Die Bilder aus der Neujahrsnacht gehen um die Welt. Was in Crans-Montana als festlicher Jahreswechsel begann, endete in einer Tragödie, die Menschen weit über die Landesgrenzen hinaus erschüttert.
Bundespräsident Guy Parmelin sicherte den Opfern des Brandunglückes die Unterstützung des Bundes zu. «Sie sind nicht allein», sagte er in Sitten vor den Medien. Der Brand gehöre zu den schlimmsten Tragödien, die die Schweiz erlebt habe. Er kondolierte den Familien und Angehörigen der Opfer, im Namen des Bundesrates und des Parlaments.
Mehrere Kantone sicherten den Walliser Behörden ihre Hilfe bei der Bewältigung der Katastrophe zu. Auch das Bistum Sitten drückte seine Bestürzung aus. Für Hunderte von Menschen habe sich die Neujahrsnacht in eine schreckliche Katastrophe verwandelt. «Ihnen gelten unsere Gedanken und Gebete.»
Alt Bundesrat und Europaratspräsident Alain Berset schrieb, er sei zutiefst schockiert und traurig über das Drama. Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und Angehörigen.
Zeichen der Solidarität
Am Neujahrstag erreichten die Schweiz auch zahlreiche Solidaritätsbekundungen aus dem Ausland.
Tief bestürzt zeigte sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. «Meine Gedanken sind bei den trauernden Familien und den Verletzten. Der Schweiz, ihrem Volk und ihren Behörden spreche ich die uneingeschränkte Solidarität Frankreichs und unsere brüderliche Unterstützung aus», schrieb er.
Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella wandte sich in einer Botschaft an Bundespräsident Parmelin. «In dieser traurigen Situation möchte ich Ihnen, Herr Präsident, die Ausdrücke tiefen Beileids und der mitfühlenden Verbundenheit der Italienischen Republik sowie meine persönliche Anteilnahme übermitteln», schrieb Mattarella laut der Nachrichtenagentur Ansa.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach in einer Mitteilung persönlich und im Namen der Regierung ihr tief empfundenes Beileid aus und dankte den Einsatzkräften.
Das britische Aussenministerium schrieb: «Unsere Gedanken sind bei allen Verletzten und Getöteten der schrecklichen Tragödie in Crans-Montana, und wir zollen den Schweizer Rettungsdiensten Anerkennung, die den Einsatz leiten».
Auch das US-Konsulat in Bern bekundete auf X seine Anteilnahme und sprach den betroffenen Familien sein Beileid aus.
Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul zeigte sich ebenfalls «zutiefst erschüttert» über den tödlichen Brand in Crans-Montana.
Botschaft aus der Ukraine
Bleibt stark, liebe Schweizer Freunde!
Andrii Sybiha, der Aussenminister der Ukraine, bekundete seine Solidarität mit der Schweiz. «Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen, und wir wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung. Bleibt stark, liebe Schweizer Freunde!»
Medien berichten weltweit
Die Katastrophe im Wallis hat in der Schweiz wie auch international grosse Bestürzung ausgelöst, das Medienecho ist entsprechend breit.
So ist die Tragödie die Hauptschlagzeile bei der BBC, aus der Medienkonferenz im Wallis wurde live berichtet. Ähnlich auf Le Monde in Frankreich. Das französische Aussenministerium sprach früh von zwei verletzten Franzosen. Auch in Italien schaltete die Repubblica einen Live-Ticker.
Die Katastrophe in Crans-Montana hat nicht nur die Schweiz getroffen, sondern weltweit Anteilnahme ausgelöst.
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Bild 1 von 35. Ein Meer aus Kerzen – Crans-Montana am Abend des 4.1.2026. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Antonio Calanni.
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Bild 2 von 35. Feuerwehrleute und Hunderte Menschen trauern an der Gedenkstätte vor dem Unglücksort. Bildquelle: REUTERS/Umit Bektas .
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Bild 3 von 35. Trauermarsch in Crans-Montana am Sonntag. Bildquelle: Keystone/AP Photo/ Antonio Calanni.
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Bild 4 von 35. Gedenkmesse für die Opfer der Brandkatastrophe: Feuerwehrleute stehen während der Messe vor der Chapelle Saint-Christophe de Crans zu Ehren der Opfer. Bildquelle: REUTERS/Lisa Leutner.
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Bild 5 von 35. Bischof Jean-Marie Lovey begrüsst Nicolas Feraud, Präsident von Crans-Montana, vor dem Start des Gedenkgottesdiensts. Bildquelle: Jean-Christophe Bott/Pool via REUTERS.
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Bild 6 von 35. Ein Kind kniet vor einer Gedenkstätte mit Blumen vor dem Unglücksort. Bildquelle: REUTERS/Umit Bektas.
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Bild 7 von 35. Bundesrat Beat Jans hat am Samstagnachmittag den Unglücksort besucht und Blumen niedergelegt. Bildquelle: AP Photo/Baz Ratner.
