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Corona-Demo Bern toleriert unbewilligte Corona-Demos nicht mehr

  • Nach den Ausschreitungen vor dem Bundeshaus bei einer unbewilligten Demonstration zieht die Berner Stadtregierung die Konsequenzen.
  • Die Kantonspolizei Bern erhalte den Auftrag, die für kommenden Donnerstag angekündigten Kundgebungen nicht zuzulassen, teilte der Gemeinderat mit.
  • In sozialen Netzwerken haben Gegner der Corona-Massnahmen zu einer weiteren Demonstration aufgerufen.
Video
Aus dem Archiv: Wie umgehen mit Coronaprotesten
Aus 10 vor 10 vom 17.09.2021.
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Der Berner Gemeinderat appellierte an die Organisatoren der Demos vom kommenden Donnerstag, die Aufrufe zurückzuziehen. Er anerkenne, dass gerade in der Bundesstadt vermehrt das Bedürfnis bestehe, sich an Kundgebungen zu politischen und gesellschaftlichen Themen zu äussern. An dieser Haltung und Praxis halte der Gemeinderat fest.

Er rufe aber dazu auf, Kundgebungen mit genügend Vorlauf mit den Behörden abzusprechen und bewilligen zu lassen. Nur durch Absprachen mit den Behörden gelinge es, geordnete Verhältnisse und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das Recht auf freie Meinungsäusserung friedlich wahrgenommen werden könne.

Gewalttätigen Eskalation vor dem Bundeshaus

Bei einer unbewilligten Kundgebung gegen Corona-Massnahmen am letzten Donnerstag war es zur Eskalation gekommen. Demonstrierende drängten gegen die Absperrungen vor dem Bundeshaus und griffen die Einsatzkräfte mit Feuerwerk und Wurfgeschossen an. Die Polizei setzte darauf den Wasserwerfer ein. Eine Person wurde bei einem Handgemenge zwischen Personengruppen verletzt.

Berner Stadtregierung

SRF 4 News 20.9.2021; 15 Uhr;

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93 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Schwarzentrub  (Nicolas Sch.)
    Unverständlich und unverhältnismässig! Ein paar wenige Zaunrüttler sind schon werden alle anderen friedlichen Demonstranten in den selben Topf geworfen.
    1. Antwort von Sebastian Demlgruber  (SeDem)
      Wer sich mit solchen Leuten freiwillig auf dieselbe nicht genehmigte Demonstration begibt, steigt auch freiwillig in denselben Topf mit ihnen.
  • Kommentar von THOMAS OETTLI  (THOMAS MAX OETTLI)
    Die Stärke der Bewegung ist ihre Heterogenität. Anders als bei Fussballmatches, wo Ströme einfach kontrollierbar sind, haben wir es hier in der Mehrheit mit ganz gewöhnlichen Bürgerinnen und Bürgern zu tun - Familien mit Kinderwagen, die schon längst vor dem eigentlichen Termin vor Ort sind. Schaue ich mir die Bilder vom 16.9. an, kommt mir viel mehr "Marco" (Walter T.) von 1986 und Willi Sch., Undercover, Agents der Stapo Zürich, die damals so richtig die Krawall-Stimmung anheizten.
  • Kommentar von Martin Brügger  (tin)
    Wenn ich hier den gegenseitigen Hass lese, dann frage ich mich einmal mehr, was unser BR mit unserem friedlichen Land angerichtet hat!
    1. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Ups, Herr Brügger, und ich frage mich, was Ihre Aussage bewirken soll.
    2. Antwort von Herbert Menzi  (hmenzi)
      Wie kommen Sie darauf, dass der BR daran schuld sein soll? Im Prinzip kann er ja machen was er will, einige Fanatiker gehen immer auf Andersdenkende los und es ist ja nicht nur in Sache Corona so, dass immer mehr Leute glauben, für sie gelte die absolute Freiheit. Die Erkenntnis, dass die Freiheit eben dort aufhört, wo sie die Freiheit anderer einschränkt als auch Rücksichtsnahme und Solidarität findet man leider immer seltener. Dies gilt auch für vieles andere z.B. mutwillig Lärm machen.
    3. Antwort von Nicolas Schwarzentrub  (Nicolas Sch.)
      @hmenzi
      Vielleicht weil der BR die Massnahmen definiert?
    4. Antwort von Monika Amrein  (Monia)
      @Brügger: Das ist eine unsachliche und deshalb unnötige Aussage. Der Bundesrat hat die Pandemie nicht in Gang gesetzt. Wie wir mit dem Hass umgehen und durch die Pandemie kommen, hat ganz viel mit jedem einzelnen von uns zu tun.
    5. Antwort von Herbert Menzi  (hmenzi)
      @Nicolas S.: D.h., Sie sind der Meinung, dass der BR Corona einfach hätte ignorieren sollen und absolut keine Massnahmen hätte ergreifen sollen? Glauben Sie nicht auch, dass dies von einer sehr grossen Mehrheit als falsch angesehen worden wäre und zu viel mehr Hass geführt hätte, wenn dies zwangsläufig ins totale Debakel geführt hätte? Damit will ich nicht sagen, dass der BR - vor allem 2020 - keine Fehler gemacht hat, aber jedenfalls ist es heute richtig, eine hohe Impfquote anzustreben.