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Brandkatastrophe Crans-Montana Brandopfer in Mailänder Spital sind ausser Lebensgefahr

  • In Schweizer Spitälern werden 25 Brandverletzte behandelt. Neun befinden sich in einer Rehabilitationsklinik.
  • 39 Opfer werden weiterhin im Ausland behandelt, darunter 18 Schweizer Staatsangehörige.
  • Die Verletzten des Neujahrsbrands von Crans-Montana VS, die ins Mailänder Niguarda-Spital eingeliefert wurden, sind alle ausser Lebensgefahr.
  • Die, die dort auf der Intensivstation lagen, sind auf die Abteilung für Brandverletzte verlegt worden. Zudem durfte eine 55-jährige schweizerisch-italienische Doppelbürgerin am Montag das Spital verlassen.

Die Frau konnte in ihren Wohnort nach Genf zurückkehren. Sie werde aber nach Mailand zurückkehren, um die Behandlung mit Medikamenten fortzusetzen. Dies gab der Sozialdezernent der Region Lombardei, Guido Bertolaso, am Rande der Sitzung des Regionalrats vor den Medien bekannt. Auch eine weitere Behandelte würde ihre Therapien und Kontrollen in Mailand weiterführen lassen.

Hubschrauber auf Krankenhausdach bei Dämmerung.
Legende: Ein Helikopter, der eine verletzte Person aus der Schweiz transportiert, landet auf dem Niguarda-Krankenhaus in Mailand (2. Januar 2026). REUTERS/Marco Cremonesi

Das 1939 eröffnete Grande Ospedale Metropolitano Niguarda ist das grösste Spital in der norditalienischen Metropole Mailand und gehört im weltweiten Spitalranking zu den besten.

25 Opfer werden in Schweizer Spitälern behandelt

Auf die Zahl von 25 Brandverletzten kommt die Nachrichtenagentur Keystone-SDA nach Anfragen bei den Spitälern, die Brandopfer von Crans-Montana aufgenommen haben. Laut den neusten Zahlen werden neun Verbrennungsopfer im Lausanner Universitätsspital Chuv, vier in Sitten und ebenso viele im Spital von Morges VD behandelt. Nach zwei Entlassungen werden noch drei Patienten im Kinderspital Zürich behandelt. Zwei von ihnen befinden sich weiterhin auf der Intensivstation. Um noch fünf Patienten kümmert sich das Universitätsspital Zürich.

Neun Brandopfer liegen in den Rehabilitationskliniken der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva in Sitten (8) und in Bellikon AG (1), wie die Suva-Kliniken mitteilten.

Im Ausland werden noch 17 Patienten in Frankreich, 6 in Deutschland, 12 in Italien und 4 in Belgien behandelt, insgesamt also 39 Personen gegenüber 41 am 2. Februar. Davon sind 18 Schweizer Staatsangehörige. Das ist einer weniger als vor einer Woche, wie aus den Daten hervorgeht, die der Nationale Verbund Katastrophenmedizin (Katamed) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA übermittelt hat.

 

Tagesschau, 6.2.2026, 19:30 Uhr ; 

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