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Bergbahn-Unfall Absturz eines Sessels auf dem Stoos SZ ist geklärt

  • Der Absturz eines Sessels bei der Bergbahn auf den Stoos SZ vom Februar 2020 ist geklärt.
  • So ist gemäss der Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust für die nächtliche Fahrt keine Zustimmung vom Pisten- und Rettungsdienst eingeholt worden.
  • Die fehlende Gesamtplanung und die fehlende Koordination hätten zum Unfall beigetragen.
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Aus dem Archiv: Sessel-Absturz am Fronalpstock
Aus Tagesschau vom 07.02.2020.
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Auch die eigentliche Unfallursache hat sich bestätigt: Der Unfall ist darauf zurückzuführen, dass während der Pistenvorbereitung das Windenseil des Pistenfahrzeugs mit einem Sessel in Kontakt kam. Darauf verkeilte es sich zwischen der Gehängestange und der Aufhängung und riss anschliessend den Sessel vom Förderseil, wie es im Schlussbericht der Sust heisst.

Zum Unfall beigetragen habe die fehlende Gesamtplanung und -koordination für die Nachtfahrt sowie die Tatsache, dass vor der Inbetriebnahme der Anlage die Zustimmung vom Bereich Pisten- und Rettungsdienst nicht eingeholt worden sei.

Mehrere risikoreiche Faktoren

Als risikoreiche Faktoren wurden im Rahmen der Untersuchung die fehlenden Kenntnisse des Betriebskonzeptes der Anlage seitens der technischen Leitung bemängelt.

Zudem seien die Betriebsvorschriften der Anlage nicht nachgeführt worden, wenn neue behördliche Vorgaben herausgegeben worden seien. Sicherheitsempfehlungen hat die Sust keine erlassen.

Sessel-Absturz am Fronalpstock

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Beim Absturz eines Sessels der Stossbahn am 6. Februar 2020 hatte einer der vier Insassen tödlich Verletzungen erlitten und drei weitere wurden schwer verletzt. Bei der nächtlichen Rückfahrt der Sesselbahn Mettlen-Fronalpstock nach einem Firmenausflug auf den Fronalpstock oberhalb von Stoos war der zweite der drei Vierer-Sessel zu Boden gestürzt.

SRF 4 News; 16.6.21; 11 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Beatrice Fiechter  (thea)
    Wie kann man den Betreibern von Sessel-und Luftseilbahnen trauen, wenn die Sicherheitsvorkehrungen und Schutzkonzepte so lasch gehandhabt werden? Vertrauen ist doch das Wichtigste bei solchen Betrieben! Wo sind die unabhängigen, unangemeldeten Kontrollen? Nur das scheint die Situation einigermassen zu sichern!
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Das ganz Schlimme aus meiner Sicht ist, dass nach dem Gondelabsturz in Italien alle sagten, so etwas sei in der Schweiz nicht möglich.
    2. Antwort von Jürg Suter  (Sut)
      Sicher sind solche Vorfälle bedauerlich aber auch menschlich. Wichtig scheint mir, dass aus solchen Vorkommnissen die richtigen Schlüsse gezogen werden. Vorschriften und Regelungen aller Bahnen sollen überprüft und angepasst werden müssen.
      Ganz verhindern lassen sich solche Vorkommnisse aber nicht.