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Starke Zunahme der Todesfälle wegen Corona
Aus Rendez-vous vom 06.04.2021.
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Bevölkerungsstatistik 2020 Bevölkerung der Schweiz wächst trotz vermehrter Todesfälle

  • Am 31. Dezember 2020 umfasste die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz 8'667'100 Personen, gegenüber 8'606'000 Ende 2019 (+61'100).
  • Die Bevölkerungszunahme von 0.7 Prozent entspricht derjenigen von 2018 und 2019 und ist damit erneut eine der schwächsten der letzten zehn Jahre.
  • Die Zahl der Todesfälle stieg auf 76'000 an, während die Eheschliessungen, Geburten und Scheidungen zurückgingen.

2020 sind in der Schweiz 76'000 Menschen gestorben, dies sind 8200 mehr als im Vorjahr (+12.1 Prozent). Diese starke Zunahme hängt mit der Covid-19-Pandemie zusammen.

Lebenserwartung gesunken

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Die Zunahme der Sterberate im letzten Jahr hat auch Auswirkungen auf die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz: Bei Männern nahm sie um 0.8 Jahre auf 81.9 Jahre ab. Bei den Frauen ging sie um 0.4 Jahre auf 85.2 Jahre zurück.

Auffällig: Bei den Über-65-Jährigen war die Zunahme der Todesfälle grösser als bei den Jüngeren – und die Zunahme war bei den Männern grösser als bei den Frauen. Beides ist ebenfalls auf die Pandemie zurückzuführen.

Auswirkungen auf Geburten noch unklar

Mögliche Auswirkungen der Pandemie auf die Geburten andererseits lassen sich erst ab Ende 2020 bzw. in den ersten Monaten 2021 eindeutig feststellen. Die Anzahl Geburten in der Schweiz ging von 86'200 im Jahr 2019 auf 85'500 zurück (-0.8 Prozent).

Der Geburtenüberschuss – die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen – belief sich 2020 auf 9500 Personen, gegenüber 18'400 im Vorjahr. Dieser Rückgang von 48 Prozent war hauptsächlich auf den Anstieg der Todesfälle zurückzuführen.

2020 wurden 34'900 Ehen geschlossen – 10.4 Prozent weniger als 2019 – und 16'100 Scheidungen ausgesprochen (-4.7 Prozent).

Quelle

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Die Zahlen stammen aus den provisorischen Ergebnissen 2020 der Statistik der Bevölkerung und Haushalte (STATPOP), Link öffnet in einem neuen Fenster des Bundesamtes für Statistik (BFS).

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86 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Stöckli  (Lac Léman-Fan)
    Man kann sich auch Gedanken dazu machen, ob die Bevölkerung in der CH tatsächlich weiter wachsen wird, oder ob sie in naher Zukunft nicht eher schrumpfen wird? Haben unsere Jugendlichen eine Zukunftsperspektive, werden sie noch den Mut haben, Familien zu gründen? Werden Armut und Krankheit um sich greifen und unsere Lebenszeit verkürzen? Werden Arbeitslosigkeit und Ohnmacht vermehrt Menschen in den Suizid treiben?
    1. Antwort von Hans König  (Hans König)
      Frau Stöckli: Die Bevölkerung in der Schweiz wird weiterhin wachsen; vielleicht nicht durch die angestammte Bevölkerung, sondern mit der Einwanderung, weil es diesen Menschen in ihren Heimatländern zunehmend schlechter geht. Dazu kommt der Druck aus den Milliardenvölkern - vorab aus China.
    2. Antwort von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
      Frau Stöckli, die einheimische Bevölkerung ist seit Jahr10ten am Schrumpfen. Die Zuwanderung lässt die Einwohnerzahl wachsen und Familien aus andern Kulturen haben noch 4 und mehr Kinder - eben auch in der Schweiz.
    3. Antwort von Ursula Stöckli  (Lac Léman-Fan)
      Herr König, Herr Häberli, die Frage nach einer lebenswerten Zukunft, nach Hoffnung, nach Arbeit, nach einer Welt, in welcher noch Kinder in Sicherheit aufwachsen können etc. stellt sich logischerweise nicht nur den Menschen mit einem Schweizerpass, sondern allen Menschen in unserem Land. Oder denken Sie, dass sich die AusländerInnen unter uns nicht auch von einer düsteren Zukunft ohne Arbeitsmöglichkeit bedroht fühlen könnten? Komisch, diese Unterscheidung durch Sie beide.
    4. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Ursula Stöckli: Es kann natürlich vieles passieren in Zukunft. Man kann darüber gerne spekulieren. Wir sollten aber bei realistischen Szenarien bleiben. Sie haben ja jetzt gesehen, dass nicht einmal Corona das Bevölkerungswachstum verlangsamen konnte. Wir haben sowohl einen Wanderungs- als auch einen Geburtenüberschuss.
  • Kommentar von Patrick Steiner  (vb22)
    Die Entwicklung zeigt es klar: Bei einem Wachstum im gleichen Tempo wie die letzten 10 Jahre, hat die CH bereits 2036 die 10 Millionen überschritten.
    Das sind nur noch 15 Jahre!
    In 15 Jahren nochmals die Städte Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Bern, Winterthur, Luzern, St-Gallen zusätzlich in unseren kleinen Land, das sollte zu denken geben. Das kriegen wir auch nicht mit verdichtetem Bauen hin, ohne immer weniger Grünflächen zu haben.
    1. Antwort von Patrick Steiner  (vb22)
      Bilder zum darüber nachdenken:
      Die genannten 8 Städte sind 34´725ha gross.
      Für die genannten 10 Mio Einwohner brauchen wir zusätzlich nochmals Wohnfläche im Umfang von 50´000 Fussballfeldern.
    2. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Wir wollen ja soviel Zuwanderung von finanzkräftigen Unternehmen, mit ihnen kommen auch ihre Mitarbeiter.
      Wir können nicht alles haben, doch grundsätzlich ist ein Bevölkerungswachstum gut, es gibt noch viele Flächen, die gut zu bebauen wären z.B. aufgegebene Valsersiedlungen hierzulande oder aufgegebene Vikingersiedlungen in Grönland.
    3. Antwort von Christoph Stadler  (stachri)
      @Nogler: Nein, wollen wir nicht! Die schweiz. Stimmbevölkerung hat 2014 GEGEN eine Einwanderung gestimmt, wie wir sie in den Letzten Jahrzehnten erlebt haben. Dass wir noch immer eine Einwanderung in dieser ungesunden Höhe erleben, verdanken wir den Mitte-Links-Parlamentariern, die diesen Volksentscheid aufs gröbste verwässerten! Und Pendeln Sie mal von einem Bergdorf zur Arbeit. Soviel ich weiss gehört Grönland nicht zur Schweiz – abgesehen, dass es dort eh keine (neuen) Unternehmen gibt...
  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Umfrage zu den Kommentarspalten von SRF

    Wir möchten unsere digitalen Angebote stets verbessern und würden uns deshalb freuen, wenn Sie an unserer Umfrage zu den Kommentarspalten von SRF teilnehmen würden. Die Umfrage dauert ca. 5 Minuten. Vielen Dank!

    Zur Umfrage: https://survey.alchemer.com/s3/6198515/Community-Befragung
    1. Antwort von Roger Gasser  (allesrotscher)
      Wäre nett wenn man den link anklicken könnte
    2. Antwort von SRF News editor
      @Roger Gasser
      Guten Tag. Leider geht die Verlinkung in der Kommentarspalte nicht. Liebe Grüsse, SRF News.