Zum Inhalt springen

Header

Video
Berset: «Zurück in den Normalmodus nach zwei Jahren Krise» (frz.)
Aus News-Clip vom 30.03.2022.
abspielen. Laufzeit 28 Sekunden.
Inhalt

Corona-Massnahmen Jetzt fallen die letzten Massnahmen des Bundes

  • An diesem Freitag, 1. April, endet die Isolationspflicht für Infizierte und die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und im Gesundheitsbereich.
  • Der Bundesrat beendet die besondere Lage. Damit liegt die Pandemiebekämpfung wieder bei den Kantonen.
  • Kostenlose Tests sind weiterhin möglich. Wer Symptome hat, soll gemäss BAG weiter zu Hause bleiben.

Der Bundesrat begründet die Aufhebung der Massnahmen damit, dass es «dank der hohen Immunisierung der Bevölkerung» in den vergangenen Wochen zu keinem markanten Anstieg der Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen gekommen sei. «Eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit ist in den nächsten Monaten wenig wahrscheinlich», heisst es in der Mitteilung.

Video
Berset: «Vorsicht ist weiter angezeigt – auch wenn die Lage jetzt besser ist»
Aus News-Clip vom 30.03.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 19 Sekunden.

Konkret hat die Regierung beschlossen, die Isolationspflicht für Infizierte und die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen auf den 1. April aufzuheben. Ferner wird die Covid-App vorübergehend deaktiviert. Die Kosten für repetitive Tests in Lagern werden nicht mehr übernommen.

«Ich glaube, nach zwei Jahren im Krisenmodus ist es nun wirklich an der Zeit, um die Massnahmen zu beenden», sagte Gesundheitsminister Alain Berset vor den Medien in Bern.

Künftig saisonale Corona-Wellen

Trotz der Rückkehr zur sogenannt «normalen Lage» gemäss Epidemiengesetz ist die Pandemie aber nicht zu Ende. Laut Bundesrat lässt sich deren weiterer Verlauf nicht zuverlässig abschätzen. Das Coronavirus werde höchstwahrscheinlich nicht verschwinden, sondern endemisch werden, schreibt er: «Es ist damit zu rechnen, dass es auch in Zukunft zu saisonalen Erkrankungswellen kommt.»

Einjährige Übergangsphase – Vernehmlassung

Box aufklappen Box zuklappen

Bis im Frühling 2023 ist nun laut dem Bundesrat eine Übergangsphase mit erhöhter Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit angezeigt. Strukturen müssten soweit erhalten bleiben, dass Bund und Kantone schnell auf neue Entwicklungen reagieren können. Dies gelte vor allem fürs Testen, Impfen, die Kontaktverfolgung, Überwachung und die Meldepflicht der Spitäler.

Für die Ziele und genauen Aufgaben dieser Phase hat der Bundesrat ein Grundlagenpapier erarbeitet. Das Dokument geht bis zum 22. April in die Konsultation bei Kantonen, Sozialpartnern und den Parlamentskommissionen.

Bis im Frühling 2023 sei jetzt eine Übergangsphase mit erhöhter Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit angezeigt. Strukturen müssten so weit erhalten bleiben, dass Bund und Kantone schnell auf neue Entwicklungen reagieren können. Dies gelte vor allem fürs Testen, Impfen, die Kontaktverfolgung, Überwachung und die Meldepflicht der Spitäler.

Verantwortung bei Kantonen

Für die Ziele und genauen Aufgaben dieser Phase hat der Bundesrat ein Grundlagenpapier erarbeitet. Das Dokument geht bis zum 22. April in die Konsultation bei Kantonen, Sozialpartnern und den Parlamentskommissionen.

Mit der normalen liegt die Hauptverantwortung für die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung ab April wieder bei den Kantonen. So sieht es das Epidemiengesetz vor, welches das Stimmvolk im Jahr 2013 angenommen hat.

SRF live, 30.03.2022, 14.30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

84 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Guten Abend liebe Community. Wir schliessen die Kommentarspalten an dieser Stelle und bedanken uns für die interessanten Diskussionen. Wir würden uns freuen, Sie auch morgen wieder in den Kommentarspalten begrüssen zu dürfen. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Michael Ogi  (Prof. Dr. lol.)
    So wichtig es ist, eine ernste Situation schnell zu erkennen und effizient wie konsequent darauf zu reagieren, so wichtig ist es auch, eine geeignete Exitstrategie zu haben und Massnahmen, die nicht mehr verhältnismässig sind auch aufzuheben. Dieser Zeitpunkt ist nah. Aber eigentlich noch nicht jetzt. Die Aufhebung kommt zu früh, wohl nur wenige Wochen, aber zu früh. Man sollte bedenken, dass LongCovid erhebliches Leid über Menschen bringt und - für uns alle relevant - enorme Kosten verursacht.
  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    «Jetzt fallen die letzten Massnahmen des Bundes» Das vom Bundesrat erarbeitete Grundlagenpapier sieht nach wie vor ein vollumfängliches Contact-Tracing vor: «Bei Bedarf Weiterführung der Zertifikatspflicht im kantonalen Zuständigkeitsbereich unter Verwendung der bestehenden Prüfregeln. Spezifische kantonale Prüfregeln sind nicht möglich.» & «Bei Bedarf Anpassungen der bestehenden Prüfregeln gemäss Vorgaben der EU.» Was schwebt dem nacheifernden Bundesrat vor, ein Sozialkredit-System à la China?