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IS-Prozess: Haftstrafe für Hauptangeklagten
Aus Tagesschau vom 11.09.2020.
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Bundesstrafgericht IS-Prozess: Haftstrafe von 50 Monaten für Hauptangeklagten

  • Im so genannten Dschihadisten-Prozess am Bundesstrafgericht in Bellinzona ist das Urteil gefallen.
  • Der Hauptangeklagte wird zu einer Haftstrafe von 50 Monaten verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen, kriminelle Organisationen unterstützt und Gewaltdarstellungen besessen zu haben.
  • Der Mitangeklagte bekommt eine bedingte Geldstrafe – wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation.

Der als «Emir von Winterthur» bekannte 34-jährige Mann soll während der Blütezeit der Terrororganisation Islamischer Staat die wichtigste Figur des IS in der Schweiz gewesen sein.

Den 37-jährigen Mitangeklagten hat das Bundesstrafgericht vom Vorwurf der sexuellen Handlungen mit einem Kind, der Gewaltdarstellung und der Pornografie freigesprochen.

Im Kampfsportschule Islamisten rekrutiert

Die Bundesanwaltschaft (BA) hatte an der Hauptverhandlung im August Freiheitsstrafen von drei Jahren und sechs Monaten beziehungsweise 34 Monaten beantragt. Die Verteidiger der beiden Männer hatten Freisprüche verlangt.

Der Hauptangeklagte hat mit dem Projekt «Lies!» und in der Kampfsportschule MMA Sunna junge Leute angeworben und für einen Einsatz in Syrien rekrutiert. Zuvor war er von Mitte November bis am 9. Dezember 2013 selbst in Syrien. Der 37-jährige Mitangeklagte blieb der Urteilseröffnung entschuldigt fern.

Heute Morgen, 11.9.2020, 6.30 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin  (Chäsli)
    Was mich interessiert, wird er anschliessend des Landes verwiesen ?
  • Kommentar von Marc Grut  (Mr.G.)
    Ich glaube nicht das dieses Urteil eine abschreckende Wirkung hat, auf andere radikale Islamisten welche ähnliches im Sinn haben.
  • Kommentar von Christa Moos  (Herbstzeitlose)
    50 Monate für den Hauptangeklagten! In meinen Augen eine zu milde Strafe für dieses Verbrechen. Und der Mitangeklagte Geldstrafe bedingt. Wieder die berühmten Samthandschuhe!!! Habs mir doch fast gedacht!!!
    1. Antwort von Moritz Drechsler  (MoritzD)
      Was haben Sie sich gedacht? Laut Artikel hat die Bundesanwaltschaft für den Hauptangeklagten 3 Jahre und 6 Monate (= 42 Monate) gefordert, er ist nun zu 50 Monaten verurteilt worden. Das Gericht hat ihr also stärker bestraft wie von der BA gefordert!
      Warum genau der Mitangeklagte eine bedingte Geldstrafe erhält, steht nicht im Artikel. Es werden nur oberflächliche Aussagen über die Vergehen gemacht. Lesen Sie doch das Urteil! Sie werden sehen, dass die Richter*innen korrekt geurteilt haben.