackt werden. Und es lässt sich dann ganz leicht kontrollieren wer wann wieviel an wen bezahlt hat, der gläserne Bürger. Bargeld ist gelebte Freiheit. Die Banken sollen ihre Automaten besser schützen, ist ja wohl nicht zu viel verlangt. Geht ja sehr einfach mit Farbpatronen.
  • Kommentar von andi capol  (-:) (:-)
    Man braucht die Automaten mit ganz wenig Aufwand aufzurüsten und sie lassen sich nicht mehr sprengen. So ein Automat erkennt man, wenn es im Inneren nach einem Zwicken klingt wie bei einem Gasherd. So wird das Gas frühzeitig abgebrannt, bevor es diese Wucht aufbauen kann. So wie es aber aussieht, sind noch lange nicht alle aufgerüstet.