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Massenanfragen bei der Tessiner Corona-Hotline
Aus HeuteMorgen vom 18.12.2020.
abspielen. Laufzeit 02:07 Minuten.
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Corona und die Festtage Tessiner Corona-Helpline läuft heiss

Über 350 Gespräche führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tessiner Corona-Helpline Tag für Tag. Das sei viel für einen so kleinen Kanton, sagt Roberto Cianella, der Generaldirektor der Tessiner Ambulanzen.

Die Fragen verändern sich

Im Laufe der letzten Monate seien die Fragen der Anrufer spezifischer geworden. «Kann ich in Italien einkaufen gehen? Nach Spanien ans Meer fahren? Wann muss ich in Quarantäne? Wo kann ich den Test machen?», lauteten einige der häufigsten.

Die Tessiner wollen den Kanton viel öfter verlassen. Sie wollen weg.
Autor: Roberto CianellaGeneraldirektor der Tessiner Ambulanzen

Im Vergleich zur ersten Welle hat sich die Haltung der Menschen laut dem Generaldirektor verändert: «Die Tessiner wollen den Kanton viel öfter verlassen. Sie wollen weg.»

Testkapazitäten bald erschöpft

Die allermeisten haben dabei vor allem ein Ziel im Auge: Italien. Dort wollen sie die Verwandtschaft besuchen. Allerdings braucht es dafür ein negatives Corona-Testergebnis. Doch wegen der ungebändigten Reiselust der Bevölkerung würden die Testkapazitäten langsam an ihre Grenzen geraten, erklärt Cianella.

Auch Deutschschweizer, die im Tessin ein Ferienhaus besitzen, würden sich öfters bei der Hotline melden. Im Tessin gilt seit Wochen eine Fünferregel für private Treffen. «Mit den aktuellen Regeln kann man also nicht zu acht miteinander zu Abend essen.»

«Menschen haben die Nase voll»

Trotzdem würden die Deutschschweizer von der Hotline vor allem wissen wollen, wie sie diese Regeln über die Festtage umgehen könnten.

Wer sich bei den Mitarbeitern der Hotline umhört, stellt fest: Die Nervosität der Tessiner nimmt zu. Fabrizio Saudino beantwortet täglich zehn Stunden lang Anrufe. Das Klima werde aggressiver, sagt er: «Die Menschen haben langsam aber sicher die Nase voll von der Situation.»

FieberHustenGeschmacks-/GeruchsverlustSchnupfenMüdigkeitNiesenGliederschmerzenHalsschmerzenDurchfallKopfschmerzenKurzatmigkeitQuelle: WHOhäufigmanchmalseltenHäufigkeit von SymptomenCovid-19, Erkältung und GrippeERKÄLTUNGGRIPPECOVID-19

HeuteMorgen, 18.12.2020, 06:00 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Schär  (Nachdenklich)
    Blablabla.
    Ma quante cose sa lei!!?? Sempre versare Sand in Getriebe. Non vedo molto aggressione in giro. La gente fa la spesa con molto tranquillità.
    Lei sta parlando di se stessa. Sembra lei sta vivendo con il naso pieno.
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    1. Antwort von Alexander Markert  (garantiert-trollfrei)
      Wir reden hier nicht über Russland oder Ufos. Warum soll ich den Inhalt des Artikels anzweifeln? Hier geht es nicht um den "Mann oder die Frau auf der Strasse" sondern um die Leute, die bei der Helpline anrufen. Nehme also an, dass es stimmt was im Artikel steht.
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    2. Antwort von Jürg Sand  (Jürg Sand)
      Quale Sand im Getriebe, sind diese Coronamassnahmen ein Getriebe, das nicht zum Stillstand kommen darf? Klar machen die Leute ihre Einkäufe „con molto tranquillità“. Sollen sie dabei schreien? Das ändert rein nichts an der Tatsache, dass es lange geht bis das Mass voll ist.
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  • Kommentar von Jürg Sand  (Jürg Sand)
    «Die Menschen haben langsam aber sicher die Nase voll von der Situation.» Es geht sehr lang bis das Mass voll ist. Erst wenn die Angst dem Ärger Platz macht werden einige Gutgläubige dieses gewaltige Versagen hinterfragen, die Relationen wieder erkennen und feststellen, was da abgelaufen ist, wofür sie eine ganzes Lebensjahr den Narren machten und wem sie dieses Unding verdanken.
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    1. Antwort von Jürg Sand  (Jürg Sand)
      Bei uns in der Deutschschweiz geht es erfahrungsgemäss noch etwas länger. Da hat die teutonische "Lebensart" die Menschen schon weitgehend erfasst. Das ergibt einen prima Untergebenen, dämpft kritisches Denken (Denken im Allgemeinen) nachhaltig. Da kommt der Ärger erst auf, wenn die Nase kräftig schmerzt.
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    2. Antwort von Monika Amrein  (Monia)
      Angst und Unsicherheit ruft verschiedene Reaktionen hervor. So das sprichwörtliche um sich beißen. Sie greifen Behörden an und beschuldigen Organe, die Massnahmen erlassen. Für Leute die Aktionismus gewohnt sind, ist es schwierig plötzlich die Füsse stillzuhalten und unseren wirklichen Feind verhungern zu lassen oder zumindest seiner Ausbreitungssucht entgegenzuhalten.
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    3. Antwort von Monika Amrein  (Monia)
      Sie können schimpfen und ihre Mitmenschen verunglimpfen. Unser empfindliches Nervenkostüm müssen wir zur Zeit alle aushalten. Die Hauptsache ist, dass sie ihre Eigenverantwortung für unsere Gesellschaft wahrnehmen und sich an die gebotenen Grundregeln halten.
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    4. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wie hätte man den ihrer Meinung nach Covid 19 meistern sollen?
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    5. Antwort von Gianni Romagnoli  (GiRom)
      @Sand
      Wem verdanken sie denn dieses Unding?
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    6. Antwort von Jürg Sand  (Jürg Sand)
      Lieber Albert Planta, Ihnen antworte ich gerne: keinesfalls so wie getan. Eine Pandemie erfordert klare Vorgehensweisen, welche in ERSTER Linie die Grösse der Gefahr in Bezug auf die GESAMTBEVÖLKERUNG und dann auf die gefährdete Altersgruppe eruiert (war bereits im April klar). Da es sich NUR um die Altersgruppe Ü80 + div. Vorerkrankungen (zu 95%) handelt, wäre klar wo die „Massnahmen“ ansetzen müssten und wo nicht. Der Rest wie bei jeder „Grippewelle“, oder wie Sie es zu nennen belieben.
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    7. Antwort von Monika Amrein  (Monia)
      Herr Sand, sind sie Menschenfreund oder eine verbitterte Existenz? Wenn das Zweite der Fall wäre, könnte ich meine Worte sparen. Ich wünsche ihnen eine stabile Gesundheit. Das kann sich bekanntlich schnell ändern. Eine Behandlung und Pflege wie man sich das wünscht, ist zur Zeit nicht sicher gewährleistet.Haben sie Angehörige, die gepflegt werden müssen oder sind sie selbst vielleicht bald von Hilfe abhängig? Unser Leben ist vernetzt. Sie können nicht ganze ganze Bevölkerungsgruppen einsperren.
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    8. Antwort von Monika Amrein  (Monia)
      Ich meine damit, dass es nicht geht die alten Menschen und jene mit Vorerkrankungen wegzusperren zugunsten mehr Freiheiten der restlichen Bevölkerung
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