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Bild 8 von 35. Nach der Brandkatastrophe ist die Trauer in Crans-Montana gross. Bildquelle: REUTERS/Lisa Leutner .
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Bild 9 von 35. Blumenmeer für die Opfer. Bildquelle: KEYSTONE/Alessandro della Valle.
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Bild 10 von 35. Menschen zollen den Opfern Respekt. Bildquelle: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott.
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Bild 11 von 35. Kerzen für die Opfer. Bildquelle: Keystone/AP Photo/ Antonio Calanni.
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Bild 12 von 35. Zahlreiche Menschen legten in Crans-Montana Blumen nieder. Bildquelle: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott.
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Bild 13 von 35. Die Trauer ist gross. Bildquelle: Keystone/AP Photo/ Antonio Calanni.
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Bild 14 von 35. Währenddessen gehen die Ermittlungsarbeiten weiter. Bildquelle: Keystone/AP Photo/Baz Ratner.
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Bild 15 von 35. Der italienische Aussenminister Antonio Tajani (2. von links) hat Crans-Montana besucht. Links der Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard. Bildquelle: Keystone/EPA/GIUSEPPE LAMI.
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Bild 16 von 35. Gemeinsam mit dem Walliser Staatsratspräsidenten legte der italienische Aussenminister unweit des Unglücksortes einen Blumenstrauss nieder. Bildquelle: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott.
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Bild 17 von 35. Die Betroffenheit aus der Bevölkerung ist einen Tag nach der Katastrophe... Bildquelle: SRF.
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Bild 18 von 35. ... in der Gemeinde spürbar. Bildquelle: SRF.
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Bild 19 von 35. Die Bar «Le Constellation» – der Ort des Unglücks am Tag danach. Bildquelle: SRF.
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Bild 20 von 35. Das Medieninteresse auch aus dem Ausland ist nach wie vor gross. Bildquelle: SRF.
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Bild 21 von 35. Die Schweizer Flaggen am Bundeshaus wehen für fünf Tage auf Halbmast. Die Waadtländer Kantonsregierung folgte dem Beispiel. Bildquelle: KEYSTONE/Anthony Anex.
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Bild 22 von 35. Vor dem abgesperrten Gebiet um den Unglücksort versammelten sich am Donnerstagabend hunderte Trauernde. Bildquelle: KEYSTONE/Alessandro della Valle.
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Bild 23 von 35. Die Menschen in Crans-Montana sind tief betroffen. Bildquelle: REUTERS/Stephanie Lecocq.
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Bild 24 von 35. Unter den Opfern befinden sich viele junge – teils minderjährige – Menschen. Bildquelle: Alessandro della Valle/Keystone via AP.
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Bild 25 von 35. Am Donnerstagabend fand eine Gedenkmesse in der katholischen Kirche in Crans-Montana statt. Bildquelle: EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE.
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Bild 26 von 35. Am Donnerstagnachmittag machte sich Bundespräsident Guy Parmelin vor Ort ein Bild der Lage. Bildquelle: SRF/Anna-Lisa Achtermann.
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Bild 27 von 35. Bestattungsfahrzeuge vor dem Unglücksort: Die Walliser Behörden gehen von rund 40 Todesopfern aus. Bildquelle: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott.
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Bild 28 von 35. Eine Vielzahl von Kriminaltechnikerinnen und -technikern war vor Ort, um die Ursache des Feuers zu ermitteln. Bildquelle: REUTERS/Denis Balibouse.
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Bild 29 von 35. Die Menschen in Crans-Montana stehen nach der Katastrophennacht unter Schock. Bildquelle: SRF/Anna-Lisa Achtermann.
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Bild 30 von 35. Die Rega setzte für die Versorgung und Verlegung von Brandopfern auch Ambulanzflugzeuge ein. Bildquelle: REUTERS/Pierre Albouy.
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Bild 31 von 35. Die Behörden sprachen an der ersten Medienkonferenz am Donnerstagvormittag noch von «Dutzenden Verstorbenen». Bildquelle: Keystone/Alessandro della Valle.
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Bild 32 von 35. Chaotisch zurückgelassene Stühle, angelaufene Scheiben, ein Turnschuh: Blick in das Innere der ausgebrannten Bar «Le Constellation». Bildquelle: Keystone/Kantonspolizei Wallis.
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Bild 33 von 35. Im Rettungseinsatz standen 13 Helikopter, 42 Ambulanzen und 150 Sanitäterinnen und Sanitäter. Bildquelle: X/Osint World.
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Bild 34 von 35. Was als Neujahrsfest über die Bühne gehen sollte, endete für viele in einem Drama. Bildquelle: Keystone/Kantonspolizei Wallis.
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Bild 35 von 35. Die Bar «Le Constellation» steht in Flammen. Die Einsatzkräfte wurden um 01:30 Uhr alarmiert. Bildquelle: Screenshot/Social Media/X@Tyroneking36852.