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SwissCovid-App hat über eine Million Nutzer
Aus Tagesschau vom 04.07.2020.
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Corona-App des Bundes SwissCovid-App: Der Starterfolg verpufft

  • Die Schweizer Corona-Warn-App zählt über eine Million aktive Geräte.
  • Bis am Freitagabend installierten und nutzen 1'007'199 Geräte aktiv die Anwendung, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.
  • Die SwissCovid-App hat laut dem Bund auch bereits mehrere Male Alarm geschlagen.
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Aus dem Archiv: Warum die Warnapp ohne GPS-Ortung funktioniert
Aus SRF News vom 25.06.2020.
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Die Swiss-Covid-App war vor neun Tagen vom Bund lanciert worden. Sie warnt Benutzer, falls diese engen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten. Sie soll dem Bundesrat zufolge als technisches Hilfsmittel für die klassische Kontaktverfolgung dienen und helfen, Infektionsketten zu unterbrechen.

«30 Mal Alarm geschlagen»

Und es scheint sich bereits einiges zu tun bei der neuen App. «Über 30 Mal haben positive getestete Menschen gesagt: Ich willige ein, dass jetzt alle Leute gewarnt sind, die mit mir enger und länger in Kontakt waren», sagte Sang-Il Kim, Leiter Abteilung Digitale Transformation des BAG.

Wie viele Meldungen ausgelöst und wie viele Personen so informiert worden seien, könne aufgrund der dezentralen Datenspeicherung nicht ausgewertet werden. Die Wirksamkeit der SwissCovid-App sei wegen des starken Datenschutzansatzes schwer messbar. Ein Konzept dazu ist laut BAG jedoch zurzeit in Arbeit.

Flache Neuinstallations-Kurve

Nahm die Anzahl aktiver Apps am Anfang noch steil zu, ist die Neuzunahme deutlich abgeflacht. So sank sie von rund 60'000 pro Tag Ende Juni auf noch knapp 20'000 in den letzten zwei Tagen. Das BAG möchte nun mit weiterer Aufklärungsarbeit die Anzahl aktiver Apps steigern. Mit einer neuen Kampagne möchte das Bundesamt vor allem die jungen und aktiven Leute dazu motivieren, die App zu nutzen.

In der Schweiz gibt es laut dem Bund gegen 6.4 Millionen Handys, die mit der App kompatibel sind. Damit hat nach der Lancierung jedes sechste kompatible Handy die Anwendung in Nutzung.

Rendez-vous, 03.07.2020, 12.30 Uhr;

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110 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Ich halte Abstand, besuche keine Partys, beteilige mich nicht an Demos und halte mich von Menschenansammlungen fern. Die Gefahr angesteckt zu werden oder anzustecken ist deshalb ziemlich klein. Darum - und auch weil ich nicht das neueste Smartphone habe - habe ich die App bisher nicht herunter geladen.
  • Kommentar von Beat R. von Wartburg  (Beat R. von Wartburg)
    Ich habe die App installiert und sehr schnell gemerkt wss da mit dem Akku passiert. Ich habe die empfohlenen Gegenmassnahmen getroffen und jetzt ist die Situation auch Akku-mässig wieder unter Kontrolle. Was mich aber nervt ist, dass ich am Abend nicht auslesen kann was genau die App den ganzen Tag lang gemacht hat.
  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Herr Schulenberg, Danke für Ihre Ueberlegungen; Sie leben offensichtlich in einem ganz anderen Umfeld als ich; Ihnen dort alles Gute. Meine Situation ist die (ganz ohne Verschwörung!!): ich bin Risikomensch. Noch im März wurden wir im Umfeld einer Veranstaltung gebeten, in Quarantäne zu gehen, Ganz wenige taten das; die meisten wollten so normal wie möglich, v.a.unauffällig weiterleben und haben dabei das eine oder andere "gestreut". Den Ehrlichen, Jungen, sich (auch) Schützenden danke ich sehr.