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Auftakt zum Nationalfeiertag
Aus SRF News vom 01.08.2019.
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Bundesfeiertag Basler Feuerwerk begeistert 110'000 Schaulustige

  • Das Basler 1.-August-Feuerwerk über dem Rhein hat am Mittwochabend laut Polizei 110'000 Schaulustige angezogen.
  • Sie verfolgten das Spektakel bei leicht kühlem Sommerwetter am fast wolkenlosen Nachthimmel vom Ufer und von Brücken aus.
  • Zu grösseren Zwischenfällen kam es während der offiziellen Feierlichkeiten nicht, wie die Kantonspolizei Basel-Stadt mitteilte.

Die Stadt Basel begeht den Nationalfeiertag seit langem jeweils am Vorabend. Das grosse Feuerwerk begann pünktlich um 23 Uhr und dauerte rund 20 Minuten lang. Die Zündungen erfolgten von zwei Rheinschiffen aus; je eines lag oberhalb und unterhalb der Mittleren Brücke im Zentrum der Stadt vor Anker. Entsprechend standen die Besucher auf den Rheinbrücken wie immer dicht an dicht gedrängt.

In der Stadt Basel wurde das Brandrisiko mit dem grossen Feuerwerk trotz anhaltender Bodentrockenheit als vertretbar eingeschätzt. Beide Basel hatten am Montag die Waldbrandgefahrenstufe für ihr Kantonsgebiet von 3 auf 2 reduziert, nachdem am Wochenende einiger Regen gefallen und die Temperaturen spürbar gefallen waren.

Kein Feuerverbot trotz Trockenheit

Das Festhalten am traditionellen grossen Feuerwerk trotz Trockenheit und Klimadiskussionen hatten die Verantwortlichen vorab mit einer angenommenen Erwartungshaltung des Publikums erklärt. Manche Private können kaum das Einbrechen der Dunkelheit für das Abbrennen ihres mitgebrachten Feuerwerks auf Strassen und Trottoirs abwarten.

Dem Basler Feuerwerk vorausgegangen war ab dem späten Nachmittag ein Festbetrieb mit rund hundert Beizen und Verkaufsständen sowie Live-Musik entlang der Rheinufer und auf dem Marktplatz. Auf dem Rhein standen unter anderem Fontänen vom Feuerlöschboot auf dem Programm. Gross- und Kleinschifffahrt mussten für das Fest pausieren.

Bei einem der Langschiff-Rennen auf dem «Bach» – wie man in Basel den Rhein nennt – traten als Novum Vertreterinnen und Vertreter des Grossen Rats (Kantonsparlament) gegen solche der Bürgergemeinde Basel an. Eine 120-Meter-Wasserrutschbahn lockte ferner erneut zum Mühlenberg, dies am Mittwoch und Donnerstag.

Laser statt Raketen

Die Mittlere Brücke war ab Mitte Nachmittag nur noch für Fussgänger zugänglich; so waren auch Teile der Innerstadt tram- und busfrei. Ab 21 Uhr wurden Wettstein- und Johanniterbrücke für allen Verkehr mit Rädern gesperrt. Eltern mit Kleinkindern und Kinderwagen hatte die Stadt wegen des Gedränges geraten, die Mittlere Brücke ab etwa 22 Uhr zu meiden.

Nach dem Stadtfest am Rhein folgt am 1. August die offizielle Basler Bundesfeier auf dem Bruderholz-Hügel mit einem traditionellen Höhenfeuer. Dort setzt man heuer zwecks Klimaschutzes weniger auf echtes Feuerwerk, sondern neu auf Laserlicht-Effekte – quasi Feuerwerk ohne Schall und Rauch.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Schelker  (4435Lord)
    Wo bleiben hier die Klimaaktivisten?
    Zünden sie vielleicht Knallkörper?
  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Vielleicht wäre es besser, wenn die Stadt das Geld Investiert für die immer mehr werdenden Obdachlosen. Das gleiche gilt für die Sinnlosen Weihnachtsbeleuchtung! Man konnte früher gerade so schön feiern und besinnlich sein ohne den kommerzschwachsinn!
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    ...und nächste Woche, kümmern sich die Zuständigen von Behörden und Ämtern, Bundesrat und ParlamentariernInnen, um die weitere Vergiftung, Zerstörung der "Lebensgrundlage" der Bevölkerung (Ökosystem - Umwelt - Klima)?? Wohl kaum! Ebenso wenig, wie die verantwortungslosen, egoistischen BürgerInnen und KonsumentenInnen!
    1. Antwort von Patrik Schaub  (Kripta)
      Ich persönlich habe keinen Rappen für Feuerwerke ausgegeben.
      Auch die Basler Feuerwerk-Show habe ich mir nicht angesehen.
      Ich bin seit 10 Jahren auch nicht mehr in die Ferien geflogen.
      Bin ich nicht ein guter Mensch?
    2. Antwort von Paul Soltermann  (ps)
      Patrik Schaub:
      Ich halte es mit Ihnen. Trotzdem wird mich begulide in den Topf der "verantwortungslosen, egoistischen Bürger" werfen, weil ich fuer lebendige Traditionen ein gewisses Verstaendnis habe.
    3. Antwort von Paul Soltermann  (ps)
      Denise Casagrande:
      Sie steuern direkt auf das Ziel hin: Alles was Spass macht wird verboten.
      Ob Sie damit das Weltklima, das Klima unter den Menschen und die Menschheit selbst retten koennen bezweifle ich sehr.