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Die Taskforce und Experten des Bundes zu Omikron
Aus Tagesschau vom 28.12.2021.
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Coronavirus in der Schweiz Was das BAG und die Taskforce zu Omikron sagen – die Übersicht

Omikron dominiert Infektionsgeschehen in der Schweiz: Die Omikron-Variante ist bereits für mehr als die Hälfte aller Infektionen verantwortlich. Dies sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern. Laut Tanja Stadler, Chefin der Corona-Task-Force, dürfte die Variante bald für alle Fälle in der Schweiz verantwortlich sein.

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Mathys: «Omikron für mehr als die Hälfte der Neuinfektionen verantwortlich»
Aus News-Clip vom 28.12.2021.
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Ansteckender als Delta – aber wohl etwas mildere Krankheitsverläufe: Omikron scheint deutlich ansteckender zu sein als die bisher vorherrschende Delta-Variante. Bei den meisten Prognose-Szenarien liege der Reproduktionswert von Omikron bei etwa 2, so Tanja Stadler. Zum Vergleich: Bei der Delta-Variante liege der Wert deutlich unter 1. Der sogenannte R-Wert gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person ansteckt. Die Variante führe aber wohl weniger oft zu schweren Krankheitsverläufen. Stadler warnte aber davor, Omikron wegen dieser Annahme auf die leichte Schulter zu nehmen. Nach wie vor entscheidend sei bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, wie schnell sich weite Teile der Bevölkerung impfen lassen – auch ein drittes Mal mit einem Booster. Impfen schütze vor Ansteckung, allerdings nicht vollständig.

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Tanja Stadler: «Omikron könnte etwas mildere Verläufe als Delta hervorrufen»
Aus News-Clip vom 28.12.2021.
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Wie gut schützt die doppelte Impfung gegen schwere Verläufe bei Omikron? Die Corona-Impfung schütze nach wie vor vor einem schweren Verlauf der Krankheit, so Tanja Stadler. Doch: Während die doppelte Impfung bei Delta zu über 90 Prozent vor schweren Verläufen schütze, tue sie dies bei Omikron nur noch zu 70 Prozent.

Quarantäne für doppelt Geimpfte? Es gebe keinen Grund, bei gedoppelt geimpften Personen auf Quarantäne-Massnahmen zu verzichten, sagt Tanja Stadler. Anders sehe das bei Menschen mit Auffrischungsimpfung aus: Diese seien besser geschützt. Laut geltender Regelung des Bundes müssen genesene und doppelt geimpfte Personen zurzeit nicht in Quarantäne, wenn sie Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten. Auch Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, sagt: «Die Quarantäne-Regeln für Geimpfte müssen wir diskutieren.»

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Rudolf Hauri: «Quarantäne-Regeln für Geimpfte müssen wir diskutieren»
Aus News-Clip vom 28.12.2021.
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Braucht es FFP2-Masken? Der grosse Unterschied bezüglich Schutz vor dem Coronavirus liege nicht zwischen medizinischer Maske und FFP2-Maske, sondern zwischen «keiner Maske und korrekt getragener Maske», sagt Taskforce-Präsidentin Stadler. Wenn jeder und jede die Maske korrekt trüge, dort wo es Sinn mache, «dann hätten wir die Epidemie gut im Griff», so Stadler. Eine FFP2-Maske sei nicht in jeder Situation nötig, aber «situativ bringt sie auf alle Fälle etwas».

Der grosse Unterschied bezüglich Schutz vor dem Coronavirus liegt nicht zwischen medizinischer Maske und FFP2-Maske, sondern zwischen keiner Maske und korrekt getragener Maske.
Autor: Tanja Stadler Präsidentin Corons-Task-Force

Das sei der Grund, weshalb der Bund keine Empfehlung für das Tragen von FFP2-Masken mache, so Patrick Mathys vom BAG. Generell sei es einfach wichtig, eine Maske richtig zu tragen, sonst biete sie keinen zusätzlichen Schutz.

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Patrick Mathys: «FFP2-Masken in gewissen Situationen sinnvoll»
Aus News-Clip vom 28.12.2021.
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SRF 4 News, 28.12.2021, 15:00 Uhr;

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